Tomaten
. . . Planeten und Götter findet ihr heute außerdem noch im anderen MainZauber-Blog!
Sommerpracht
Mal ein Blick ins Kombibeet: Gemüse – Obst – Blumen
Den letzten meiner Eichblattsalatköpfe habe ich heute geköpft, der war jetzt kurz vorm “schießen”, die unteren Blätter sind mir zu hart, aber die oberen kann man noch gut essen (der bildet hier übrigens nicht erkennbar den Bildhintergrund). Die bunten Pflücksalate machen sich prima und wurden tatsächlich von Schnecken verschont. Ob das der Rosmarin bewirkt? Die Johannisbeeren mach ich morgen ab. Die Tomaten wachsen und gedeihen, sind aber alle noch grün und eine einsame Gurke hat’s tatsächlich auch mal wieder gegeben. Im Herbst und im nächsten Frühjahr werde ich das Beet nicht nur vergrößern sondern auch noch gewaltig was an der Bodenverbesserung tun müssen. Aber immerhin, so ein paar *von der Hand in den Mund*-Erträge hat es doch schon gegeben. Und die Tomaten werden richtig gut.
Der Sturm hat sich gelegt. Nach meinem Kopfschmerzabschlaffer am Nachmittag habe ich sogar noch Rasen gemäht und einiges Andere erledigt. Im Augenblick wird’s mir richtig kühl – es ist 21 Uhr. Ich glaube, ich brauch tatsächlich eine Jacke. Ups – ich muss ja noch Wäsche abhängen. Die hätte ich jetzt beinahe vergessen.
Immerhin
Immerhin 1: . . . habe ich heute Abend schon einen Salat mit etlichen Zutaten aus dem eigenen Garten verspeist: Pflücksalat, Petersilie und Knolauch sowie einige Gänseblümchenblüten sind von uns, die Tomaten und die gelbe Paprika leider noch dazu gekauft. Aber . . . immerhin!
Immerhin 2: . . . hat das Rasen düngen doch schon was gebracht. Dort wo ich vor 2 Wochen gedüngt habe (das war die Kombination aus Düngerresten und Bio-Stinkedünger) wächst der Rasen wieder dunkelgrün und leider auch wie wild – dort wo ich erst vor einer Woche gedüngt habe, sieht es noch nicht so toll aus. Aber das braucht sicher einfach noch Zeit. Gemäht habe ich heute den dunkelgrünen Wildwuchs, den anderen Teil noch nicht, weil ich nicht weiß, ob der Boden überhaupt schon alles an Dünger aufgenommen hat. Eine eklig gelbe Stelle gibt es noch, die wird gerade bewässert und zwar mal wieder mit dem kleinen Kreisregner. Bisher bin ich abends immer mit der Brause rumgelaufen, mit der ich auch die Pflanzen gegossen habe und habe damit den Rasen ebenfalls gewässert. Aber heute sind die Beete noch feucht genug, finde ich und da lass ich mal den Kreisregner die restliche Arbeit machen. Ich bin zuversichtlich, dass ich den Rasen wieder tipptop hinkriege. Auch die Nachsaaten an den Stellen, wo es ganz wüst aussah, zeigen schon erstes frisches Grün.
Morgen geh ich mal nach Schneckenzäunen gucken, nach solchen aus Metall mit einem umgebörtelten Rand. Ich möchte nämlich gerne meinen Salat wirklich nur mit meiner Familie teilen und nicht dauernd noch mit diesen ekligen, schleimigen, nackten braunen Gesellen. Also, ich kann mich an das Gemüsegärtnern durchaus gewöhnen – ich entdecke dauernd neue Seiten an mir.
Abgekühlt
. . . hat es nach den Gewittern und Regengüssen gestern Abend und in der Nacht ganz kräftig, aber ich empfinde das heute morgen erstmal als angenehm. Im Garten ist nichts Schlimmes passiert, einiges muss ich aber noch besser stützen. Im Gemüsekombibeet strahlen mich Zucchiniblüten an und die ersten Früchte kann ich dort bald ernten. Auch die Erdbeeren bekommen allmählich Farbe – die muss ich nicht mehr anmalen
Der Blick aus dem Küchenfenster in den Vorgarten ist inzwischen nicht mehr so schön, denn sowohl die Weigelie als auch die herrliche Clematis “Crystal Fountain” sind verblüht und der kräftige Regen hat den Blüten den Rest gegeben. Die Blütenstände der Clematis sind optisch kein Gewinn, die werde ich gleich mal abschneiden, dann blüht sie sicher im Spätsommer noch einmal.
Sintflut
Nachdem gestern Nachmitttag der Boden etwas trockener wurde, habe ich den Rasen gemäht und im Anschluss einen großen Teil gedüngt – die Duftnote des Biodüngers verfolgte uns bis in Abendstunden *lach*. Leider reichte die Düngermenge nicht für alle gelben Stellen, aber heute bin ich ganz froh, dass ich nur den planen Rasen düngen konnte. Denn in den Morgenstunden gingen hier heute sintflutartige Regenfälle runter, die mir an den Seiten, die eine leichte Mulde haben, sonst sicher wieder den Dünger zur Mitte hin gespült hätten. Wenn ich also diesen Rest noch dünge, dann hoffe ich mal, dass ich von einem solchen Regen wie heute früh verschont bleibe.
Gestern Abend wurde es sogar nochmal richtig schön. Ich habe noch den Farn ausgegraben, der durch die Ritzen der alten Terrasse gewachsen war und sich inzwischen prächtig entwickelt hat, seitdem Stefan die alten Holzdielen abgenommen hat. Nun habe ich ihn zu den anderen Farnen ins Waldbeet gesetzt, etwas vor den Königsfarn, von dem ich immer noch hoffe, dass er sich wieder erholt. Dann bin ich irgendwie im Vorgarten gelandet, wo ja teilweise immer noch wüste Wildnis vorherrscht. Dort habe ich diverse Rosen- und Etagenprimeln ausgegraben, die völlig überwuchert waren und habe sie an den Teichrand gesetzt. Und mich anschließend über das wuchernde Unkraut hergemacht. Ich brauche für diesen vorderen Teil des Vorgartens ein anderes Konzept. Ich glaube, da muss nochmal alles raus und ich werde nur Pflanzen setzen, die viel Feuchtigkeit tolerieren und möglichst wenig Unkraut aufkommen lassen. Sonst wächst mir dort alles über den Kopf. Die andere Seite sieht dagegen schön aus. Die Kombination aus Sträuchern, Clematis und Bodendeckern macht sich gut.
Mehr Wasser als wir brauchen können
Zucchini, Tomaten, Salat, Kräuter und Beeren – alles braucht jetzt Sonne!
Im Wäldchen blüht der Holunder
*
Die zukünftige Terrasse gleicht derzeit eher moderner Kunst
Stefan schmeckt der viele Regen natürlich ganz und gar nicht










Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




Kommentare