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Blüten

Lila

. . .  gibt zunehmend im Garten den Ton an. Der Flieder blüht, die Rhododendren und auch die Pfingstrosen entfalten sich. Und *freu* – das Wetter wird zusehends besser!

 

Größer

. . . könnte der Unterschied kaum sein als der Vergleich zwischen dem April 2011, wo die Gärtner und Bauern über die große Trockenheit stöhnten und dem April 2012, wo zumindest bei uns inzwischen die Regentonnen überlaufen.

Das ist doch wirklich zum Weinen

In Warteposition

Bei der Skimmie ist es mit der Schönheit bald vorbei.

Und auch die Tulpen fallen langsam auseinander.

Aber da warten ja neben den Rhododendren und dem Flieder auch bereits die Pfingstrosen.

Hinter dem Haus hat sich ein Essigbaum ausgesamt und ist im letzten Jahr mit einen großen, dünnen Stiel nach oben geschossen. Er steht an extrem ungünstiger Stelle und muss unbedingt wieder weg. Aber im Moment brechen dort drei Blattknospen auf und das sieht toll aus. Das Bild habe ich auch im Fotoblog nochmal in größer zum Anklicken und als Motiv für Kunstdrucke und Poster bei mygall.

Die Sonne lacht

Wir haben Gartenwetter!

Rasen habe ich schon gemäht. Ich war fast ein bisschen traurig, dass die ersten Wiesenblümchen dem Mäher zum Opfer gefallen sind.  Nachdem ich mich nun dazu entschlossen habe, mich mit den Wildkräutern und -blumen so gut wie möglich zu arrangieren – jedenfalls im hinteren Gartenteil – freue ich mich auch über Alles, was dort blüht. Aber ganz sicher will ich nicht die ganze Fläche irgendwann mal mit der Sense mähen müssen, also muss doch ab und an der Rasenmäher ran. Es wird nicht extrem tief gemäht, so dass sicher in ein paar Tagen die ersten Blümchen wieder zu sehen sein werden.

Die Sonne scheint und in der Sonne haben wir so ca. 14°C – für Gartenarbeit eigentlich ganz ideal. Auch Wäsche kann ich draußen trocknen, obwohl es ab und an schneit *lach*. Es sind die Blütenblätter des Sauerkirschbaums, die schon wieder vom Wind verweht werden. Zum Fotografieren gibt es wenig Neues, wenn man mal von den Frostschäden absieht. Durch die kalten Tage hat sich Vieles gehalten, was ja auch sehr schön ist, und die Pflanzen, die in den Startlöchern stehen, warten sicher auf Regen und Wärme. Nachher muss ich mal wieder wässern. Der Boden ist schon wieder völlig durchgetrocknet.

Ein bisschen schräg, aber ich hatte keine Lust erst noch diverse Terrassenmöbel zu verrücken

Der immergrüne oder Osterschneeball (Viburnum burkwoodii) hat den winterblühenden inzwischen abgelöst.
Er duftet ebenfalls sehr angenehm.

Dem kleinen weißblühenden Rhododendron hat der Frost der letzten Nacht nicht geschadet.  Er steht in einer
Senke und dadurch etwas geschützt. Beim Rotblühenden auf der anderen Terrassenseite sieht es anders aus:

Frostschaden! Ich bin froh, dass dieser Rhododendron erst wenige Blüten geöffnet hatte.

Etliche Narzissen musste ich stützen – ich glaube, das ist auch eine Reaktion auf frostige Nächte.

Mahonienblüten sind bei Bienen und Hummeln sehr begehrt

Hier haben sich Zierlauch und Hosta gefunden. Überhaupt sind einige Blumenzwiebeln mächtig gewandert.
Ich schätze, das geht auf das Konto von Katzen und Eichhörnchen.

Ist das nicht ein Traum? An der Carportwand sind jetzt praktisch alle Blüten der
Clematis alpina “Blue Princess” geöffnet.

Die lila Periode ;-)     Das sind Restbestände aus einer Zeit, in der ich auf Lila und Pink stand.
Mittlerweile haben die rot-gelb oder gelb-rot geflammten Tulpen mein Herz erobert.

Aus den Osterstraußzweigen vom letzten Jahr hat sich schon ein kleiner Strauch entwickelt.
Ich vermute es wird eine Lockenweide (Salix erythroflexuosa) und  keine normale
Korkenzieherweide, die doch sehr groß wird. Die rötlichen und gelben Zweige lassen mich hoffen.

Na – nun ist ja doch wieder eine ganze Menge Material zusammen gekommen. Vielleicht nichts, was den ganz großen Wow-Effekt auslöst, aber für mich selbst immer ein gutes Tagebuch. Und – das fällt mir noch ein – an allen Farnen tut sich was. Es scheint, als könnte ich bald überall mit neuen Wedeln rechnen *freu* .

Wanted: Bees!

Wir haben so schöne Kirschblüten anzubieten. Aber ohne Sonne :-(     Keine Bienen weit und breit in Sicht.  Wo sollen da die Sauerkirschen herkommen?

Kirschblüten vom Sauerkirschbaum

Nahaufnahme – Kirschblüten

Kaum

. . . hat man sich an den ersten Frühlingsblühern erfreut, kann man auch schon wieder mit der Schere rumgehn und die ersten verblühten Narzissen und Tulpen ausputzen. Es ist erstaunlich, was manchmal jahrelang in der Erde überlebt und urplötzlich wieder auftaucht. Mein Göttergatte hatte vor Jahren mal ein kleines Beet am Gartenzaun angelegt, das der großen Umgestaltung 2009 dann zum Opfer fiel – sehr zu seinem Leidwesen. In diesem Beet gab es auch Tulpen und plötzlich tauchen sie wieder auf. In diesem Jahr sind es reichlich gelbe Tulpen, die hinter dem ersten Bambus wieder zum Vorschein gekommen sind.

Hier schaun sie durch eine Astgabel vom Flieder durch.

Das ist die Magnolie aus dem Nachbargarten im Heimchenweg. Der Garten grenzt noch an die Nordgrenze unseres Grundstücks und liegt extrem im Schatten aber auch von hohen Bäumen geschützt. So waren die Knospen der Magnolie dort in der Frostnacht neulich noch nicht geöffnet und blühen nun besonders schön.

“Es grünt so grün. . .” – wo es nicht gerade blüht, da wird’s immer grüner.

Das junge Grün der Korkenzieherhasel mag ich immer ganz besonders gerne.

Bin gespannt, ob die Clematis “Madame Le Coultre” den Wettlauf mit den Blättern der Hasel wieder für sich entscheidet und mit ihren weißen Blüten bis nach oben dringt. Wenn sie es schafft, sieht es immer ganz toll aus. Das ist jedes Jahre auf’s Neue spannend. – Am Zaun zur Straße hin hatte ich im letzten Herbst meine älteste Clematis “Pink Fantasy” weit runter geschnitten und zusammengebunden, weil Stefan dort das Zaunelement reparieren und neu streichen musste. Heute habe ich alles auseinander gefieselt und einige total vertrocknete Triebe bodennah weggeschnitten. Aber sie treibt ordentlich und dass, obwohl der alte Stamm (spricht man bei einer Clematis von Stamm?) eigentlich aussieht, als würde er demnächst total auseinander fallen.

Aus den ersten Hostahörnchen werden werden auch schon erkennbare Blätter.

Ein Zaunreiter, der schnell die alte Futterstelle im Flieder inspizieren will . . .
tja, nix mehr da :-(

Hilft nichts – man muss sich bescheiden.

“Da muss doch noch mehr sein . . . “

Duft und Farbe reichen halt nicht, wenn man Hunger hat.

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24. Mai 2012, 22:41
Klare Nacht
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