Schlumbergera
. . . oder Weihnachtskakteen stehen bei Vielen jetzt bereits in voller Blüte. Meiner macht da keine Ausnahme. Der etwas an Schlümpfe erinnernde Name stammt von dem französischen Kakteensammler und -züchter Frédéric Schlumberger (1823–1893) ab.
Dieses Bild könnt ihr euch durch anklicken auf 1600 x 1200 vergrößern und als Desktopmotiv downloaden
Das sind alles Makroaufnahmen. Die Beleuchtung erfolgte ausschließlich von oben über die Lampe, die über unserem Eßtisch hängt. Darauf ist die relativ warme Farbe der an sich sehr weißen Blüten zurück zu führen.
LaGa
An alle Gartenblogger, die normalerweise nur hier lesen: schaut ruhig auch unter dem Datum vom 26.August in den normalen Mainzauber-Blog – Überschrift “Jugendstil”.
Nun aber doch mal zur LaGa selbst. Mir war klar, dass die große Zeit der tollen Blütenpracht vorbei sein würde. So war es auch, vor allem im großen Kurpark waren Blüten Mangelware. Auf den großen Wiesen bergauf zum Kurhaus gab es zwar mehrere Blumenbänder voll mit Zinnien, Spinnenblumen und Dahlien, aber so richtig toll sah das nicht mehr aus. Immerhin habe ich für mich die Zinnien wieder – und die Cleomen (Spinnenblumen) überhaupt entdeckt. Auch sehr viele Verbenen (Patagonisches Eisenkraut) blühte und ich habe mich schon gewundert, dass auch hier kaum Schmetterlinge zu sehen waren. Das war wohl kein Schmetterlingssommer.
Verbena bonariensis und weiße Cleomen

Immerhin hat sich ein Kleiner Fuchs in Szene gesetzt – einen Kaisermantel habe ich noch
gesehen, ihn aber leider mit meinem eigenen Schatten verscheucht. Das war sehr ärgerlich.
Natürlich ist jetzt in erster Linie Dahlienzeit:
Die Sortenbezeichnungen habe ich mir diesmal nicht gemerkt
Fleißige Bienchen waren überall am Werk
Die Bilderauswahl lässt vielleicht vermuten, dass die Gärtner dem Trend zur Farbe Lila gefolgt wären, aber das stimmt nicht ganz, es hängt wohl eher von meinem Geschmack ab, was ich fotografiert habe. Aber es war auffällig, dass sehr häufig der purpurfarbene Sonnenhut auftauchte. Den habe ich aber gar nicht fotografiert, weil der sowieso bei mir im Garten blüht. So – jetzt muss ich mich mal ein bisschen dem Haushalt widmen. Zum Abschluß für heute kommt eine eine schöne Hibiskusblüte. Exotische Kübelpflanzen bzw. solche, die nicht im Freien überwintert werden können, wurden auf der Terrasse des Kurhauses zur Schau gestellt.
Es tut sich was
Da ich den Zaun mit Weigelie und Clematis Crystal Fountain durchs Küchenfenster immer im Blick habe, kann ich den Fortschritt wunderbar verfolgen. Vielleicht erinnert ihr euch, wie seltsam die “Crystal Fountain” im letzten Jahr geblüht hat – zeitig im Frühjahr kroch sie mal eben über der Erde entlang, hatte aber dennoch da unten tolle Blüten. Erst im Spätsommer begann sie dann zu klettern und blühte im Herbst plötzlich in der oberen Etage. In diesem Jahr hat sie sich offenbar eines Besseren besonnen:
. . . bald werden sie ganz aufgehn.
Die nächsten Tage werde ich mich, sofern das Wetter mitspielt, wieder über den Vorgarten hermachen, besonders über den vorderen Teil zum alten Haus hin. Da sieht es fürchterlich aus. Hier, wo die Clematis blüht, ist es schon besser. Nur der Teil, wo jetzt im März/April die vielen Zwiebelblumen geblüht haben, gefällt mir nicht. Ich muss dort noch etwas pflanzen, was die abgeblühten Zwiebelblumen ab Mai überdeckt. Ich lerne ständig dazu und hoffe, dass ich mit der Zeit in der Beetgestaltung besser werde. Was sich in unserem Garten an welcher Stelle wohlfühlt, hab ich immerhin inzwischen einigermaßen raus – der Rest kommt auch noch.
Heute ist das Wetter übrigens noch wunderbar geworden. Wir haben schon den ganzen Tag Sonne, in der Früh war’s noch kalt, aber jetzt am Nachmittag konnte ich bereits wieder wunderbar im T-Shirt garteln. Wie ihr seht, geht’s mit schon wieder ziemlich gut. Danke nochmal für die guten Wünsche der letzten Tage.
Viele Miniblüten aus dem Garten
und ein Rätsel: Was ist das?
Die Ästhetik von Unkraut
Nun bin ich also doch wieder im Garten gelandet, weil sich am Zaun zum Nachbarn an einer Stelle seit einigen Tagen Gartenschaumkraut (Cardamine hirsuta) wie blöd ausbreitet. Nicht nur dort, aber dort besonders. Und da die Nachbarn nun genau dort auf ihrer Seite alles neu angelegt haben – letztes Jahr habe ich noch über deren Unkraut gezürnt - wollte ich doch vermeiden, dass es rüberwächst oder sich die Samen ausbreiten. Und natürlich musste ich mein Makro auch an diesem Kräutchen ausprobieren – eine absolute Herausforderung, denn die Blütendolde mit den weißen Einzelblüten ist gerade mal ca. 2mm im Durchmesser. Mehr dazu bei Wikipedia, dort heißt es “Behaartes Schaumkraut“. Dort gibt es auch andere Fotos, falls ihr das Unkraut nicht kennt, denn mein Foto wird euch vermutlich nicht weiterhelfen
Cardamine hirsuta – Gartenschaumkraut
Wesentlich größer, auffälliger und hübscher blüht übrigens das blaue Wiesenschaumkraut (Cardamine Pratensis), das 2006 zur Blume des Jahres gekürt wurde. Hier mal ein Link zur NABU Seite:
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Nachdem ich schonmal draußen war, habe ich mir gleich noch den Teichrand vorgenommen. Denn auch hier sprießen die Ahörnchen und auch noch jede Menge Fichtenkeimlinge nebst anderem Unkraut. Aber ich habe auch die ersten Spitzen einiger Funkien entdeckt und noch diverse Blätter von Zwiebelblumen, die noch kommen müssen. Der Frühling bleibt also spannend! Und – ich sag’s euch – im Garten war die Müdigkeit dann auch ganz schnell verflogen. Immerhin hat es nicht geregnet und auch die Temperaturen waren noch einigermaßen angenehm.
Disteln
Viel Lust auf Gartenarbeit hatte ich heute nicht, der Boden ist einfach zu nass. Aber ich habe im Rasen endlich mal die vielen Disteln entfernt, die mir schon im letzten Jahr aufgefallen sind (im gesäten Rasen, der Rollrasen ist immer noch nahezu unkrautfrei). Es sind Disteln mir einer mehr als Handteller großen flachen Rosette und glücklicherweise ganz flachen Wurzeln. Sie ließen sich leicht entfernen. Wie sie blühen, kann ich nicht sagen, weil ja immer drüber gemäht wird. Aber vielleicht erkennt jemand die Art an den Fotos:
Rosette – Durchmesser ca. 15- 18 cm
Dornenbewehrt (und Drüsenhärchen?)
Die Distel wirkt leicht silbrig

Makro mit Pilz,weniger zur Bestimmung geeignet aber schön!
Kann auf 800 x 600 vergrößert werden.
Bei der Distel könnte es sich um die Lanzettkratzdistel handel (Cirsium vulgare), der kleine Pilz ist vermutlich ein Frühlingsglockenschüppling (Conocybe aporos), ein Pilz der zu dem Sam(me)thäubchen gehört. Zur Distel heißt es bei Wikipedia: Die Laubblätter sind wechselständig, die Blattform ist oval bis lanzettlich. Die Blätter sind doppelt fiederspaltig und am Stängel herablaufend. Die Blattoberseite ist stachelig-steifhaarig, die Unterseite kurzhaarig bis weißfilzig. Alle Fiederabschnitte sind stachelig gezähnt und laufen in einem langen gelben Stachel aus.















Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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