Februar-Enten
Ein Projekt von Barbara
Februarenten haben nichts mit Zeitungsenten zu tun. Auch nicht mit “Kalte(r) Ente”, obwohl es reichlich kalt war beim Fotografieren – nein, das Thema zum Projekt “Einfach tierisch” heißt im Februar nun mal “Enten”. Weil man aber an Main und Nidda die Enten nicht so einfach aussortieren kann, werdet ihr auch ein paar Schwäne, Möwen, Blässhühner und Gänse zu sehen bekommen.
Viele Reiherenten (Aythya fuligula) waren im Wasser, kleine schwarz-weiße Enten mit blauem Schnabel und gelben Augen. Die Erpel haben am Hinterkopf einen auffälligen herunterhängenden Schopf. die Weibchen haben ein etwas bräunlicheres Gefieder.
Erpel der Gattung Stockente (Anas platyrhynchos)
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Mit ein bisschen viel Bewegungsunschärfe aber irgendwie lustig.
Weit weniger bunt als der Erpel aber nicht minder hübsch: die Stockentendame
Tafelenten (Aythya ferina) oben und wieder Reiherenten unten
Die männlichen Tafelenten fallen durch ihren rostroten Kopf auf, der zum schwarz-weißen Rumpf in starkem Kontrast steht.
Eindeutig keine Ente – Emma, die Möwe
Nochmal ein Stockentenweibchen und ein Foto, das mir besonders gut gefällt.
In trauter Eintracht: Jungschwan, Möwe und Blässhuhn
Das Blässhuhn (Fulica atra) oder auch Blesshuhn gehört zu den Rallen, ist also keine Ente.
Außer Konkurrenz:
Ein bisschen mehr Umgebung zu den Enten gibt es im anderen MainZauber-Blog.
Gletscher
Unsere Teichlandschaft wird immer mehr zum Gletschergebiet. Es ist fantastisch zu beobachten, wie sich gefrorenes Wasser ausdehnt. Während die letzten Wasserlöcher immer kleiner und die Eisschicht immer dicker wird, breitet sich das Eis fließend über die Ränder der Becken in den Kiesbereich aus.
Türkentauben (Streptopelia decaocto) , Ringeltauben und Amseln streiten sich inzwischen um das letzte Wasserloch.
Selten sieht man zwei Vögel so einträchtig nebeneinander sitzen wie hier das Türkentaubenpärchen.
Das Rotkehlchen hat sich in der Morgensonne aufgewärmt – scheint ein Einzelgänger zu sein.
Und auch ein Prachtkerl von Eichelhäher hat sich wieder eingestellt:
Hinter der Fensterscheibe aber ansonsten direkt vor meiner Nase
SOS – Eisbrecher
. . . gesucht! Ich wollte eben an unseren Teichen die Restwasserlöcher etwas vergrößern, damit die Vögel auch morgen noch Wasser finden, aber die Schicht ist schon so dick, dass ich gar nichts mehr ausrichten konnte. Ich hoffe, dass Stefan vielleicht noch was erreichen kann, sonst ist es ab morgen für die Vögel zappenduster mit der Wasserquelle. Das hätte ich nicht gedacht.
Freude kommt auf
Es ist nun zwar bitterkalt geworden – wer Schneefotos sehen will muss mal drüben in anderen Blog gucken gehn - aber dafür haben wir nun endlich reichlich gefiederte Wintergäste im Garten. Seit heute Morgen sind sie alle da: Stieglitze, Grünfinken, Girlitze, Buchfinken, Spatzen, Amseln, Rotkehlchen, Zaunkönige, Baumläufer, Elstern, Eichelhäher und Tauben wieso. Alle konnte ich bereits beobachten und einige davon auch fotografieren. Stieglitze und Spatzen sind sogar gleich in ganzen Horden aufgetaucht. Der winzige Zaunkönig hat sich, bevor ich ihn fotografieren konnte, leider unter die seitlich offene Terrassenbeplankung verzogen. Ich habe mir heute Morgen zeitweise die Nase an den Fensterscheiben platt gedrückt, wie ein kleines Kind vor Weihnachten am Schaufenster einer Spielwarenhandlung.
Grünfink, (Girlitz, Zeisig? ) Die Unterscheidung lerne ich wohl nie. Aber ich tippe auf Grünfink.
Blaumeisen sind wenigstens eindeutig zu identifizieren.
Die Amselmänner führen schon wieder heftige Revierkämpfe durch – unglaublich. Selten sitzt
mal einer alleine so friedlich in der Sonne.
Stieglitz – für mich mein Bild des Tages
Amüsiert habe ich mich in der Früh über unseren Kater. Erst hat der Herr Garfield das Eis nur vorsichtig getestet, dann wurde er richtig wütend und trommelte mit den Pfoten darauf rum, weil er nicht zum Trinken ans Wasser kam. Als mir endlich einfiel, dass ich davon auch ein Video drehen könnte, war es leider schon zu spät. Er hatte mich entdeckt und raste zum Haus zurück.
Wenn der Kater auf’s Eis geht . . . ist er erstmal skeptisch . . .
. . . und schließlich ziemlich sauer, weil das Wasser plötzlich hart geworden ist. Garfield trommelt auf’s Eis
Auch am Abend gab es nochmal Besuch am Teich – wieder ein Kater:
Er vertraut sich dem Eis an . . .
. . . findet aber auch kein Wasserloch . . .
. . . außerdem nervt ihn das Amselgezeter.
Gerade geht die Sonne unter. Jetzt kommen die Vögel alle nochmal, aber es ist zum Fotografieren schon zu dunkel. Und stürmisch ist es geworden. Draußen zu sein, macht heute keinen großen Spaß.
Erster Schnee
Und ich dachte schon, ich würde in diesem Dezember gar keine Gartenbilder mehr zeigen. Es bot sich auch so gar nichts an – keine Vögel, keine Eichhörnchen, keine Blüten mehr – nach wie vor mehr Herbst als Winter . . .
Aber heute Morgen war plötzlich alles weiß da draußen und das hatten wir nach der Wettervorhersage wirklich nicht erwartet. Jetzt ist es Mittag und der feine Pulverschnee geht nun doch in nasse Flocken über. Was über den Vormittag hinweg noch herrlich die Strukturen von Zäunen und Ähnlichem betont hat, taut langsam weg.
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Nun trägt auch die Japanische Schneelaterne ihren Namen zu Recht.
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Falls ich mich hier nicht mehr melde, wünsche ich allen Gartenbloggern ein fröhliches Weihnachtsfest!





















Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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