Gelassenheit
. . . braucht man bei diesem Wetter. Künstlerische Ergüsse auch zu diesem Thema gibt es heute unter “Doofes Wetter” im MainZauber Hauptblog.
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Mein Salat hält sich erstaunlich tapfer . . .
. . . fragt sich nur, wie lange noch.
Und ob das jemals süße Früchtchen werden, wage ich zu bezweifeln.
Ornithogalum
Den Stern von Bethlehem oder Ornithogalum umbellatum oder Doldiger Milchstern habe ich zuerst bei den Bachblüten kennengelernt. Nun blüht er in meinem Garten und sieht wirklich sehr hübsch aus. Bei Dr. Bach ist er eine Blüte der Notfalltropfen und als Einzelessenz soll sie helfen vergangene noch nicht bewältigte Traumata zu verarbeiten (Schock-Blüte). In Reinsubstanz ist die Pflanze ungeniesbar weil giftig.
Doldiger Milchstern – Ornitogalum umbellatum
Die Goldfliege (Lucilia caesar), auch Kaisergoldfliege, gehört eindeutig zu der Gattung der Schmeissfliegen. Keiner mag sie, ich frag mich, warum ich sie heute zuhauf in meinem neuen Beet entdeckt habe, aber bei genauem Hinsehen ist sie wirklich ausgesprochen hübsch: Der Körper schimmert metallisch grün-blau, die Augen sind rot.
Es ist heute recht windig, nicht unbedingt sehr warm, aber wenn die Sonne scheint doch angenehm. Immerhin war’s mir warm genug, um mal wieder Kneippkur im Teich zu machen. Es muss immer mal wieder was aus dem Wasser gefischt werden und weil der Teich ja ganz flach ist, steigt man am besten einfach hinein. Das obere Bachbecken ist tiptop, das untere wohl auch, aber an das mittlere muss die Gartenfirma auch nochmal ran. Vermutlich das gleiche Problem wie bis vor Kurzem oben, die Folien sind an den Überlappungsstellen einfach nicht dicht. Das ist ärgerlich aber nicht zu ändern, ich will, dass das in Ordnung gebracht wird. Aber vielleicht erst im Spätherbst, denn jetzt wächst mir dort schon zuviel.
Frische Nadeln an der alten Tanne
[Nebenbei - das Bild hat doch ein geniales Bokeh - findet ihr nicht? Wenn ihr jetzt nicht wisst, was ein Bokeh ist, dann seid ihr nicht auf der Höhe der Zeit *g* - Bokehs sind in der Bloggerfotografenwelt derzeit schwer angesagt. Und hier könnt ihr euch informieren: Kwerfeldein/Bokeh]
Mich haben zunächst mal die frischgrünen Nadeln im Kontrast zu den alten, dunkelgrünen fasziniert. Bokehs entstehen vermutlich bei den meisten Hobbyfotografen rein zufällig, hier auch
In diesem Fall – erraten kann man’s wohl kaum – wird die Erscheinung von der Reflektion der Sonnenstrahlen durch eine weiße Hausmauer erzeugt. Dabei wirkt es, als wären weiße Blüten unscharf abgebildet.
Weniger erfreulich finde ich, dass die Kiefern bereits wieder blühen und gelben Pollenstaub verbreiten. Ich hoffe mal, es wird nicht so kriminell wie im letzten Jahr.
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Der hübsche Linus hat sich mal wieder in Szene gesetzt . . .
. . . was Garfield mal ausnahmsweise völlig kalt lässt . . .
Kein Wunder – er schläft auch tief und fest
Jeanie an der Morgensternsegge – dass sie dieses harte Gras frisst, wundert mich
Die Abendsonne setzt ihre eigenen Glanzlichter
(hier der Blick vom Garten Richtung Vorgarten und Heimchenweg)
Heute ist zwar
. . . der Welttag des Buches aber bei mir bleibt es wohl beim privaten Earthday
Während ich heute Vormittag den K*lle in Wiesbaden leer gekauft habe *gg*, waren die Leute vom Gartenbau da und hurra! – das Bächlein sprudelt wieder und es sieht aus, als sei das obere Becken nun auch richtig dicht. Ich hoffe mal.
Draußen ist grandioses Wetter, schon direkt sommerlich warm. Ich geh jetzt meine Wäsche aufhängen und dann mach ich mich ans Einpflanzen. Vorher muss ich allerdings noch ein paar Schubkarren Kompost auf dem neuen Beet verteilen. So richtig viel hab ich gar nicht gekauft denn noch kann man ja nicht alles pflanzen, außerdem will ich auch noch diverse Dinge säen und das alles schön nach und nach. Aber ich habe mir eine Strauchrose mit ungefüllten Blüten aber öfter blühend (wegen der Insekten) mitgebracht und einen roten Johannisbeerstrauch, dazu diveres Kleinzeugs. Die Rose heißt “Richard Strauß” – die rote Johannnisbeere ist die Sorte Rovada. An sich wollte ich eine echte Wildrose, aber die Richard Strauß kommt einer Wildrose nahe und hat dafür einige Vorzüge, die Wildrosen nicht haben.
Hui – ich hätte nicht gedacht, dass ich auch heute den gesamten Nachmittag im Garten verbringe und das im Schweiße meiner Füße – meines Angesichtes. Natürlich habe ich einen Teil der Randsteine doch wieder aufgenommen, neue Ränder gestochen . . . undsoweiter und so fort . . . war ja klar
Ganz gerade ist das Beet immer noch nicht aber besser.
Es geht doch nichts über eigenen duftenden Kompost!
Ich hätte nie gedacht, dass mich das mal so befriedigen würde Abfälle zu wertvollem Kompost umgewandelt zu haben und ihn nun auf ein neues Beet aufzubringen. Dieser erste Komposthaufen war nun mehr als unsachgemäß aufgeschüttet worden, dafür durfte der Kompost aber auch jahrelang reifen. Inzwischen achte ich natürlich mehr darauf, was ich wie schichte und muss nur immer wieder meinem GöGa auf die Finger klopfen, der sich darüber nach wie vor keine Gedanken macht.
Ganz links bilden diverse noch unterschiedlich große Buchsbäumchen die Begrenzung und ansonsten seht ihr, was ich heute gesetzt habe. Vom Kompost sieht man schon fast nichts mehr, aber ich werde diese gräßliche steinig-lehmige Erde im Laufe der Zeit noch aufbessern. Als ich das Pflanzloch für den Johannisbeerbusch gegraben habe, bin ich prompt auf Wurzeln unseres alten Kirschbaums gestoßen, bei der Rose war es auch nicht besser. So wurde das heute doch wieder Knochenarbeit. Auch Steine habe ich wieder massenweise zu Tage gefördert. Was gäbe ich manchmal für lockere sandige Erde!
Die weißen Linien, die man um den Salat und die Erdbeeren sehen kann, dass sind Anti-Schnecken-Schleimspuren – mit der Betonung auf dem “anti”. Das ist ein Präparat namens Cel*flor Natur*n Schnecken-Stopp, ob’s was taugt werde ich sehen, aber grundsätzlich ist es mir zu teuer. Ich werde mich demnächst mal mit mechanischen Schutzmitteln (umgebörtelte Metallbänder) beschäftigen.
Ja, so richtig viel macht das Beet im Moment noch nicht her, aber ich bin schonmal ganz zufrieden und stolz wie Oskar, dass ich das von Anfang bis Ende alles alleine gemacht habe. Im Lauf der nächsten Wochen wird sicher noch das eine oder andere Pflänzchen dazu kommen, ein richtig buntes Bauerngartenbeet soll’s werden. Der Berglauch oder Johannislauch (Allium senescens ssp. montanum ist eine alte Bauerngartenpflanze, die hübsch blüht, aber durchaus auch gegessen werden kann und zwar sowohl das Laub – ich hab’s probiert – als auch die Zwiebelchen.
Grad hab ich wieder was gelernt: Meine Drüsenblättrige Kugeldistel (Echinops sphaerocephalus) ist eine hapaxanthe Pflanze (vom griechischen hapax „einmal“ und anthos „Blüte“) – auf deutsch: eine einjährige Pflanze im Gegensatz zur Staude. Was es doch alles für Ausdrücke gibt!
Erstaunlich schnell
. . . tut sich was im Minigewächshaus. Am 17.3. hab ich ausgesät . . . und seit gestern sieht man schon Keimblätter aller Arten – die einen winzig, die anderen richtig groß. Das ist grad mal eine Woche her.
Erstaunlich schnell auch die Eichhörnchen, die sich quer über’s Dach vom Nachbarhaus jagen – das habe ich vorher auch noch nie gesehen. Wie gut, dass ich immer zwei Kameras rumliegen habe. So schnell könnte man gar kein Objektiv wechseln ( an der Lumix habe ich gerade das neue Makro dran). Da lob ich mir immer wieder die gute, alte Olympus Superzoom. Das sind auch so die Momente, an denen ich ins Grübeln komme, ob das Wechselobjektivsystem wirklich das Nonplusultra ist.
Dann keimt mal schön
So, heute habe ich mich endlich mal an mein Minigewächshaus gemacht und diverse Samen in die Töpfchen gebracht:
Als da wären:
- Tomate SantOrange – orangefarbene Rispentomaten – werden dattel- bis pflaumengroß
- Tomate Sweet Million – rot und klein
- Tomate Ravello – rote Rispentomate, Größe ähnlich wie die SantOrange
Alle drei Sorten werden etwa 1,50m hoch und sind kübelgeeignet (bisher habe ich meine wenigen Tomatenpflanzen immer in Kübeln kultiviert)
- Zucchini Black Forest – kletternde Zucchini
- Balkongurke Ministars – Salatgurke, eine sog. Fingergurke, also ziemlich klein
Außerdem habe ich einige Kräuter gesät, um die restlichen Töpfchen zu füllen, solche Sachen wie Kerbel, glatte Petersilie, Basilkum und Schnittlauch. Und jetzt bin ich gespannt, was sich davon und wie es sich entwickelt.
So ein vornehmes Minigewächshaus hatte ich noch nie, das hat sogar Lüftungsschieber, ansonsten ist es aber auch nur aus billigem Kunststoff. Das habe ich neulich mit den Kräutersamentütchen bei Deh*er mitgenommen. Da wir ja kaum Fensterbänke haben, hab ich den kleinen Gartenbeistelltisch an ein Wintergartenfenster gestellt, wo noch kein Blumenkübel steht (selten!). Ich hoffe, das ist ein guter Platz. Morgen will ich im Garten was machen, heute war ich nach dem Bügeln und diversen anderen Haushaltssachen doch wieder ziemlich schnell erledigt. Wenn es morgen wirklich 17 ° warm wird, dann mach ich den Teich sauber.
Heute ist es draußen auch schon richtig schön – der Frühling ist eindeutig da.
Die Kohlmeisen stärken sich für den Nestbau
Andere Meisen lassen sich nach wie vor noch nicht blicken
Mir fällt gerade auf, dass dieser Blog im März sein Februar-Outfit beibehalten hat, aber irgendwie hat’s immer noch gut gepasst. Ich kann mir ja allmählich mal Gedanken machen, wie es hier dann im April aussehen soll
Word verification free blog!


















Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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