Katzen
. . . liegt im Auge des Betrachters, aber es gibt bestimmte Kriterien, die vermutlich irgendwie bei den meisten Menschen gut ankommen. Wenn ich mich zwischen der Schönheit einer Libelle und der einer Vogelspinne zu entscheiden habe, dann ist zumindest bei mir klar, wem ich den Vorzug gebe. Und so gab es auch schon bei den alten Griechen und Römern besondere Kriterien für Schönheit wie beispielsweise bei Adonis – in der griechischen Mythologie war er das Sinnbild oder der Gott der Schönheit und der Vegetation.
Und heute habe ich ein weiteres Foto der Frühen Adonislibelle, das vermutlich besser als die Aufnahme von gestern erkennen lässt, warum sie diesen Namen trägt:
Dieses Exemplar ist nun schon sehr viel stärker ausgefärbt als das gestrige – der Brustpanzer allerdings immer noch gelb.
Wobei die Namensgebung eigentlich auf das Adonisröschen zurück zu führen ist. Diese Blume soll aus den Tränen der Aphrodite entstanden sein, rot gefärbt vom Blut des Adonis, als dieser von Ares (Mars) getötet wurde. Und die Libelle ihrerseits ist nach der rot-schwarzen Variante des Adonisröschen benannt. Etwas irreführend, denn dieses Röschen blüht nun nicht im Frühling sondern erst im Herbst.
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Schön auch der Flieder, der im Moment zu blühen beginnt und bei dem wir vielleicht noch stärker vom Duft als von der Optik angezogen werden. Wobei ein voll erblühter Fliederstrauch schon sehr prächtig aussieht. Unser Flieder tut das leider nicht. Wir hatten den vorderen, hellen Flieder, in den beiden letzten Jahren stark zurück geschnitten, weil er sehr vergreist war. Er hat zwar mordsmäßig an Blattwerk getrieben, aber mit den Blüten ist es nicht weit her. Aber egal wie sich das weiterentwickelt, rausnehmen können wir ihn nicht. Drumherum wächst soviel Schönes auf engem Raum, da würde man zuviel zerstören.
Viel mehr als diese Dolde und zwei weitere hat er leider nicht zu bieten.
Ganz hinten im Garten steht noch ein Flieder-Greis, der hat herrliche, dunkelpurpurne Blüten. Bei diesen beiden
Fotos sieht man den Unterschied gar nicht so sehr, aber der erste Flieder ist sehr viel heller als der zweite.
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Und nun beginnt bei uns im Garten auch die Blüte der Pfingstrosen, zumindest schonmal die der Strauchpfingstrosen.
Für diese Blüte musste ich mir erstmal einen Weg durch’s Grün suchen, denn sie blüht ganz nah am Zaun und
eigentlich nur für Nachbars sichtbar. So geht’s ja nicht! Man muss inzwischen schon wieder vorsichtig sein, damit
man in den Beeten nichts kaputt macht von dem, was sich erst noch entwickeln muss.
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Unseren Katzen ist es schon wieder zu heiss und ich kann sie verstehen. Wenn der Mittag erstmal vorbei ist, geht bei
mir die Energiekurve bei diesen Temperaturen auch steil bergab. Allerdings kann es sein, dass Garfield hier auch nur
betäubt ist. Wo er jetzt nur noch seine Phote in meinen Hausschuh steckt, hatte er gerade noch die Nase drin ;-)
Im Moment dreht sich die Waschmaschine mit einer Ladung Gartenhandschuhe. Ich habe davon reichlich und die meisten werden mit der Zeit steif vor Dreck – besser gesagt durch die Arbeit mit Erde, Kompost und Wasser. So ist das nunmal. Ich habe auch ganz unterschiedliche Arten, angefangen bei den ganz billigen aus Stoff, die selten lange halten, über warme für den Winter, solche aus Leder oder welche mit Stulpen für’s Rosenschneiden. Das NonplusUltra habe ich noch nicht entdeckt.
Vor ein paar Tagen bekam ich das Angebot einen neuen Gartenhandschuh zu testen. Mich reizte besonders das Material: Strick aus Bambus-Viskose (mag ich schon bei Kleidung sehr gerne) und eine Latexbeschichtung. Es gibt ihn in bunten Farben und er soll im Handel nur 3,95 Euro kosten. Bei Am*zon kostet er jedoch 5,49 Euro – das ist immerhin doch entschieden mehr. Heute kamen die Handschuhe an. Ich habe sie mir in “M” – also Gr.7 und in der Farbe Türkis bestellt. Im ersten Moment sahen sie aus, als müssten Sie mir zu klein sein. Sind sie aber nicht. Das Material ist wie ein Strumpf und fühlt sich ganz gut an. Mehr kann ich leider momentan nicht sagen, da es zu kalt ist für Gartenarbeit. Mich interessiert vor allem die Haltbarkeit. Da bin ich erstmal skeptisch. Es steht allerdings auch drauf: Hoher Tragekomfort für feine Arbeiten im Garten. Etwas seltsam finde ich den Schnitt. Spontan würde ich den Handschuh, wenn ich ihn vor mir liegen sehe, falsch herum anziehen. Dabei gehe ich davon aus, dass die Latexseite doch die Innenfläche darstellt. Einmal angezogen, ist es aber in Ordnung. Hier mal ein Link zum Hersteller: Sp*ntex – Lady Garden
Wenn ich die Handschuhe in Gebrauch hatte, melde ich mich nochmal mit einer Bewertung. Das Thumbnailbild kann zum Vergrößern angeklickt werden.
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Da sitzen sie morgens zum Aufwärmen mit schöner Regelmäßigkeit im Ahorn: Buchfinken aber auch Grünfinken und Meisen.
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Ratlos
Seit unsere Jeanie vor ein paar Jahren von einem Terrier angegriffen und gebissen wurde, ist sie im Grunde zur Wildkatze mutiert. Sie lebt zwar wieder bei uns aber anfassen lässt sie sich nicht. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich sie z.B. zum Tierarzt bringen sollte, wenn das notwendig würde. Beide Katzen sind ja glücklicherweise kerngesunde Feld-Wald- und Wiesenkatzen, aber sie werden allmählich alt. Im Moment hat Jeanie eine verletzte, blutende Pfote. Die wollte ich mir wider besseres Wissen vorhin angucken – mit dem Ergebnis, dass mir das fauchende, kratzende und beißende Ungeheuer nun selbst diverse blutende Kratzer und Bisse verursacht hat. Was mach ich bloß mit meiner Minimaus? Im Moment ist sie wieder nach draußen geflüchtet, was mir ganz recht ist, da sie sonst überall Blutspuren hinterlässt. Aber eine Lösung ist das nicht. Hoffentlich krieg ich nicht auch noch selbst Probleme mit den Bissen und Kratzern. Ich habe alles ausgewaschen, mit Betaisodona versorgt und verpflastert. Sowas Blödes – aber es musste ja mal kommen. Jeanie lässt sich ja noch nicht mal das Fell bürsten, ganz im Gegensatz zu Garfield, der es liebt, wenn er regelrecht gestriegelt wird. Ich schätze, das Katzl hat ein psychisches Trauma weg. Sie war ja nach dem Hundeangriff wochenlang untergetaucht. Wir hielten sie bereits für tot, als sie plötzlich wieder auftauchte. Ich brauche wohl einen Katzenpsychotherapeuten.
. . . hilft nur Buntes :
. . . oder schlafen:
Jeanie hat es sich auf dem Gartensessel gemütlich gemacht, den ich mir gestern in den Wintergarten gestellt hatte -
da gab’s wenigstens noch etwas Sonne.
Draußen taut es nun wieder und die Vogelwelt erwacht allmählich wieder aus der Winterstarre des Vormittags. Aber es bleibt leider alles grau.
Ein eher seltener Gast, und ich bin mir auch nicht hundertprozentig sicher:
Aber ich denke schon, dass es sich um einen Vertreter der Gattung Singdrossel handelt.
Singdrossel (Turdus philomelos)
Ähnlich wie die etwas größere Amsel singt sie besonders gerne in den Abendstunden. Und wie alle übrigen Drosseln auch, sieht man sie entweder auf Nahrungssuche am Boden hüpfen, oder sie flötet ihr sanftes und wohlklingendes Lied von einer exponierten Baumspitze, von wo es weit zu hören ist. Die überwiegend beige und braun gefärbte Singdrossel ist aber auch an der schön gesprenkelten Brust und Bauchseite gut zu erkennen. Männchen und Weibchen sind dagegen kaum zu unterscheiden. Quelle: NABU
Sieht fast wie ein Jungvogel aus – aber das ist eigentlich nicht möglich.
Auf diesem Gartenfleckchen ist der Schnee tatsächlich schon wieder weg, aber im übrigen Garten liegt noch jede Menge von der weißen Pracht. Trotzdem habe ich vorhin gesehen, dass sich schon wieder Krokusse den Rasen zurück erobern. Um sie herum taut der Schnee schneller weg als an anderen Stellen. Die bringen ihre eigene Heizung mit.
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Noch ein Gast am Gartenteich
Das ist ja der Wahnsinn da draußen. Plötzlich sind wir wieder bis zur Halskrause eingeschneit – wie Jürgen aus Hamburg vor zwei Tagen schrieb: mehr Schnee als im ganzen Winter. Es macht auch kaum Sinn zu räumen, denn es schneit und schneit und schneit, dazu weht ein bösartiger Wind aus Norden und treibt den Schnee manchmal fast waagrecht durch die Luft. Stefan war schon zweimal draußen, ich halte mich ausnahmsweise mal vornehm zurück, denn zu allem Überdruss scheine ich noch eine Erkältung auszubrüten. Ich friere ohne Ende und mir tun alle Knochen weh. Ausgleichende Gerechtigkeit könnte man es nennen – als wir den ersten dicken Schnee dieses Winters hatten, war’s umgekehrt. Da lag der Göttergatte flach und ich war am schippen.
Der erste Frühlingsblumentisch ist eingeschneit
Meine gefüllten gelben Primeln aus der Ampel am Hauseingang habe ich gestern noch ins Haus geholt. Die sahen etwas zermatscht aus, haben sich aber wieder erholt.
Tapferer Garfield – der Weg zum “Wasserloch” ist heute mühsam – vielleicht sollte er doch aus der Schale im Haus trinken.
Auch die Vögel erwischt es nochmal eiskalt – warum sich diese Amseline aber ausgerechnet hier abmüht, verstehe ich
weniger. Das für sie besser erreichbare Futterhaus ist gut gefüllt. Aber an der Nussstange gibt es mehr Fettfutter, das
wird’s vermutlich sein.
Soviel also zum Thema “Mildes, klimatisch bevorzugtes Rhein-Main Gebiet” in diesem Spätwinter








