Glimmertintlinge
Nachtrag: Die Pilze vom letzten Beitrag sind vermutlich beides Glimmertintlinge. Das Forum für Naturfragen hat mir mal wieder weitergeholfen – danke. Ich habe gelesen, dass sie im jungen Zustand essbar sein sollen, aber keinesfalls in Verbindung mit Alkohol. Man soll nach dem Genuss dieser (und anderer) Tintlinge bis zu drei Tage keinen Alkohol trinken, auch keine alkoholhaltigen Medikamente (Hustensaft etc.) Diese Pilze enthalten ein Gift mit Namen Coprin, das den Abbau von Acetaldehyd hemmt, welches sich im Blut anreichert und Vergiftungserscheinungen hervorruft. Ich trinke zwar normalerweise keine Alkohol, was man von meinen Jungmännern allerdings nicht behaupten kann. Scheidet also als Speisepilz bei uns aus.
Symptome der Vergiftung: nach wenigen Minuten bis zu einigen Stunden kommt es zu Hitzegefühl, Gesichtsröte, Rötung der Bindehaut, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbruch, Atemnot, Krämpfe, Herzjagen (Beschleunigung der Herzfrequenz >100 – Tachykardie), Schock.
Pilze
Im Moment breiten sich wieder die Pilze im Bereich der Wurzelreste des alten Ahorns aus, den wir im Februar 2009 fällen lassen mussten. Im letzten Herbst fand ich das ziemlich gräßlich, inzwischen aber interessieren mich die vielfältigen Formen. Ich lass sie einfach stehen außer direkt vor der kleinen Treppe, die zur Terrasse hochführt.
Wenn man sie essen könnte, hätten wir ausgesorgt
Die dunklen sehn etwas weniger appetitlich aus . . .
. . . aber durchaus sehr interessant.
Wie man sieht, ist es nass draußen. Der Garten ist kein so toller Anblick mehr, aber es gibt immer noch ein paar leuchtende Hingucker:
Die kleine Alpenrose (Rhododendron) im Steingarten leuchtet in vielen Rottönen . . .
. . . ebenso die Blätter und Früchte der Zwergmispel (Cotoneaster).
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Und noch mein Monatsbild November zu Janas Projekt 12/2010
Wasser marsch
. . . heißt es schon wieder seit Sonntagnachmittag und auch heute morgen hat es mal wieder unentwegt gekübelt – brauchen wir jetzt eigentlich nicht mehr. Ich hatte mich auf schöne Spätsommertage gefreut.

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Das Geißblatt schmückt sich auch schon mit Früchten, das zweite Foto ist aber misslungen
Falls die Sonne mal rauskommt, liefere ich einen Gesamteindruck nach
Das ideale Wetter für Pilze im Rasen ![]()
Obwohl – sie sehn auch ganz hübsch aus
Disteln
Viel Lust auf Gartenarbeit hatte ich heute nicht, der Boden ist einfach zu nass. Aber ich habe im Rasen endlich mal die vielen Disteln entfernt, die mir schon im letzten Jahr aufgefallen sind (im gesäten Rasen, der Rollrasen ist immer noch nahezu unkrautfrei). Es sind Disteln mir einer mehr als Handteller großen flachen Rosette und glücklicherweise ganz flachen Wurzeln. Sie ließen sich leicht entfernen. Wie sie blühen, kann ich nicht sagen, weil ja immer drüber gemäht wird. Aber vielleicht erkennt jemand die Art an den Fotos:
Rosette – Durchmesser ca. 15- 18 cm
Dornenbewehrt (und Drüsenhärchen?)
Die Distel wirkt leicht silbrig

Makro mit Pilz,weniger zur Bestimmung geeignet aber schön!
Kann auf 800 x 600 vergrößert werden.
Bei der Distel könnte es sich um die Lanzettkratzdistel handel (Cirsium vulgare), der kleine Pilz ist vermutlich ein Frühlingsglockenschüppling (Conocybe aporos), ein Pilz der zu dem Sam(me)thäubchen gehört. Zur Distel heißt es bei Wikipedia: Die Laubblätter sind wechselständig, die Blattform ist oval bis lanzettlich. Die Blätter sind doppelt fiederspaltig und am Stängel herablaufend. Die Blattoberseite ist stachelig-steifhaarig, die Unterseite kurzhaarig bis weißfilzig. Alle Fiederabschnitte sind stachelig gezähnt und laufen in einem langen gelben Stachel aus.
Verpilzt
. . . aber sowas von, ist in diesem Herbst unser (neuer) Rasen. Glücklicherweise nur in einer ganz bestimmten Ecke. Zunächst habe ich am Wochenende diese Stellen ausgestochen, mit neuer Erde aufgefüllt und Grassamen ausgesät, aber es werden immer neue Stellen und jetzt geb ich es auf. Es ist halt eine sehr feuchte und jetzt im Herbst auch schattige Stelle. Wenn ich noch mehr mehr Grassoden aussteche, habe ich den reinsten Flickerlteppich und ob das wirklich was bringt, weiß ich auch nicht. Ein naturnaher Garten muss sich wohl auch mit Pilzen befreunden. Sie sehn ja eigentlich auch ganz nett aus, einige jedenfalls. Ich frage mich, ob das mit den Restwurzeln des alten Ahorns zu tun hat, den wir im Frühjahr wegen Fäulnis fällen mussten. Es ist nämlich genau diese Ecke!



Was ist das? Die kleinen Taglilien blühen noch einmal . . .
Tatsächlich!
Jeanie kontrolliert sämtliche Gräser . . .
. . . aber Seggen und Pampasgras sind doch ein bisschen sehr hart
Die letzten Hortensienbälle nehmen noch schöne kräftige Farben an
Word verification free blog!







Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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