Herbst
. . . und herrlicher Sonnenschein, dabei aber ein eiskalter Wind, der ums Haus faucht. Von drinnen könnte man glatt an den beginnenden Frühling glauben, draußen merkt man schnell, dass es eher bald Schnee geben wird.
Die Korkenziehenhasel hat nun fast alles Blätter verloren . . .
Aber ein Letztes davon macht sich gut im Sonnenlicht.
Auch der kleine Farn am oberen Teichende – sonst verborgen unter dem Zierahorn – hat noch mal einen großen Auftritt.
Und an ihm komme ich sowieso nicht vorbei: der blühende Schneeball wird täglich noch schöner.
Gestern kam schon hier und da die Sonne durch, was ich für einen ausgiebigen Spaziergang genutzt habe. Zwei Berichte gibt es auf Mainzauber.de unter Bäume und Schöne Momente 3.o. Aber auch im Garten ist es heute herrlich. Das Licht wandert durch den Garten und verweilt immer mal wieder auf den blühenden Gräsern.
Bambus und Grasblüte im Sonnenlicht
Gestern Nachmittag fiel mir auf, dass der Duftschneeball in der Abenddämmerung richtig leuchtet. Da kommt er noch viel besser zur Geltung als bei Tageslicht. Aber gegen den blauen Himmel macht er sich auch sehr gut.
Die letzten Rosen aus dem Vorgarten am alten Haus – vorwitzig drängen sie sich durch den Zaun der Sonne entgegen.
Die Christrosen musste ich bei Sonnenschein natürlich auch nochmal fotografieren ;-)
Jetzt sind sie auch richtig offen.
Das nächste Bild habe ich hier reingemogelt – der Ilex stammt von gestern aus dem Brentanopark:
Warum habe ich sowas Schönes eigentlich nicht im Garten? Hier wachsen nur Mahonien
wie Unkraut. Wenn die gelb blühen, sehen sie aber auch schön aus.
Meine Mahonien werden immer wieder von Mehltau befallen. In diesem Jahr war es besonders schlimm, vermutlich wegen des eher kühlen Sommers. Ich überlege schon, ob ich sie nicht komplett entferne. Ich habe gerade gelesen, dass man die Scheren, mit denen man vom Mehltau befallenen Mahonien geschnitten hat, anschließend desinfizieren muss – eigentlich logisch. Habe ich aber noch nie gemacht. Daran muss ich beim nächsten Mal unbedingt denken.
. . . gab es heute zeitweise im Garten zu entdecken. Neben den Meisen, dem Kleiber und den Tauben kamen noch ein paar Buchfinken in die Nähe des Futterhauses, Grünfinken konnte ich im Kirschbaum entdecken und zwei Spechte im Wäldchen. Das Wetter ist allerdings wiederum alles andere als Fotografier- oder Gartenwetter gewesen. Trotzdem bin ich bei 4° und zunehmender Finsternis mal ein Stündchen in den Garten – sollte gar nicht so lang werden – bis ich total kalte Füße und Hände hatte. Die Blumenzwiebeln, die ich am Dienstag noch gekauft hatte, mussten ja noch in die Erde. Bei der Gelegenheit habe ich dann am Teich noch ein paar Stauden entfernt – nun doch auch die hohen Astern – die mir dort nicht gefallen haben. Außerdem erneut ein paar von den sich wie Unkraut ausbreitenden Alchemilla. Bis zum Frühling kann ich mir nun in Ruhe überlegen, was ich an die entsprechenden Stellen pflanzen will. Es soll was sein, was zum Teich besser passt.
Miese Qualität – egal, war halt durchs Fenster und finster da draußen
Jetzt ist erstmal Tea-Time zum Aufwärmen angesagt. Und dazu habe ich ein Foto auf dem Handy, das ich nachher noch “On the road” unterbringen werden (falls es was geworden ist. Erstmal gucken).
. . . am Fenster. Kostenlos kommt das Wasser vom Himmel! Man muss ja auch mal das Positive an diesem Jahr sehen. So wenig wie ich 2012 im Garten an Wasser verbraucht habe, muss die Jahreswasserabrechung diesmal eigentlich extrem niedrig ausfallen. (Dieser Beitrag wurde um mehrere Fotos erweitert und deshalb nochmal komplett neu ins Netz gestellt. Liebe Lemmie, dein Kommentar ging dabei leider verloren.)
Kaum dass ich den Teich mal nachfüllen musste. Das war im letzten Sommer ganz anders.
Der Göttergatte sollte, obwohl es wieder milder ist als noch vor ein paar Tagen, seinen Miniteich
auf der Terrasse mal leeren. Andererseits – nicht nur die Eichhörnchen auch unsere Jeanie trinkt
hier ganz gerne, wenn ihr im Regen der Weg zum großen Teich im Garten zu nass ist.
Nun hat der Zierahorn fast alle Blätter verloren . . .
. . . und der Farn darunter kann sich endlich in Szene setzen.
Aber habt ihr gesehen, dass der Zierahorn schon wieder Knospen für’s kommende Frühjahr hat? – - – Ich werde mich jetzt mal wieder an die Homepage setzen. Die letzte Aktualisierung dort war im August. Da habe ich doch sicher noch einige schöne Bilder, die ich mal einfügen kann.
Trotz des Dauerregens sind ständig Meisen an Futterknödeln und – ringen.
Den Ringen aus Pappe setzt der Regen allerdings gewaltig zu.
* >*
Jetzt schaut euch das an! Ich habe sie unterschätzt:
Es sind nicht die Eichhörnchen . . .
. . . sondern doch die Eichelhäher, die sich am Topf mit den Erdnüssen bedienen.












