Puhhh – warm
Ehrlich! Erst dachte ich auch, heute ist es für den Garten zu kalt, aber dann habe ich mir den Rasenmäher geschnappt und die erste Runde gedreht. Ich wollte einfach unserer Ahörnchenplantage Einhalt gebieten. Dann habe ich mir den Rasenschnitt genommen und den Komposthaufen, den ich neulich mal “entzerrt” und in verschiedene Haufen an Reifungsstadien geteilt hatte, wieder neu geschichtet. Also zumindest damit angefangen. So mache ich das nun weiter. Immer schön trockenes Zeugs, Küchenabfälle, unreifen Kompost und Rasenschnitt mischen, damit es richtig guter Kompost wird. Es ist immerhin erstaunlich, was die Natur auch aus meinen bisherigen sehr ungezielten Mischungen schon gemacht hat. Na ja, und bei dieser Hantiererei mit Rasenmäher, Mistgabel und Schaufel ist es mir dann richtig gut warm geworden. Im Augenblick scheint sogar die Sonne, ich werde noch ein bisschen was an den Beeten machen.
Wie schön – die ersten kleinen Glöckchen öffnen sich: Clematis alpina “Blue Princess”.
Die letzte der diesmal spärlichen Blüten der kleinen Sternmagnolie
“Big Daddy” schiebt sich aus der Erde und zeigt schon jetzt, was wahre Größe ist.
Erster Schnitt – zumindest auf dem Foto sieht der Rasen gar nicht schlecht aus.
Ach ja, könnte das Wetter die kommenden Ostertage nicht wenigstens so bleiben wie heute? Ich bin ja genügsam, 26°C wie im März brauch ich doch gar nicht. Aber wieder runter in den einstelligen Bereich, das braucht jetzt doch KEINER mehr !!! Vorsichtshalber habe ich mich aber nochmal an die Vogelfutterproduktion gemacht: Fett, Rosinen, Haferflocken und gehackte Nüsse – das Ganze wird in Scheiben geschnitten, wenn’s fest ist und wieder in dem kleinen Korb in den Flieder gehängt.
Ich hab’s grad mal getestet. Noch ist die Masse zu weich und zu bröselig. Wenn das nicht fester wird,
muss ich mir was einfallen lassen.
*
18:00 Uhr – so, der Klops hängt! Schaun wir mal, ob er auch hält oder auseinander fällt.
Und vor allem, ob ihn die Vögel mögen.
Notiz
. . . für mich: eben beim Rosenhof Schultheis in Steinfurth bestellt: eine Ramblerrose “Super Excelsa” in karminrot, eine weiße Clematis “Mme. Le Coultre” und noch zweimal Crocus tommasinianus “Roseus”.
Ich habe noch überlegt, ob ich hinfahre, aber das bringt nicht viel. Ist ja doch ein Stückchen zu fahren und zu sehen gibt es nicht mehr viel. Ich habe heute Nachmittag den Vorgarten nun soweit fertig bekommen, dass ich endlich mal ein gutes Gefühl habe. Die Rose mit der tollen Farbe, die eigentlich eine Kletterrose hatte sein sollen, aber nicht klettern wollte, habe ich am Rosenbogen ausgegraben und woanders eingepflanzt. Die Erde am Rosenbogen habe ich im Pflanzloch schon mal ausgetauscht. Ich muss ja in diesem Fall an der gleichen Stelle wieder pflanzen. Ich hoffe mal, die Super Excelsa verträgt es. Nachdem was bei Schultheis steht, ist sie eine öfterblühende, unkomplizierte ADR-Rose mit relativ geringer Mehltauanfälligkeit. Hoffen wir mal, dass das stimmt und dass sie auch klettert! Nachdem sich auf der anderen Seite des Bogens die weißblühende “Ilse Krohn” langsam macht, sollte die karminrote “Super Excelsa” eine gute Ergänzung sein. Dazu pflanze ich die weiße Clematis “Mme. Le Coultre“, die sich bei mir schon in der Korkenzieherhasel bewährt hat. Die dunkelviolette, kleinblütige Clematis Viticella “Étoile violette” auf der anderen Seite ist eher eine Enttäuschung. Sie blüht zwar üppig, hat aber sehr kleine Blüten. Schultheis zeigt eine Kombi aus Ilse Krohn und der Clematis Niobe , die fast die gleiche Farbe aber größere Blüten hat. Das wäre vermutlich die bessere Wahl gewesen.
Madame Le Coultre in der Korkenzieherhasel
Ilse Krohn – nicht wirklich reinweiß
Ich hoffe sehr, dass die neue Rose klettert und ihrem Namen Ehre macht. Allmählich habe die Probleme mit dem Rosenbogen satt. Die Stelle zwischen Garagenhof und Zugang zu unserem Haus ist auch nicht wirklich ideal. Aber irgendwie muss da doch was hinzukriegen sein. – Jetzt bin ich mal gespannt, wie schnell Schultheiß liefert.
Restbestände
. . . dieses Sommers:
Taglilien am Teich – die kleinen Sorten sind am beständigsten; sie blühen früh und sehr lange
Hängegeranie am Carport – alle Geranien (Pelargonien) in Töpfen wollen es nochmal wissen
* * *
. . . und als Beitrag zum Projekt FNNF von Annika

Totgesagte leben länger! Groß und besonders schön waren die Blüten der im Mai an der Welke erkrankten
Clematis “Arctic Queen” nicht, aber sie hat sich wieder erholt. Als Ganzes sieht sie fürchterlich aus, aber ich werde sie
jetzt demnächst bodennah runterschneiden und hoffe, dass sie im kommenden Jahr wieder durchstartet.
Verschnaufpause
. . . und damit eine Pause von der Blogpause
Bin allein zu Hause, das Wetter ist nach den gestrigen Unwettern feucht aber angenehm, die Wäsche vom Urlaub ist gewaschen und gebügelt – tja, da zieht es frau doch in den Garten. Es ist Spätsommer und nachdem die Extremhitze jetzt wohl vorbei ist, zieht merklich der Herbst ins Land. Ich fange mit den ersten Rückschnitten und Aufräumarbeiten an. Im Vorgarten, wo schon im Frühjahr alles in einander gewachsen ist und sich in den letzten Wochen der Schneefelberich ausgebreitet hatte, habe ich erbarmungslos gewütet.
Da sitzen noch massenweise Rhizome in der Erde
Die Skimmie links hat bereits ihre Knospen angesetzt, die im Winter so hübsch aussehen. Die musste dringend Luft bekommen. Der Farn wird geteilt, der ist riesig geworden und die nächsten Tage werde ich versuchen die Rhizome des Schneefelberich auszubuddeln. Soll nochmal Einer behaupten, der hätte nicht den gleichen Ausbreitungsdrang wie sein güldener Bruder! In die Lücke werde ich vermutlich eine Christrose und Blumenzwiebeln setzen. Und eine der dunklen Heuchera bekommt einen neuen Platz.
Die ersten Herbstzaubertöpfchen haben Einzug gehalten . . .
. . . während am Zaun nichtsdestotrotz die Clematis Pink Fantasy nochmal voll erblüht ist.
Alle anderen Clematissorten, die sonst ebenfalls im Spätsommer ein zweites Mal geblüht haben, haben mich in diesem Jahr enttäuscht. Wenn sie überhaupt Blüten gebildet haben, dann nur winzig kleine. So hat beispielsweise die wunderschöne Crystal Fountain, die 2010 dreimal geblüht hat, sich in diesem Jahr auf’s Frühjahr beschränkt. Da kann man nichts machen.
Im Moment mache ich mir auch wieder Gedanken über die Teichbepflanzung, die mich nach wie vor nicht befriedigt, aber man lernt auch immer wieder dazu. Da werde ich noch so einiges um- und neupflanzen. Einiges an Frauenmantel muss radikal ausgegraben werden. Durch Versamung verbreitet der sich wie Unkraut.
Hier habe ich gerade einen Teil des Alchemillabewuchses entfernt und mein alljährliches rotes Federborstengras gepflanzt.
Noch blüht es nicht, sieht dann aber bis in den Winter hinein wunderschön aus.
*
So, nun gibt es ein Käffchen, der Läppi darf wieder pausieren, während ich anschließend im Garten weiter schufte. Hatte ich schon erzählt, dass im Vorgarten die erste Christrose blüht?
Schlechtes Wetter
. . . und gesundheitliche Probleme haben mich in den letzten Tagen vom Garten ferngehalten. Gestern hatten wir ein richtiges Unwetter, und ich finde, nun reicht es mal wieder mit dem Regen. Dass die Trockenheit dieses Frühjahres mal ausgeglichen werden musste, das war ja klar und auch gut so, aber nun sollte sich der Sommer auch bitte an den Kalender halten. Heute geht es mir wieder besser und am Nachmittag hat’s mich sogar raus in den Garten getrieben. Zugegeben – vermutlich wäre ich nicht in die Beete, wenn nicht plötzlich das Internet ausgefallen wäre, aber manchmal muss man zu seinem Glück auch ein bisschen gezwungen werden. Ich bin also in den Garten und habe mich beherzt über Unkraut & Co hergemacht. Denn das schießt bei soviel Feuchtigkeit und doch recht warmem Wetter in die Höhe wie verrückt. Die Hälfte der Beete rund um den Teich habe ich geschafft. Zum Teil habe ich schon den Frauenmantel zurückgeschnitten, um den Taglilien mehr Freiraum zu verschaffen. Zwei weitere Taglilien, die noch in Töpfchen herumstanden, habe ich eingepflanzt und eine meiner kürzlich erworbenen Dreiblattspieren umgepflanzt. Obwohl Staude, wird diese Pflanze doch während der Vegetationsperiode zu einem kräftigen Busch, dessen Platzbedarf ich beim Pflanzen unterschätzt hatte. Ich bin mal gespannt, ob ich jemals rund um den Teich ein Stadium erreichen werde, wo ich die Pflanzen so lasse, wie sie dann stehen, weil ich endlich mal zufrieden bin. Vermutlich eher nicht
Viel Buntes gibt es im Moment nicht, aber die Rosen haben zumindest wieder neue Knospen. Hinten im Halbschattenbeet hat die Hortensie die ersten weißen Blüten geöffnet.
Und der kleine Königsschuppenfarn (Dryopteris affinis ‘Cristata The King’), der die letzten beiden Jahren so unglücklich vor sich hin mickerte und den ich vor Kurzem mal umgesetzt habe, der macht sich nun auch *freu*.
Dryopteris affinis “Cristata The King”
Bei diesem Bild (Farn) sieht man im Vordergrund nur allzu gut, dass sich auf jedem kleinsten Fleckchen sofort Klee und andere Unkräuter ansiedeln. Ich habe ja vor allem die diversen Kleearten gefressen, allen voran den roten Hornsauerklee (Oxalis cornuta) und den aufrechten Oxalis fontana. Wobei man letzteren wenigstens gut entfernen kann.
Am Teich bringt derzeit der bunte Schneckenknöterich Farbe ins Spiel. Ich bin nicht sicher, was das für eine Sorte ist, denn die zierlichen Blütenkerzen blühen in diversen Farbschattierungen von weiß bis dunkelrot, was mir richtig gut gefällt. Aber ich glaube, dass es die Sorte “Superbum” ist. die gelben Mimulusblüten muss ich schon wieder zurückschneiden. Die Blüte ist so gut wie vorbei. Teilweise reiße ich die Pflanzen sogar aus dem Kies, denn sie verbreiten sich wie Unkraut.
Polygonum affine “Superbum”- Schnecken-Knöterich
Richtig gut macht sich nun endlich auch der ehemalie Winzbambus, den ich vor zwei Jahren bei P*tschke gekauft habe. Dort bekommt man ein Riesending gezeigt, das auf den Namen “Gletscher-Bambus Green Ice Wonder” hört und bei mir kam dann ein einziges Hälmchen mit 5- 10 Blättchen an. Ich war sowas von sauer, aber das war ich damals ja insgesamt über diesen Händler. Hab auch nichts mehr dort bestellt. Irgendwie muss der Winzling aber so mitleiderregend gewesen sein, dass ich ihn behalten und mir vorgenommen habe ihn aufzupäppeln. Und nun macht er sich tatsächlich. Und ich hoffe sehr, dass er nicht von einer Fargesiasorte abstammt, die in absehbarer Zeit noch ins Blühen kommt. Ich habe allerdings gelesen, dass er mit dem sog. Jadebambus “Fargesia Jiuzhaigou” identisch sein soll und der gilt als blühsicher. Besonders attaktiv wird diese Sorte in späteren Jahren durch die rotgefärbten Halme.
Fargesia nitida “Green Ice Wonder”
Auch ein toller Hingucker – das Stachelschweingras, das links vom Bambus steht:
Miscanthus sinensis “Strictus” - Stachelschweingras oder Zebraschilf
Alchemilla, Heuchera, Hemerocallis
Man beachte die unkrautbefreite Ecke rechts vorne *gg*!!! Aber der Rasen muss schon wieder gemäht werden.
Im Blumenkasten am Wintergarten blühen endlich mal zwei Clematissorten gleichzeitig:
Clematis “Hagley Hybrid” (rosa) und die kleine Clematis viticella “Purpurea elegans” (magenta)
Word verification free blog!






Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


Kommentare