Erster Schnee
Und ich dachte schon, ich würde in diesem Dezember gar keine Gartenbilder mehr zeigen. Es bot sich auch so gar nichts an – keine Vögel, keine Eichhörnchen, keine Blüten mehr – nach wie vor mehr Herbst als Winter . . .
Aber heute Morgen war plötzlich alles weiß da draußen und das hatten wir nach der Wettervorhersage wirklich nicht erwartet. Jetzt ist es Mittag und der feine Pulverschnee geht nun doch in nasse Flocken über. Was über den Vormittag hinweg noch herrlich die Strukturen von Zäunen und Ähnlichem betont hat, taut langsam weg.
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Nun trägt auch die Japanische Schneelaterne ihren Namen zu Recht.
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Falls ich mich hier nicht mehr melde, wünsche ich allen Gartenbloggern ein fröhliches Weihnachtsfest!
Verkehr
. . . wie auf der Zeil – das war vor 20- 30 Jahren in Frankfurt noch ein stehender Begriff, also lange bevor Frankfurts beliebte Einkaufsmeile zur Fußgängerzone wurde. Ältere Frankfurter – wie ich *hüstel* – benutzen ihn heute noch
Solch ein Verkehr herrscht heute Vormittag draußen im Garten, denn: hurra!!! – die Sonne scheint!
Bei Temperaturen von -2°C leckt die Sonne immerhin am Eis, und der Teich ist schon wieder Anziehungspunkt für Katzen und Vogelwelt gleichermaßen.
Garfield ist vorsichtig – gar nicht so einfach heraus zu finden, welches Eis trägt und welches nicht
und wo man endlich an Trinkwasser kommt.
Meine Strauchpäonie, die jetzt nach dem Pflanzen ihr drittes Jahr erreicht, zeigt diesmal reichlich neu Triebe.
Das lässt mich auch auf die ersten Blüten hoffen.
Bei dieser zarten Färbung weiß ich nie, ob ich es mit einem Buchfinken zu tun habe oder nicht
Immer gut zu identifizieren auch die ewig “auf Sturm gebürstete” Haubenmeise
Mit am häufigsten vertreten: die Kohlmeise
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Man Katz’ kann es allerdings auch in der warmen Stube gut aushalten
Bambus/Los geht’s
Unser Bambus hat derzeit wieder total eingerollte Blätter, es regnet einfach nicht. Weil wir das Außenwasser nicht anstellen wollen – zuviel Aufwand für einmal Wässern – habe ich heute schon Gießkannen aus der Küche in den Garten geschleppt. Dabei habe ich festgestellt, dass inzwischen an mehreren Stellen die gelben Krokusse zu blühen anfangen. Diese Farbe scheint wohl zu den frühen Krokussen zu gehören. Aber auch der Duftschneeball, der schon zum dritten Mal in diesem Winter blüht, öffnet teilweise schon die ersten Blattknospen.
Heute Nacht muss es sehr kalt gewesen sein, so ca. -8° zeigt die Min/Max-Taste am Thermometer an. Auch in der Früh war’s noch eisig, aber ab 9 Uhr kletterte das Thermometer im Sonnenschein wieder unaufhörlich nach oben. Die Sonne, die bisher nur im Vorgarten zu sehen war, lunzte gegen 11Uhr dann um die Ecke und im Garten herrschte plötzlich Hochbetrieb: Amseln, Meisen, Tauben, Spatzen waren plötzlich da und genossen entweder ein Sonnenbad oder ein echtes im Teich.
Mich juckt es in den Fingern, aber der Boden ist einfach noch zu nass. Wenn ich über den Rasen laufe, dann sinke ich noch richtig ein und die Socken in den Gartenclogs werden feucht.
Und plötzlich gab’s kein Halten mehr
Ich habe die Clogs gegen anständige Gummistiefel getauscht und die ersten zwei Stunden im Garten verbracht. Und es gibt wahrhaftig schon jetzt genug zu tun. Belohnt wurde ich mit reichlich blühenden Schneeglöckchen und Krokussen, die in den Beeten unter altem Laub zum Vorschein gekommen sind. Ich habe nun damit angefangen vertrocknete Stauden und Gräser zurück zu schneiden, ebenso die letzten vertrockneten Hortensienblüten. Die Hortensien haben schon wieder neue Knospen wie auch praktisch alle Clematispflanzen und die noch nicht gestutzten Rosen.
Nachdem ich in den letzten Tagen beobachten konnte, dass die Meisen schon wieder fleißig die Nistkästen inspizieren, haben wir heute den neuen Kasten, den ich im letzten Frühling am Carport angebracht hatte, in die große Hainbuche gehängt. Mir fiel erst relativ spät auf, dass die Arme der geöffneten Wäschespinne fast bis an den Nistkasten reichten und dort am Carport einfach zuviel Betrieb war. Ob der Kasten nun in der Hainbuche akzeptiert wird, das muss sich zeigen. Drei Nistkästen haben wir nun im Garten, alle ziemlich weit auseinander. Aber bisher war immer nur einer belegt, allerdings durchaus abwechselnd.
Der Winter naht
. . . ist der Leitspruch des Hauses Stark in der Hörbuchreihe “Das Lied von Eis & Feuer” (siehe Rezensionen im anderen MainZauber-Blog). Ich dachte eigentlich, der Winter würde sich allmählich mal verziehen, aber er denkt gar nicht dran. Nachdem wir nun eisige Tage ohne Schnee hinter uns gebracht haben, hat es letzte Nacht doch tatsächlich wieder geschneit. Ehrlich – ich mag nicht mehr! Okay, der Februar fängt gerade erst an, aber nachdem der Winter nun schon Ende November angefangen hat, reicht es mir allmählich. Aber was will der Mensch machen?
Da hilft es nur sich im Haus mit Blümchen zu versorgen.
Amaryllis mal als Schnittblumen
Blick aus dem Küchenfenster: Immerhin setzt der Schnee die gelben Blüten
des noch sehr kleinen Zaubernussstrauches gut in Szene.
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Und mal wieder ein Linktipp: Kalenderblätter von majoRahn
Strukturen
Kalt ist es und Schneeflöckchen wirbeln tatsächlich wieder durch die Luft. Trotzdem habe ich heute einen schönen Spaziergang durch’s Eschborner Arboretum gemacht. An sich war ich nur zum Einkaufen nach Eschborn gefahren, aber mein Lufthunger trieb mich dann doch ins Arboretum. Zum Fotografieren hatte ich nur die kleine Handtaschen-Lumix dabei. Da musste ich mir schon gut überlegen, was ich fotografiere und habe mich dann für auffällige Strukturen entschieden.
Papier-Birke (Betula papyrifera), auch bekannt als Kanu-Birke oder Amerikanische Weiß-Birke.
Die unterschiedlichen Wuchsformen der unbelaubten Bäume kann man jetzt sehr schön erkennen
Amerikanische Kiefer (glaube ich jedenfalls)
Kleine Spielerei: ich habe eine S/W Version mit leichter Transparenz über das Original gelegt
Mal von Nahem. Was wird das sein? Ich tippe auf eine wilde Clematis, bin aber nicht sicher.
Diese Samenstände befanden sich an oder in einem Strauch. Vielleicht blüht der selbst so.
Das Laub vom letzten Jahr und ein bemooster Stein
Haselnussblüten – die winzige weibliche Blüte übersieht man fast;
sie ist kaum größer als ein Glasstecknadelkopf






















Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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