Rosenzeit
Die ersten Rosen haben ihre Blüten geöffnet – ist das schön!
Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende! Die Sonne scheint ja schon wieder herrlich vom blauem Himmel, das muss man nutzen.
Nachtrag: links oben Knospe der David Austinrose “Charlotte”, dann rechts die David Austin Rose “Summer Song”, in der Mitte die rosa Knospen gehören zur Kletterrose “Kir Royal”, die rote links unten ist namenlos, die weiße rechts unten ist die Kletterrose “Ilse Krohn superior”.
Licht & Schatten
Es herbstelt – eindeutig. Zwar dominieren im Garten noch die Sommerblüher, aber die Atmosphäre hat sich in kurzer Zeit eindeutig verändert. Dass es jetzt zudem ziemlich häufig geregnet hat, tut ein Übriges dazu. Die Liegestuhlzeiten scheinen vorbei zu sein.
Die Freilandfuchsie hat sich am Fuss der alten Fichte zu einem prächtigen Busch entwickelt
Dahinter steht die Herbstanemone in den Startlöchern
Als letzter meiner alten Garteneibische blüht nun auch dieser Rot-Weiße.
Er unterscheidet sich durchaus vom Neuankömmling:

* * *

Zaun? Kein Problem für Katzen
Und nochmal mein “Super”oleander an der Haustür > traumhaft, so hat er noch nie geblüht.
Wasser nach dem Düngen
. . . kam nun von oben tatsächlich mehr als genug herunter. Schon am Freitag früh gegen kurz nach Sieben öffneten sich die Himmelsschleusen und es hat heftig geregnet. Das tat es über den Tag verteilt mehrfach und auch heute gibt es immer wieder Schauer. Hätte ich das geahnt, dann hätte ich mir am Donnerstagabend den Wassermarathon erspart. Den schönen neuen Blüten der Rose “Charlotte” hat es teilweise schon wieder den Garaus gemacht, den Blüten der Clematis Arctic Queen sowieso. Bin froh, dass ich den hohen Rittersporn gerade noch gestäbt hatte, der steht wie die Eins persönlich. Aber die Rosenzeit ist noch nicht vorbei, die Kir Royal bekommt gerade wieder neue Knospen.
Hochsaison haben jetzt die Malvengewächse – Hibiskus, Stockrosen, alles blüht oder bekommt dicke Knospen.

Der gefüllte lila Hibiskus, der das wochenlange Lagern hinter der Hütte gut überstanden hat.
Er ist zwar relativ klein, hat aber jede Menge Knospen.

Als absoluter Dauerblüher mit gemässigtem Ausbreitungsdrang hat sich die zarte Kleinstform der Nachtkerze erwiesen (Oenothera speciosa). Wieso sie überhaupt als Nachtkerze bezeichnet wird, ist mir unklar, sie blüht jedenfalls tagsüber. Ich möchte sie am Rand des Baches nicht mehr missen.

Mein noch neuer Hostawinzling, die “Fire & Ice” überrascht mich doch tatsächlich mit einer Blütenknospe. Sie steht am Rand des Halbschattenbeetes unter der großen Fichte, die in den letzten heißen Tagen mächtig Nadeln abgeworfen hat.
So kann man auch an Tagen mit nicht ganz so tollem Sommerwetter immer wieder Neues und Erfreuliches im Garten entdecken.
Schauerlich
Nein, nicht wirklich. Aber nach dem ersten Starkregen heute Nacht, muss man nun auch tagsüber öfter mal mit einem kräftigen Schauer rechnen. Eben kam grad wieder einer durch, nachdem sich gegen Mittag die Luft wieder auf 30° C aufgeheizt hatte (heute morgen waren es 22°C). Mir ist das recht, solange ich nicht gerade Wäsche draußen hängen habe.

Am Carport blüht jetzt die Clematis viticella Avantgard – sie ist sehr hübsch, hat aber mit ihren recht kleinen Blüten keine Fernwirkung.

Das hier ist schon eine leichte Vergrößerung

Auf den Blüten von Hortensie . . .

. . . und Buddleja tummelt sich so allerlei.

*

Was man doch so alles entdecken kann

Schwebfliege auf einem Blatt der Clematis . . .

. . . Arctic Queen, die gerade wieder neue Blüten geöffnet hat. Diese Clematis hat Fernwirkung – und wie!
Freiluftsaison
. . . fast rund um die Uhr. Es ist zwar nach wie vor fast unerträglich heiss
, aber trotzdem ist es draußen immer noch besser als im Haus, wo sich die Hitze staut. Meistens erledige ich vormittags die notwendigen Arbeiten im Haus, dann bin ich fast nur noch draußen im Garten. Heute habe ich Sauerkirschen geerntet, entsteint und eingefroren, die restlichen werden morgen zu Marmelade verarbeitet. Am Nachmittag verbringe ich auch immer wieder Stunden im Liegestuhl, weil nichts anderes mehr geht. Erst am Abend erwachen die Lebensgeister wieder. Gerade habe ich noch bis 22 Uhr gegossen, Rasen gewässert und nebenbei Unkraut gerupft und mich schließlich nochmal bis 23 Uhr auf die Terrasse gesetzt. Gegen 22:15 verstummte der Gesang der Vögel fast schlagartig. Obwohl viele Vögel bei dieser Hitze den Teich besuchen, sind sie extrem scheu. Eine Bewegung von mir und weg sind sie. Mir gelingen kaum noch Fotos. Selbst die Bewegung mit dem Fernglas kriegen sie mit. Aber ich weiß, dass das Bluthänflingpärchen immer dabei ist, junge Grünfinken und noch etwas, was an Sperlinge erinnert. Ich glaube aber, es sind wieder die Heckenbraunellen. Auch die Schmetterlinge flattern derartig wild durch die Gegend, dass ich da auch nichts auf die Speicherkarte kriege. Was mich wundert, dass ich trotz des vielen Wassers in diesem Sommer noch keine Libellen beobachten konnte. Früher – als wir weder Bach noch Teich zu bieten hatten – gab es immer mal die eine oder andere Libelle im Garten.

Könnte ein junger Hänfling gewesen sein oder ein Weibchen
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Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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