Notiz
. . . für mich: eben beim Rosenhof Schultheis in Steinfurth bestellt: eine Ramblerrose “Super Excelsa” in karminrot, eine weiße Clematis “Mme. Le Coultre” und noch zweimal Crocus tommasinianus “Roseus”.
Ich habe noch überlegt, ob ich hinfahre, aber das bringt nicht viel. Ist ja doch ein Stückchen zu fahren und zu sehen gibt es nicht mehr viel. Ich habe heute Nachmittag den Vorgarten nun soweit fertig bekommen, dass ich endlich mal ein gutes Gefühl habe. Die Rose mit der tollen Farbe, die eigentlich eine Kletterrose hatte sein sollen, aber nicht klettern wollte, habe ich am Rosenbogen ausgegraben und woanders eingepflanzt. Die Erde am Rosenbogen habe ich im Pflanzloch schon mal ausgetauscht. Ich muss ja in diesem Fall an der gleichen Stelle wieder pflanzen. Ich hoffe mal, die Super Excelsa verträgt es. Nachdem was bei Schultheis steht, ist sie eine öfterblühende, unkomplizierte ADR-Rose mit relativ geringer Mehltauanfälligkeit. Hoffen wir mal, dass das stimmt und dass sie auch klettert! Nachdem sich auf der anderen Seite des Bogens die weißblühende “Ilse Krohn” langsam macht, sollte die karminrote “Super Excelsa” eine gute Ergänzung sein. Dazu pflanze ich die weiße Clematis “Mme. Le Coultre“, die sich bei mir schon in der Korkenzieherhasel bewährt hat. Die dunkelviolette, kleinblütige Clematis Viticella “Étoile violette” auf der anderen Seite ist eher eine Enttäuschung. Sie blüht zwar üppig, hat aber sehr kleine Blüten. Schultheis zeigt eine Kombi aus Ilse Krohn und der Clematis Niobe , die fast die gleiche Farbe aber größere Blüten hat. Das wäre vermutlich die bessere Wahl gewesen.
Madame Le Coultre in der Korkenzieherhasel
Ilse Krohn – nicht wirklich reinweiß
Ich hoffe sehr, dass die neue Rose klettert und ihrem Namen Ehre macht. Allmählich habe die Probleme mit dem Rosenbogen satt. Die Stelle zwischen Garagenhof und Zugang zu unserem Haus ist auch nicht wirklich ideal. Aber irgendwie muss da doch was hinzukriegen sein. – Jetzt bin ich mal gespannt, wie schnell Schultheiß liefert.
Restbestände
. . . dieses Sommers:
Taglilien am Teich – die kleinen Sorten sind am beständigsten; sie blühen früh und sehr lange
Hängegeranie am Carport – alle Geranien (Pelargonien) in Töpfen wollen es nochmal wissen
* * *
. . . und als Beitrag zum Projekt FNNF von Annika

Totgesagte leben länger! Groß und besonders schön waren die Blüten der im Mai an der Welke erkrankten
Clematis “Arctic Queen” nicht, aber sie hat sich wieder erholt. Als Ganzes sieht sie fürchterlich aus, aber ich werde sie
jetzt demnächst bodennah runterschneiden und hoffe, dass sie im kommenden Jahr wieder durchstartet.
Verschnaufpause
. . . und damit eine Pause von der Blogpause
Bin allein zu Hause, das Wetter ist nach den gestrigen Unwettern feucht aber angenehm, die Wäsche vom Urlaub ist gewaschen und gebügelt – tja, da zieht es frau doch in den Garten. Es ist Spätsommer und nachdem die Extremhitze jetzt wohl vorbei ist, zieht merklich der Herbst ins Land. Ich fange mit den ersten Rückschnitten und Aufräumarbeiten an. Im Vorgarten, wo schon im Frühjahr alles in einander gewachsen ist und sich in den letzten Wochen der Schneefelberich ausgebreitet hatte, habe ich erbarmungslos gewütet.
Da sitzen noch massenweise Rhizome in der Erde
Die Skimmie links hat bereits ihre Knospen angesetzt, die im Winter so hübsch aussehen. Die musste dringend Luft bekommen. Der Farn wird geteilt, der ist riesig geworden und die nächsten Tage werde ich versuchen die Rhizome des Schneefelberich auszubuddeln. Soll nochmal Einer behaupten, der hätte nicht den gleichen Ausbreitungsdrang wie sein güldener Bruder! In die Lücke werde ich vermutlich eine Christrose und Blumenzwiebeln setzen. Und eine der dunklen Heuchera bekommt einen neuen Platz.
Die ersten Herbstzaubertöpfchen haben Einzug gehalten . . .
. . . während am Zaun nichtsdestotrotz die Clematis Pink Fantasy nochmal voll erblüht ist.
Alle anderen Clematissorten, die sonst ebenfalls im Spätsommer ein zweites Mal geblüht haben, haben mich in diesem Jahr enttäuscht. Wenn sie überhaupt Blüten gebildet haben, dann nur winzig kleine. So hat beispielsweise die wunderschöne Crystal Fountain, die 2010 dreimal geblüht hat, sich in diesem Jahr auf’s Frühjahr beschränkt. Da kann man nichts machen.
Im Moment mache ich mir auch wieder Gedanken über die Teichbepflanzung, die mich nach wie vor nicht befriedigt, aber man lernt auch immer wieder dazu. Da werde ich noch so einiges um- und neupflanzen. Einiges an Frauenmantel muss radikal ausgegraben werden. Durch Versamung verbreitet der sich wie Unkraut.
Hier habe ich gerade einen Teil des Alchemillabewuchses entfernt und mein alljährliches rotes Federborstengras gepflanzt.
Noch blüht es nicht, sieht dann aber bis in den Winter hinein wunderschön aus.
*
So, nun gibt es ein Käffchen, der Läppi darf wieder pausieren, während ich anschließend im Garten weiter schufte. Hatte ich schon erzählt, dass im Vorgarten die erste Christrose blüht?
Schlechtes Wetter
. . . und gesundheitliche Probleme haben mich in den letzten Tagen vom Garten ferngehalten. Gestern hatten wir ein richtiges Unwetter, und ich finde, nun reicht es mal wieder mit dem Regen. Dass die Trockenheit dieses Frühjahres mal ausgeglichen werden musste, das war ja klar und auch gut so, aber nun sollte sich der Sommer auch bitte an den Kalender halten. Heute geht es mir wieder besser und am Nachmittag hat’s mich sogar raus in den Garten getrieben. Zugegeben – vermutlich wäre ich nicht in die Beete, wenn nicht plötzlich das Internet ausgefallen wäre, aber manchmal muss man zu seinem Glück auch ein bisschen gezwungen werden. Ich bin also in den Garten und habe mich beherzt über Unkraut & Co hergemacht. Denn das schießt bei soviel Feuchtigkeit und doch recht warmem Wetter in die Höhe wie verrückt. Die Hälfte der Beete rund um den Teich habe ich geschafft. Zum Teil habe ich schon den Frauenmantel zurückgeschnitten, um den Taglilien mehr Freiraum zu verschaffen. Zwei weitere Taglilien, die noch in Töpfchen herumstanden, habe ich eingepflanzt und eine meiner kürzlich erworbenen Dreiblattspieren umgepflanzt. Obwohl Staude, wird diese Pflanze doch während der Vegetationsperiode zu einem kräftigen Busch, dessen Platzbedarf ich beim Pflanzen unterschätzt hatte. Ich bin mal gespannt, ob ich jemals rund um den Teich ein Stadium erreichen werde, wo ich die Pflanzen so lasse, wie sie dann stehen, weil ich endlich mal zufrieden bin. Vermutlich eher nicht
Viel Buntes gibt es im Moment nicht, aber die Rosen haben zumindest wieder neue Knospen. Hinten im Halbschattenbeet hat die Hortensie die ersten weißen Blüten geöffnet.
Und der kleine Königsschuppenfarn (Dryopteris affinis ‘Cristata The King’), der die letzten beiden Jahren so unglücklich vor sich hin mickerte und den ich vor Kurzem mal umgesetzt habe, der macht sich nun auch *freu*.
Dryopteris affinis “Cristata The King”
Bei diesem Bild (Farn) sieht man im Vordergrund nur allzu gut, dass sich auf jedem kleinsten Fleckchen sofort Klee und andere Unkräuter ansiedeln. Ich habe ja vor allem die diversen Kleearten gefressen, allen voran den roten Hornsauerklee (Oxalis cornuta) und den aufrechten Oxalis fontana. Wobei man letzteren wenigstens gut entfernen kann.
Am Teich bringt derzeit der bunte Schneckenknöterich Farbe ins Spiel. Ich bin nicht sicher, was das für eine Sorte ist, denn die zierlichen Blütenkerzen blühen in diversen Farbschattierungen von weiß bis dunkelrot, was mir richtig gut gefällt. Aber ich glaube, dass es die Sorte “Superbum” ist. die gelben Mimulusblüten muss ich schon wieder zurückschneiden. Die Blüte ist so gut wie vorbei. Teilweise reiße ich die Pflanzen sogar aus dem Kies, denn sie verbreiten sich wie Unkraut.
Polygonum affine “Superbum”- Schnecken-Knöterich
Richtig gut macht sich nun endlich auch der ehemalie Winzbambus, den ich vor zwei Jahren bei P*tschke gekauft habe. Dort bekommt man ein Riesending gezeigt, das auf den Namen “Gletscher-Bambus Green Ice Wonder” hört und bei mir kam dann ein einziges Hälmchen mit 5- 10 Blättchen an. Ich war sowas von sauer, aber das war ich damals ja insgesamt über diesen Händler. Hab auch nichts mehr dort bestellt. Irgendwie muss der Winzling aber so mitleiderregend gewesen sein, dass ich ihn behalten und mir vorgenommen habe ihn aufzupäppeln. Und nun macht er sich tatsächlich. Und ich hoffe sehr, dass er nicht von einer Fargesiasorte abstammt, die in absehbarer Zeit noch ins Blühen kommt. Ich habe allerdings gelesen, dass er mit dem sog. Jadebambus “Fargesia Jiuzhaigou” identisch sein soll und der gilt als blühsicher. Besonders attaktiv wird diese Sorte in späteren Jahren durch die rotgefärbten Halme.
Fargesia nitida “Green Ice Wonder”
Auch ein toller Hingucker – das Stachelschweingras, das links vom Bambus steht:
Miscanthus sinensis “Strictus” - Stachelschweingras oder Zebraschilf
Alchemilla, Heuchera, Hemerocallis
Man beachte die unkrautbefreite Ecke rechts vorne *gg*!!! Aber der Rasen muss schon wieder gemäht werden.
Im Blumenkasten am Wintergarten blühen endlich mal zwei Clematissorten gleichzeitig:
Clematis “Hagley Hybrid” (rosa) und die kleine Clematis viticella “Purpurea elegans” (magenta)
Kleiner Streifzug
. . . am Abend. Im Moment ist es sehr feucht im Garten, ein ungewohnter Anblick. Auch heute hat es wieder geregnet, den dritten Tag in Folge. Heute allerdings nicht mehr so stark, jedenfalls hier nicht, im Taunus war’s heftig. Ich war kurz in Bad Schwalbach, das war der reinste Weltuntergang (siehe Mainzauber-Blog). Ich hätte gerne ein paar Naturaufnahmen von dort mitgebracht, aber daran war gar nicht zu denken.
Im Garten gibt es nach wie vor viel zu wenige Marienkäfer im Vergleich mit den vielen Larven, die ich noch vor Kurzem entdecken konnte. Und was da krabbelt ist gelb und eindeutig asiatisch. Rote Marienkäfer sehr ich gar nicht.
Harmonia axyridis – der asiatische Marienkäfer, erkennbar am “M” oder “W” auf dem Kopf
*
Was macht ihr denn so mit den Hostablüten? Viele schneiden sie ab, habe ich mal gelesen, um die Harmonie der reinen Blattschmuckstaude nicht zu stören. Bei mir dürfen sie fast alle blühen, nur die ganz jungen nicht. Ich glaube, für die ist es besser, wenn sie nicht zum Blühen und zur Samenbildung kommen. Aber wenn man sich die Blüten einer gestandenen Hosta wie meiner “Big Daddy” ansieht, dann stehen sie doch Lilien in nichts nach.
Bin übrigens nicht sicher, ob es eine “Big Daddy” ist. Jedenfalls ist es eine graublaue
Riesenblattfunkie mit reinweißen Blüten.
Am Teich blüht eine andere Hosta in Zartlila
* + * + *
Clematis viticella purpurea “Plena elegans” blüht nun im Kasten am Wintergarten . . .
. . . und passt dort eindeutig nicht hin. Sie teilt sich den Kasten mit der bereits verblühten “Hagley Hybrid” und das ist erstens zuviel des Guten und zweitens unharmonisch. Mir fehlt noch das gewisse Händchen, die richtigen Sorten zu kombinieren und an den richtigen Stellen zu pflanzen. Wo ich wirklich ernsthaft darüber nachgedacht habe, was wo zusammenpassen könnte, da klappt es auch, wie mit der weißen Madame Le Coultre in der Korkenzieherhasel oder den zwei unterschiedlich lila blühenden Sorten zusammen mit der Rose “Compassion” am Hauseingang. Aber es passiert mir immer wieder, dass ich eine tolle Sorte kaufe und sie dann willkürlich pflanze. Das rächt sich meistens.
“The President” am Hauseingang hat die Pyramidenspitze erobert . . .
. . . die sie sich mit der Kletterrose “Compassion” und der Clematis “Mrs. Cholmondeley” teilt.
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Clematis viticella “Etoile violett” blüht zuverlässig und vor allem zeitgleich mit der weißen Kletterrose “Ilse Krohn” am
Rosenbogen zwischen altem und neuen Haus. Aber irgendwie ist das trotzdem nicht befriedigend, die Blüten sind am großen
Bogen einfach zu unscheinbar. Vor allem gelingt es mir einfach nicht, von der anderen Seite her noch eine Rose oder Clematis
hochranken zu lassen. Entweder sie gehn kaputt oder klettern nicht so, wie sie sollten.
Nicht bestätigen kann ich bei mir im Garten, dass die großblütigen Hybriden grundsätzlich anfälliger für die Clematiswelke wären als die kleinen Sorten. Ich habe Sorten wie die fast unverwüstliche “Pink Fantasy”, die sich seit Jahren hält oder auch “Madame Le Coultre” während einige kleinblütige Sorten durchaus schon eingegangen sind. Auch das Laub der “Etoile violett” sieht von unten her im Moment kriminell aus. Eingegangen ist mir unterm Flieder die “Lady Betty Balfour”, aber dieser Platz ist offenbar ganz, ganz schlecht. Das ist schon die zweite, die dort nichts wird. Ich glaube, die Wurzelkonkurrenz des Flieders ist zu stark. Der treibt ja unentwegt neuen Schösslinge. Es hilft nichts: man muss beobachten und lernen, verändern, beobachten und immer so weiter.










Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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