Tulpenmagnolien
. . . sind für mich die Königinnen des Frühlings. Obwohl mich auch die weißen Blüten meiner Sternmagnolie begeistern, warte ich immer ganz sehnsüchtig auf die Blüten der Tulpenmagnolie. Trotz des trüben Wetters sind sie heute aufgegangen – einfach nur wunderschön!
Wenn dann morgen die Sonne scheint, werde ich sicher noch mehr Fotos machen.
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2008 bekam ich eine winzige Christrose, die rote Blüten entwickeln sollte, vermutlich eine Orientalishybride. Sie mickerte im Vorgarten so vor sich hin und in diesem Jahr dachte ich schon, dass gar nichts mehr daraus werden würde. Aber siehe da, gestern halb verdeckt vom Laub der Narzissen, habe ich sie wieder gefunden. Sie ist immer noch nicht sehr groß, hat aber viele ganz dunkelrote Blüten – typischerweise nickend und nach unten hängend. Eine habe ich zum Fotografieren mal angehoben. Obwohl Christrosen ungern verpflanzt werden, werde ich das mit dieser machen. Sie braucht dringend eine andere Nachbarschaft, wo man sie auch bewundern kann.
Manchmal muss man beherzt zur Schere greifen. Das alles überwuchernde Laub der Traubenhyazinthen – die vermehren sich bei uns wie Unkraut - habe ich in den Beeten teilweise zurückgeschnitten, bevor sich die Blüten richtig entwickelt hatten. Nur so sind sie wirklich ein optischer Genuss.
Extremegardening
. . . oder so ähnlich – also heute habe ich den ersten langen Nachmittag in diesem Jahr mit Gartenarbeit verbracht. Bei milden 11°C kam am Nachmittag die Sonne hinter den Wolken hervor und ich habe mir diverse Scheren geschnappt. Eigentlich wollte ich nur im Vorgarten zwei Sträucher und hinten im Garten den Hartriegel stutzen, aber dann wurde es um einiges mehr. Im Vorgarten habe ich den Bauernjasmin und den Ranunkelstrauch ausgelichtet und etwas eingekürzt. Die richtige Jahreszeit wäre an sich ja der Herbst gewesen, aber jetzt kann ich viel besser beurteilen, was ich wegschneide, weil keine Blätter dran sind. Blühen werden die beiden trotzdem, da bin ich mir sicher. Beim noch relativ neuen Hartriegel konnte ich mich auch in diesem Jahr nicht dazu durchringen ihn richtig komplett runter zu schneiden. Irgendwie trau ich mich nicht. Er hat in der Mitte sowas wie einen Stamm ausgebildet, der ab einem Meter Höhe einen richtige kleine Krone trägt – das habe ich stehen gelassen.
Die Meise guckt mir bei der Arbeit zu,
hinten unter der Tanne kommt der Bärlauch schon zum Vorschein,
rund um den Teich und im Rasen blühen Krokusse und Schneeglöckchen.
Nach den Sträuchern habe ich mich an die Gräser gemacht. Eines der großen Reitgräser war eh schon umgekippt, dabei habe ich gesehen, dass es schon junges Grün hat. Das Reitgras an der Hausmauer sah noch wunderschön aus mit seinen trockenen Blüten, aber bei genauem Hinsehen, bemerkte ich, dass es sogar noch mehr junges Grün an der Basis zeigte. Also nichts wie weg mit dem alten Gras. So habe ich mich langsam durch den Vorgarten gearbeitet und gemerkt, was da schon alles zum Vorschein kommt.
Zierquitte – nach 5 Jahren (drei kleine Stecklinge) endlich ein blühender Strauch!
Die Zierquitte macht mir nun richtig Freude. Geduldig habe ich die letzten Jahre gewartet, bis sich aus den winzigen Stecklingen langsam ein kleiner Strauch entwickelte. Im letzten Jahr habe ich noch geschrieben, dass er zwar Äste bekommt, aber nur 3 – 5 kleine Blüten an der Basis zeigte. In diesem Jahr sieht es richtig vielversprechend aus.
Helleborus “Pink Frost” im Beet
Die Lenzrose “Pink Frost” blüht nun auch – ob sie jemals wieder so prächtig und groß wird wie im letzten Februar im Topf, als ich sie gekauft habe?
Februar 2010 – frisch vom Händler
Einige Winzlinge an “Helleborössern” mickern leider mehr oder weniger vor sich hin, aber mal sehn, vielleicht werden die in den nächsten Jahrne doch noch was. Die Korsische Nieswurz lässt mich immer noch warten, obwohl sie jetzt schon seit Wochen aussieht, als müsste sie jeden Augenblick geradezu explodieren.
Hach ja – es könnte nun ruhig mit dem Wetter so weiter gehen, langsam aber sicher immer noch ein bisschen wärmer und ein bisschen mehr Sonne – das wäre großartig.
Allmählich muss ich die Zinkwanne nun doch neu bepflanzen. Von den Hornveilchen, die mich seit Ende Oktober durch Schnee und Eis hindurch erfreut haben, ist nun nur noch eins übrig. Die anderen standen zu lange im Wasser und sind verfault. Morgen werde ich wohl mal wieder ein Gartencenter aufsuchen, sofern es nicht regnet. Von Aldi habe ich mir heute noch ein Körbchen mit Krokussen mitgebracht, das steht nun zusammen mit der weißen Christrose am Hauseingang. Die Christrose hat jetzt nur noch einige kleinere Blüten. Ich werde sie bald in den Garten setzen.
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Hungrige Gesellen
Während die Vögel heute wieder mal eine Pause einlegen, sind jede Menge Eichhörnchen unterwegs. Und inzwischen muss auch der Hunger groß genug sein, dass sie sich bis auf die Terrasse trauen. Der Energieblock am Flieder ist nach wie vor heiss begehrt.
Mal gucken, was es hier so gibt
Für so leckeres Futter mach ich auch mal Kopfstand
Nahrhaft und lecker – hier komm ich öfter her
Heute habe ich mal meine Weihnachtsdeko an der Haustür und auf der Terrasse inspiziert bzw. abgeräumt. Die neue Christrose Helleborus Hybride “Jacob” hat im Topf vor der Haustür stehend, Kälte und Schnee gut überstanden. Einige Triebe und Blüten sind zwar vom Frost matschig geworden, aber der Rest sieht sehr erfreulich aus, nachdem ich die vergammelte Teile weggenommen habe.
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Im Treppenhaus treibt der Oleander Knospen. Das kann ich nie so ganz verhindern. Durch das Glasfenster ist es zwar im ungeheizten Treppenhaus kühler als überall sonst im Haus aber immer noch etwas zu warm. Aber ich sehe auch, dass er reichlich neue Blätter bekommt und das finde ich prima. Bevor ich ihn Ende November ins Haus geholt habe, hatte ich den unten ziemlich verkahlten Busch zurückgeschnitten, und das scheint sich nun auszuzahlen.
Die Erfahrung hat mich allerdings gelehrt, dass diese Blätter recht empfindlich sind. Steht er zu trocken oder fängt er sich irgendwelche Viecher ein, dann fallen sie sehr schnell ab. Ich hoffe, ich kann das verhindern.
Heute Morgen war es mal eine Weile trocken und mit +5°C auch recht mild, so dass ich wieder einen Gartenrundgang gemacht und ein paar vergammelte Gräser zurück geschnitten habe. Ich bin wirklich gespannt, wie sich dieser Winter weiter entwickelt. Die nächsten Tage soll es ja schon wieder bis 10°C warm werden.
Überlebenskünstler
Als echte Überlebenskünstler zeigen sich die kleinen Hornveilchen, die ich im Herbst in ihren Töpfchen und zusammen mit einer Baumheide in eine Zinkwanne gestellt habe. Sie trotzen seitdem jeglichem Wetter – waren eingeschneit, sind fast im Wasser ertrunken, Selbiges ist samt Töpfchen eingefroren und was machen die Hornveilchen? > sie blühen nach wie vor. Seit vorgestern ist die Zinkwanne wieder unter der Schneehaube aufgetaucht und nun – seht selbst:
Weil ich den gestrigen Schönwettertag mit einem ausgiebigen Spaziergang verbracht habe – siehe Mainzauberblog – bin ich nun eben mal raus in den Garten, nachdem der Regen aufgehört hat. Es sieht zwar im Großen und Ganzen eher ernüchternd aus aber trotzdem regt sich überall Leben. Meine Bambussträucher, die wirklich massenhaft Blätter abgeworfen haben, stehen trotzdem im schönsten Grün da. Ihnen gefällt vermutlich der viele Regen und die Schneeschmelze. Unter einem kalten und sehr trockenen Winter würden sie mehr leiden.
Auch Viburnum, der Schneeball, bringt noch einmal neue Blüten hervor. So kräftig wie er im November bereits
in Blüte stand, hatte ich das gar nicht mehr zu hoffen gewagt.
Schwanzmeise mit dem blühenden Schneeball im Hintergrund (rosa Farbtupfer)
Im Vorgarten stehen die kräftigsten Helleborussorten in den Startlöchern
Auch im Minialpinum hat doch mehr als erwartet bisher überlebt.
Aber von Alpengewächsen sollte man das auch verlangen können – oder?
Ausgesprochen gespannt bin ich, wie in diesem Jahr meine Magnolien blühen werden. Die alte Magnolie, die unter dem Teichbau ziemlich gelitten hatte, sieht bisher gut aus. Und das Bild oben zeigt die Knospen der neuen kleinen Sternmagnolie, die ich erst im letzten Jahr bei Ald* erstanden habe. Da trug sie gerade mal 3 Knospen. Die sieht eigentlich auch ganz vielversprechend aus. Nun ja, bis es dann wieder Frühling wird, ist noch jede Menge Geduld angesagt.
Winterkinder
Heute war an sich ein Tag, der so gar nicht dazu angetan war, mich nach draußen zu locken. Andererseits hatte ich einen enormen Lufthunger. Die Gartenarbeit fehlt mir richtig. Und da es zumindest nicht geregnet hat und es immer was zu tun gibt, hab ich mich warm angezogen und mal wieder über den Vorgarten her gemacht. Da gibt es ja immer noch einen Teil, der nicht wirklich angelegt ist und mehr Unkraut produziert als sonstwas. Und während mir allmählich richtig warm wurde, habe ich mir erneut geschworen, dass dieser Zustand ein anderer werden muss. Das man aus einem Unkrautstreifen in ein bis zwei Jahren etwas richtig Schönes machen kann, zeigt ja inzwischen die andere Seite. Nun habe ich erstmal wieder Unkraut und jede Menge Moos entfernt und noch ein paar Narzissen gepflanzt, den einzigen Frühlingsblüher, der in diesem schweren, feuchten Boden einigermaßen sicher wächst und gedeiht. Auf der anderen Seite blüht noch ein standhaftes Geranium

. . . und – hurra – nicht nur die Korsische Nieswurz zeigt Knospen:
Auch Helleborus “Pink Frost” aus der Gold Collection Early Spring steht schon in den Startlöchern.
Ich habe Pink Frost und Snow Frills im letzten Winter blühend gekauft und sie standen in Töpfen bis in den Sommer vor unserer Haustür. Als ich sie endlich in die Erde ausgepflanzt habe, sahen sie leider schon etwas mitgenommen aus. Pink Frost hat sich in rasanter Geschwindigkeit wieder erholt, Snow Frills ist noch recht klein, scheint sich aber auch wieder zu machen. Das passiert mir auch nicht wieder, dass ich zwei so schöne Pflanzen fast kaputt gehn lasse.
Hier kommen zwei Fotos vom Februar:
Ich werde die nächsten Tage mal losziehen und gucken, ob ich schon irgendwo kräftige Christrosen bekomme, ich will unbedingt noch mehr. Ein paar Winzlinge, die ich per Internet bestellt hatte, wachsen nur sehr langsam. Ich habe keine Ahnung mehr, um welche Sorten es sich dabei handelt. Aber eine wächst auch auf der “unschönen” Vorgartenseite. Und die sieht zumindest recht kräftig aus. Ich überlege mir allerdings, ob ich den Helleborus(sen???) nicht einen kleinen Hügel baue, da man die Blüten oft schlecht sieht. Die haben ja immer die Tendenz nach unten zu zeigen. Ein Minihochbeet wäre da angebracht.
Meinen kleinen Rosmarin habe ich heute auch ausgegraben und eingetopft, endlich habe ich mal rechtzeitg daran gedacht. Gärtnern im Herbst ist für mich immer noch ungewöhnlich und kostet mich Überwindung. Aber es ist wie mit Sporteln – wenn man erstmal draußen ist, macht es Spaß.
Im Haus freuen mich meine Weihnachtskakteen und auch eine der Phalaenopsis, die gerade wieder treibt.



















Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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