Der Winter naht
. . . ist der Leitspruch des Hauses Stark in der Hörbuchreihe “Das Lied von Eis & Feuer” (siehe Rezensionen im anderen MainZauber-Blog). Ich dachte eigentlich, der Winter würde sich allmählich mal verziehen, aber er denkt gar nicht dran. Nachdem wir nun eisige Tage ohne Schnee hinter uns gebracht haben, hat es letzte Nacht doch tatsächlich wieder geschneit. Ehrlich – ich mag nicht mehr! Okay, der Februar fängt gerade erst an, aber nachdem der Winter nun schon Ende November angefangen hat, reicht es mir allmählich. Aber was will der Mensch machen?
Da hilft es nur sich im Haus mit Blümchen zu versorgen.
Amaryllis mal als Schnittblumen
Blick aus dem Küchenfenster: Immerhin setzt der Schnee die gelben Blüten
des noch sehr kleinen Zaubernussstrauches gut in Szene.
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Und mal wieder ein Linktipp: Kalenderblätter von majoRahn
Strukturen
Kalt ist es und Schneeflöckchen wirbeln tatsächlich wieder durch die Luft. Trotzdem habe ich heute einen schönen Spaziergang durch’s Eschborner Arboretum gemacht. An sich war ich nur zum Einkaufen nach Eschborn gefahren, aber mein Lufthunger trieb mich dann doch ins Arboretum. Zum Fotografieren hatte ich nur die kleine Handtaschen-Lumix dabei. Da musste ich mir schon gut überlegen, was ich fotografiere und habe mich dann für auffällige Strukturen entschieden.
Papier-Birke (Betula papyrifera), auch bekannt als Kanu-Birke oder Amerikanische Weiß-Birke.
Die unterschiedlichen Wuchsformen der unbelaubten Bäume kann man jetzt sehr schön erkennen
Amerikanische Kiefer (glaube ich jedenfalls)
Kleine Spielerei: ich habe eine S/W Version mit leichter Transparenz über das Original gelegt
Mal von Nahem. Was wird das sein? Ich tippe auf eine wilde Clematis, bin aber nicht sicher.
Diese Samenstände befanden sich an oder in einem Strauch. Vielleicht blüht der selbst so.
Das Laub vom letzten Jahr und ein bemooster Stein
Haselnussblüten – die winzige weibliche Blüte übersieht man fast;
sie ist kaum größer als ein Glasstecknadelkopf
Frühlingsboten
Ich weiß ja nicht, was der immerhin noch kalendarische Winter mit uns in den nächsten Wochen vor hat, aber im Moment sieht es im Garten schon sehr nach Vorfrühling aus. Heute ist das Wetter zwar nicht so sonnig und warm wie gestern (siehe Hochwasserreport im anderen Blog), aber am Vormittag lockten mich Sonnenschein und blauer Himmel in den Garten. Die Zaubernuss öffnet ihre Blüten, der Schneeball blüht sowieso, im Rasen blühen Gänseblümchen, an Rosen und Clematis sehe ich bereits neue Knospen und überall kommen die ersten grünen Spitzen der Zwiebelblumen aus dem Boden. Dass die Rosen schon treiben ist besonders witzig, denn ich habe Rosenstöcke im Garten, die noch nicht mal die letztjährigen Blätter verloren haben. Gut ist das nicht, denn wenn im Februar oder gar im März nochmal eine Kälteperiode kommt, dann wird vermutlich einiges kaputt gehen. Ich hoffe sehr, dass der restliche Winter mild bleibt.
Auf alle Fälle muss ich in den nächsten Tagen die hohen Gräser zurückschneiden. Erstens sind sie sowieso vom Schnee zusammengedrückt und zweitens kommt da von der Basis auch schon wieder neues Grün.
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Ich finde ja, dass Tulpen ausgesprochen animalische Geschöpfe des Pflanzenreiches sind. Andere Schnittblumen stehen brav in der Vase und lassen allenfalls die Köpfe hängen, aber Tulpen …? Tulpen versuchen irgendwie immer Reißaus zu nehmen.
Wintermärchen
Seit gestern Abend fiel der Schnee in rauhen Mengen und heute früh kam dann die Sonne durch: ein Wintermärchen vom Feinsten! Bei Carmen vom Schweizergarten las ich neulich, dass sie die Schneemengen dann nach einer Weile eher als “Weiße Pest” bezeichnet. Ich fürchte, das kann uns in diesem Winter allen noch passieren. Eben wollte ich noch zu einem ausgiebigen Spaziergang im Sonnenschein aufbrechen, nun schneit es wieder dicke weiße Flocken und das nicht zu knapp.
Hier ein paar Fotos:
Gestern kurz vor Mitternacht – der Schein des Teelichtes kämpft sich grad noch so durch den Schneeberg
Zur “Blauen Stunde” heute morgen
Und dann kam die Sonne hinter den Wolken hervor!
Und ich möchte mit einiger Bestimmtheit sagen, dass ich einen 9.Dezember so verschneit noch nie erlebt habe. “Happy Birthday, Flo mein Großer!” Vor 28 Jahren konnten wir um diese Zeit Blümchen pflücken. Und auch später meistens.
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Eigentlich hatte ich ja ein Schneevideo gedreht . . .
. . . aber ihr guckt besser aus dem Fenster! Das Hochladen hätte wieder fast ‘ne Stunde gedauert.
Irgendwie herrscht heute winterliches Aprilwetter – Schneefall und Sonnenschein wechseln sich ständig ab.
Heiss & Kalt
. . . hinaus in den Schnee – so machen es zumindest die Finnen.
Ich gestehe, da nach ist mir zumindest abends nicht unbedingt und Jeanie wiederum geht nicht in die Sauna
So ein “Lumbesäckel” sagt man in Frankfurt
Kaum lässt man die Herrschaften aus den Augen, schon sitzen sie genau dort, wo sie nichts zu suchen haben.
Oder interessiert er sich für die neue Tischdeko?
Wenn’s dann schon nicht der Tisch sein darf, nehmen wir auch die Kaminecke mit frisch gewaschenen Decken.
An sich ist die Eckcouch gegenüber dem offenen Kamin Jeanies Lieblingsecke. Aber nun wo alles frisch gewaschen ist, scheint sich der Herr Garfield dort sehr wohl zu fühlen. Mal sehn, wie lange das gut geht. Es duftet im Moment also nicht nach Weihnachtsplätzchen sondern mehr nach frischen gewaschenen Gardinen, Decken und Kissenhüllen. Aber bei zwei Katzen muss das einfach öfter mal sein.
Zwei Stunden später . . .
Richtig dicke Freundschaft sieht anders aus, aber man arrangiert sich
Word verification free blog!















Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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