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Mai 2012
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Blumenzwiebeln

Jungvögel

. . . kann es wohl noch keine geben. Aber heute Morgen ist mir beinahe ein Winzling, den ich im Bruchteil einer Sekunde als Grünfink eingestuft habe, fast durch die Terrassentür ins Wohnzimmer geflogen. Der trudelte im Tiefflug an mir vorbei und war dann gleich wieder weg, kam mir aber enorm klein vor.

Draußen herrscht herrlichster Sonnenschein, aber es weht ein eiskalter Wind. Stürmisch war’s gestern schon, aber heute ist dieser Wind richtig unangenehm. Wenn man hier drin sitzt und raus schaut, möchte man nichts lieber als in den Garten, aber kaum mach ich die Tür auf, überlege ich es mir ganz schnell wieder anders. Trotzdem – ein kleiner Rundgang geht immer.


*

Zwerg-Iris “Katherine Hodgkin”

Zarte Iris – in der Größe zu den Krokussen passend – blühen auch schon. Aber sie wirken ohne Begleitgrün drumherum irgendwie verloren. Auf dem Foto – von oben auf die Blüten fotografiert – sehen sie hübscher aus als in Wirklichkeit.

Vom Winde verweht . . .

Die hübschen Bellis im Körbchen bringen Farbe auf die Terrasse

Boah – frostig

. . . war das heute in der Früh – unter O°Celsius. Aber  – kein Nebel, die Sonne kam überraschenderweise wieder raus und inzwischen haben wir wieder 20°.  Damit habe ich gar nicht gerechnet. Also habe ich meine Wäschespinne wieder aus dem Schuppen geholt, in die Erde gesteckt und schon flattert nochmal eine Maschinenladung Wäsche in der Sonne.  Ich habe noch ein paar Tütchen mit Blumenzwiebeln. Da werde ich mich jetzt mal umhosen und wieder in den Garten gehn. Vorhin habe ich mir bei meinem Lieblingsdiscounter noch neue Gartenhandschuhe mit gebracht – “Herbst-Gartenhandschuhe”, find ich witzig. Vom letzten Jahr habe ich noch ein Paar “Winter-Gartenhandschuhe”, aber die sind wirklich dick, die ziehe ich an, wenn’s wirklich kalt wird und im Garten noch was zu erledigen ist – Baumschnitt oder sowas. Die neuen sind pink, also richtige Mädchenhandschuhe *gg* und etwas dicker als die üblichen. Find ich nicht schlecht, vor allem sind die bei Ald* ja immer echt preiswert.

*

Sodele, alles in der Erde. Um den Sauerkirschbaum rum habe ich Rasensoden ausgestochen und dort Krokusse verbuddelt, Rasensoden wieder drauf und nun warte ich mal ab, wie das wird. Eigentlich hätte ich gleich eine komplette Baumscheibe anlegen können, das mit dem Ausstechen ging eigentlich recht leicht. Aber irgendwie fehlte mir da heute das Spontane :-(     Unsere wenigen Bäume haben keine Baumscheiben, sondern der Rasen wächst bis an die Stämme.  Aber ich habe das jetzt manchmal in den Zeitschriften gesehen, dass solche Baumscheiben – das nennt man doch so, oder?) mit Frühlingsblühern oder auch anderen Pflanzen bestückt sehr hübsch aussehen.  Vielleicht mach ich das noch. Auf alle Fälle bei dem neuen Bäumchen vom letzten Jahr, dass immer noch von zwei Holzpfählen gehalten wird. Nach den letzten Frühjahrsstürmen 2011 kommen die aber raus, das müsste dann gut sein.  Da werde ich dann auf jeden Fall ein rundes Beet drum herum anlegen.

Ah – ich habe mal gegoogelt. Vom NABU gibt es sogar eine Pflanzliste, was sich für Baumscheiben eignet.

In Terrassennähe gepflanzt habe ich die Zwergiris Hybride  ‘Katharine Hodgkin’ , die eine sehr hübsche, fast orchideenartige Blüte hat: Crèmefarben mit Hellbau und Grün-Gelb. Irgendwie doof, dass ich nun bis zum Frühling ein halbes Jahr warten muss.

*grummel* :-(

Das folgende Bild sollte mein Monatsbild Oktober werden (für das Projekt 12/2010) und das wird es auch noch, aber als ich es fertig hatte – so wie ich es immer präsentiere mit Rahmen und Text – habe ich es mir ungespeichert weggeklickt – arrrgh! Nun ja – dann später nochmal, jetzt ist das Wetter zu schön, um am PC sitzen zu bleiben. Und wenn ihr das Foto hier auf die optimale Größe anklickt, dann ist es sowieso viel eindrucksvoller als in der Projektversion – genau!

Für Größe 1000 x 750 Pixel bitte anklicken

So, nun aber nix wie raus in die Sonne!

___________________________

Was war das für ein traumhafter Gartennachmittag! Ich habe wieder Blumenzwiebeln gesetzt, nicht sehr viele, weil ich immer hoffe, dass auch die vom letzten Jahr wiederkommen, aber es sind immer ein paar außergewöhnliche dabei. Es gibt ja ständig Neues auf dem Markt. Unter der hohen Tanne habe ich diesmal blaue Waldhyazinthen eingepflanzt.  Außerdem kleine botanische Tulpen. Bin gespannt, ob die dort was werden. Normalerweise ist unser Gartenboden ja zu feucht und zu lehmig für Tulpen, aber dort ja nun nicht. Und beim Bätter zusammenrechen habe ich plötzlich – hurra – am Teichrand unter der Magnolie Herbstkrokusse entdeckt. Die hatte ich dort im letzten Sommer gepflanzt und da sie im Herbst nicht erschienen, wieder vergessen. Nun blühen sie!

Es handelt sich hier um den Echten Safrankrokus, den Crocus sativus
Er besitzt ein rotes Fruchtblatt mit 3-teiligen, besonders langen Narbenfäden und drei gelbe Staubblätter.

Material zum Mulchen und für den Kompost

Miniglockenblumen – unermüdliche Dauerblüher; an manchen Stellen fast schon lästig
wie vorne am Gemäuer des alten Hauses, da wachsen sie in jeder Ritze.

*

Ein interessanter Abendhimmel beschließt diesen schönen Gartentag

Schneeglöckchen

. . . habe ich heute erstanden bzw. Zwiebelchen von Galanthus “Elwesii” außerdem Zwiebeln von einigen botanischen Tulpen. Ein Päckchen enthält Weiße mit einem Hauch von Rosa, die heißen “Albion Star” – kein Wunder, sehn ja auch ganz elbisch zart aus. Die anderen sind kräftig pink und heißen “Toronto” – da habe ich natürlich an Gisela gedacht ;-)

An sich habe ich heute Morgen überlegt, ob ich nicht nach Neu-Anspach fahre zum Staudenmarkt im Hessenpark, aber das Wetter war irgendwie zweifelhaft und drückend. Außerdem dache ich mir, dass es wichtiger wäre, erstmal meinen Garten mit dem, was ich schon habe, auf den Herbst einzustimmen. Letztendlich endete mein normaler Wochenendeinkauf dann aber doch im Gartencenter, wo ich mir ein paar Kleinigkeiten mitgebracht habe. Staunend stand ich vor den vielen Zwiebeln für’s Frühjahr und irgendwie war mir noch gar nicht danach. Deshalb also auch nur die vier Päckchen und außerdem ein paar Heucherawinzlinge mit unterschiedlichen Blattfarben, die gab es im Unterschied zu den großen für ganz kleines Geld. Da ich gesehen habe, wie schnell die bei uns groß werden, war es keine Frage, was ich nehme. Außerdem gab es noch Sommerheide, die nun die Petunien in den Fahrradkörben am Carport ablöst, einen Sichelfarn “Cyrtomium falcatum”, der seinen Platz ebenso am Teichrand gefunden hat wie das Pennisetum alopecuroides “Hameln”.  Wie ich schon sagte *lach* – nur ein paar Kleinigkeiten!  Heute Nachmittag war dann rund um Bach und Teich Gartenarbeit angesagt. Nun sieht es wieder einigermaßen ordentlich und schön aus (morgen mach ich mal wieder ein paar Fotos und auch das monatliche Übersichtsbild für das Projekt 12/2010).  Anders als das rote Pennisetum ist Pennisetum alopecuroides ‘Hameln’ winterhart und ebenfalls sehr dekorativ.

Heute Morgen habe ich mal wieder über die Vielzahl an Vogelarten in unserem Garten gestaunt. Also entweder gab es früher nicht so viele oder mein Blick hat sich erst jetzt dafür geschärft und natürlich habe ich jetzt auch viel mehr Zeit zum beobachten. Ich habe im Ahorn Kleiber gesehen und im Moment sehe ich auch täglich wieder Schwanzmeisen.

Schwanzmeise – Jungvogel

Das sind aber auch niedliche Kerlchen. Leider konnte ich die Kleiber nicht fotografieren. Die saßen zu hoch oben im Baum  und immer von Blättern verdeckt.

Superfleißig

. . . war ich heute, ich muss mir wirklich mal auf die Schulter klopfen ;-)   Nachdem der Morgen und Vormittag noch ganz dem Hausputz und der Räumerei gewidmet waren (siehe MZ-Blog “Aufheben”), ging es am Nachmittag in den Garten hinaus. Es ist zwar kühl, aber endlich mal wieder trocken. Der Rasen war schon fürchterlich hoch, deshalb war erstmal eine gründlich “Schur” angesagt. Dann kam sogar mal die Sonne zum Vorschein, so dass ich mich flugs zu einem Kaffeepäuschen auf der Terrasse niedergelassen habe, während die Akkus vom Rasenmäher wieder aufluden. Das geht ja glücklicherweise ruckizucki. Ein paar Fotos hab ich noch gemacht und dann fertig gemäht.

Die Entdeckung des Sommers waren für mich die kleinen Zwiebelchen der blauen Triteleia, die ich mir für 99 Cent aus dem Supermarkt mitgebracht habe. Die blühen und blühen und blühen. Davon brauch ich im nächsten Jahr unbedingt noch mehr. Ich bin mir zwar immer noch nicht sicher, ob es sich um die Triteleia handelt, denn der deutsche Name ist Frühlingsstern, aber wie auch immer – ich werde die Augen offen halten.


Eine wahre Augenweide ist das Geißblatt, das sich mit vielen Blüten und auch mit Früchten schmückt.
Wäre es ein bisschen wärmer, könnte man am Abend noch den berauschenden Duft genießen.

Das Gleiche gilt für den herrlichen Duft der David Austin-Rosen,
die immer noch bzw. immer wieder blühen.

Lady Emma Hamilton

“Charlotte” – die unermüdlichste von allen

Ich hoffe auf Sonne – selbst die Seerose hat noch eine Blüte produziert

Ansonsten neigt sich mehr oder weniger alles dem Ende zu, von den Herbstblühern mal abgesehen. Das Heidekraut steht ebenso in voller Blüte wie die Herbstanemonen. Christrosen treiben kräftig neue Bätter und auch das erste Blattwerk von Frühlingszwiebelblumen zeigt sich schon, vermutlich die Traubenhyazinthen. Heute habe ich mich von der einen Pieris getrennt, die war definitiv kaputt – schade, aber nicht zu ändern. Die Rhododendren haben zwar auch einige gelbe Blätter, sehn aber sonst gesund aus und haben schon wieder dicke Knospen. Schon seltsam diese Jahreszeit: der Herbst steht vor der Tür, dann müssen wir durch den Winter durch, aber irgendwie sieht man auch, dass der nächste Frühling wieder neue Blüten bringt.

Ach ja, soviele Tomaten wie ich derzeit esse, müsste ich Gesundheit für mindestens den ganzen Winter tanken. Tomaten sollen doch jede Menge gesunder Inhaltsstoffe, vor allem Antioxidatien besitzen (damit man nicht rostet *gg*).

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24. Mai 2012, 22:42
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