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Neues Outfit

Nun ist es auch hier im Gartenblog nochmal etwas frostiger geworden. Das Februardesign winterlicher als das vom Januar - das gab's auch noch nie.

Pilze

Zierquitte

Unsere immer noch recht kleine Zierquitte, die ich aus drei Zweigen gezogen habe, produziert immerhin schon Früchte – merkwürdig knorrige Gesellen allerdings. Und – Überraschung – sie blüht sogar. Das ist ja fast wie im Süden: Früchte und Blüten am selben Strauch.


*

Dass die Stinkmorcheln sich momentan gleich im halben Dutzend unterm Wacholder in Terrassennähe austoben,
berührt mich bei dieser Kälte nur marginal – im Moment dürfen sei stinken soviel sie wollen.


*

Meine Gartenclogs trocknen gerade in der Sonne, aber nun ist eh wieder Stiefelzeit angesagt.

Und wenn ich mir das Profil so angucke, dann sollte ich mir wohl im nächsten Jahr mal neue gönnen.

Hach – es ist Sonntag und die Sonne scheint!!! Kalt zwar – aber schön.

Oktoberheader

Nachdem ich in den Oktoberheader vom anderen Blog schon soviel Natur reingepackt habe und mir mein Septemberheader hier im Gartenblog eigentlich auch richtig gut gefallen hat, war’s gar nicht so einfach, mir hier für den Oktober noch was Neues einfallen zu lassen. Vielleicht hab ich nun auch zuviel reingepackt – na egal – ich hoffe, er gefällt euch.

* * *

An sich hätte ich auch – wie in den Monaten zuvor oft – den Header für zwei Monate belassen können, zumal ich nach dem miesen Sommer das ganze Septemberlayout ja schon recht herbstlich gestaltet hatte. Und dann kam doch tatsächlich dieser Wahnsinns-Spätsommer-Monat. Ich bin gespannt, wie sich der Oktober nun entwickelt. Heute kann man den Herbst doch schon spüren. Zwar war es nochmal gut warm, aber es kam ein kräftiger Wind auf, der in weniger als einer halben Stunde Tausende von Ahornnüsschen, Früchte der Hainbuche, Zapfenschuppen der großen Tanne und Blätter über Garten und Terrasse verteilt hat. Im hinteren Garten knirscht es wieder, wenn man über den Rasen geht und pappig ist es von dne harzigen Schuppen der Tannenzapfen. Das könnte so ein Herbst werden, bei dem wir nur ein paar Tage noch die bunten Blätter genießen können, die sich gerade erst gebildet haben, und dann ist Alles schon wieder vorbei.

Geflügeltes vom Ahorn

Hainbuchenfrüchte am Zweig

Pilze an schattigen Rasenstellen, die schnell kommen . . .

. . .  sich ebenso schnell wieder zersetzen. Das ist der gleiche Pilz innerhalb von zwei Tagen.

Schuppen der großen Tannenzapfen

* * *

Die bisherigen Header 2011 als Galerie:

FNNF 19

  Nochmal aus dem Urlaub und nochmal ein Frosch für Annikas Projekt “Faszinierend natürlich – natürlich faszinierend“. Allerdings ist es ein “Nass”-Frosch im wahrsten Sinne des Wortes, denn hier in Polen regnet es seit Wochenbeginn ohne Ende (siehe auch meinen normalen Mainzauberblog).

Im Park von Schloss Podewils haben sich inzwischen Wege und Rasenflächen in Matsch und Sumpf verwandelt. Nachdem ich heute auf einem der Wege – auf dem allerdings auch noch geritten wird – beinahe ausgerutscht wäre, bin ich auf den Rasenflächen weitergelaufen. Dort sprießen überall die Pilze aus dem Boden und Frösche hüpfen einem vor die Füße.

Collage – im Hintergrund der See

Polen ist im Grunde Natur pur, aber bei diesem Wetter hat man leider davon nicht sehr viel. Es macht keinen Spaß und man sieht auch kaum mal einen Schmetterling oder sonst ein interessantes Tier. Die verkriechen sich offenbar auch alle.

Einer der vielen großen Seen in unmittelbarer Umgebung (bei Polanow)

Was bleibt

. . .  denn nun vom Juli 2011?  Dass er viel zu nass und viel zu kalt war, so wie der Mai viel zu heiss und viel zu trocken gewesen ist, das ist unbestritten. Immerhin hat er im Garten die Trockenschäden des Frühjahrs weitestgehend ausgeglichen. Der Rasen ist wieder sattgrün – mal von den Stellen mit den merkwürdigen braunen, wie verätzt aussehenden Flecken abgesehen. Aber selbst die sind kleiner geworden.

Die Pflanzen blühen jedenfalls prächtig, auch wenn einige zwischendurch wegen des vielen Regens einige Knospen eingebüßt haben, die Rosen vor allem. Dem Bambus hat dasWetter gut getan.  Und wenn ich heute Nachmittag bei Sonnenschein – endlich wieder! – auf die Terrasse trete, dann steigt mit auch sofort wieder Rosenduft in die Nase. Die englischen Rosen fanden das kühlere Wetter wohl auch nicht so schlimm.

*

Was noch bleibt: Pilze im bislang viel zu feuchten Rasen

Schade, dass ich nie weiß, was da im Garten wächst. Ein jüngeres Exemplar hatte einen recht kugeligen Kopf.

Umtopfen brutal

Heute musste es sein! Seit Wochen kränkelt unser großer Ficus benjaminii still vor sich. Erstens hat er mehr Wurzelwerk als Erde im Topf und zweitens ist er nun auch noch von Schildläusen geplagt. Er hat in den letzten Tagen massenhaft Blätter verloren. Man konnte schon zugucken, wie die gelb wurden. Nun habe ich ihn zunächst eingekürzt und weitgehend blattlose Äste entfernt und dann ging’s ab in den Garten. Ihn aus seinem Topf rauszukriegen war echt Schwerstarbeit. Mit Grabegabel und Gummihammer musste er gelockert werden, bis mein Mann und ich ihn endlich mit vereinten Kräften aus dem Topf ziehen konnten. Leider habe ich direkt danach noch kein Foto gemacht. Darauf hätte man sehen können, dass die Wurzeln total zusammengebacken waren und exakt die Form des Topfes widerspiegelten.

Hier wird er noch bearbeitet. Ich habe den Wurzelballen mit einem starken Wasserstrahl gelockert und dann wild
zwischen die Wurzeln gestochert, um Luft hinein zu bringen. Zum Schluss habe ich noch einiges an Wurzelwerk
entfernt, bevor er mit frischer Erde in den Topf zurück kam. Einen wesentlich größeren Topf lässt der Platz im
Wintergarten nicht mehr zu. Aber da ich ihn ja auch bei den Ästen reduziert habe, wird er das verkraften.

Da steht er nun und sieht ein bisschen mickrig aus, aber immerhin wieder einigermaßen gerade. Beim letzten Umtopfen war er uns ein bisschen schief geraten. Tropfnass ist er nun vom Sprühmittel gegen Schildläuse und Spinnmilben. Ich lass ihn erstmal draußen auf der Terrasse stehen. Die nächsten Tage wird er noch mit einer Schachtelhalmbrühe zur Stärkung der Widerstandskraft gegossen. Danach sollte es ihm bald wieder gut gehn. Dann kann er im Winter wieder vorwurfsvoll fragen, warum sich im Dach vom Wintergarten kein Loch Rauswachsen befindet  ;-)

Mit Stinkmorcheln haben wir uns heute auch wieder abgeplagt. Die wachsen mit Vorliebe in Terrassennähe unter einem Wacholder und zwar so, dass man kaum drankommt. Die erste habe ich heute Morgen entfernt. Danach stank es immer noch. Dann habe ich noch zwei weitere entdeckt – ätzend. Die hat mein Mann dann rausgemacht, wobei er gewaltig unter den Busch kriechen musste. Ich kann das nur schlecht, weil ich seltsamerweise auf die Berührung der Wacholderzweige  ganz schnell allergisch reagiere. Und ich finde, es stinkt immer noch :-(    Vor allem jetzt aber aus unserem Mülleimer. Es gibt kaum was Schlimmeres als Stinkmorcheln! glücklicherweise kommt morgen die Müllabfuhr.

So, nun geh ich Garten aufräumen.

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9. Februar 2012, 07:43
Klare Nacht
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