Es riecht
. . . nach Schnee und kalt wird’s. Die Temperaturen, die das Thermometer anzeigt, gehen zunehmend in den Keller. Heute Vormittag hatten wir noch milde 7°C und der Himmel sah ganz nett aus mit ein bisschen Blau und ab und an auch Sonne, aber nun ist alles dicht da oben. Ich habe gerade sämtlich Akkus, die es bei uns inzwischen für Gartengeräte gibt, reingeholt, in einen großen Karton verpackt und in den Keller gestellt. Frost mögen die nämlich gar nicht.
Auch das Futterhaus hat mir der Göttergatte heute aus dem Keller geholt und zusammengeschraubt. Bei mir haben die drei schrägen Beine nämlich immer so einen Liegestuhleffekt, über den andere herrlich lachen können, bloß ich nicht
Mal sehn, ob es mit dem ersten Schnee auch Besucher anzieht. Noch ist der Energieblock am Flieder am beliebtesten, gefolgt vom Meisenknödel hinten im Garten. Ich denke, dass sich die Vögel am frei hängenden Futterangebot am sichersten fühlen. Vom Tropica hab ich gestern (siehe “Der Aufreger des Tages” im andern Blog) einen großen Eimer mit leckerem Vogelfutter mitgebracht. Aber ich muss mir bei Vivara.de noch den Schutzkorb für den Bodenfuttertisch besorgen, damit ich nicht wieder die Tauben mäste. Das war im letzten Winter doch etwas zuviel des Guten.
Draußen und drinnen wird’s allmählich rot und weiß und grün – es wird langsam aber sicher Advent.
Der Oleander steht wieder im Treppenhaus, draußen dürfen Alpenveilchen blühen.
Es sind Freilandpflanzen, die auch die ersten Minusgrade überstehen sollten.
Zum roten Weihnachtskaktus hat sich ein Weihnachtsstern gesellt
Purpur
. . . und Gelb sind die Farben dieses Herbstes. Auch wenn es fast vorbei ist, gibt es immer noch mal schöne Momente im Garten. Heute Nachmittag kam die Sonne nochmal zum Vorschein, leider erst ziemlich spät. Aber ich bin gleich raus, um die beiden Bambusbüsche mit dem Wasser aus den Regentonnen nochmals kräftig zu wässern. Sie haben im Moment viele gelbe Blätter. Ich hoffe, dass das auch beim wintergrünem Bambus normal ist. Die Regentonnen müssen nun sowieso geleert werden, bevor es Frost gibt. Neulich haben wir schon etwas in den Teich abfließen lassen, aber es gibt immer noch genug Wasser. Dabei fiel mir auf, wie schön der eine Schneeball blüht, obwohl er kaum noch Blätter hat – und das duftet ganz wunderbar. Der zweite – eine andere Sorte – hat noch viel buntes Laub.
Viburnum bodnantense “Dawn” – Winterschneeball – Der Eine blüht . . .
. . . der andere schmückt sich noch mit buntem Laub – koreanischer Duftschneeball “Viburnum carlesii”
Absoluter Augenschmaus – die Blätter der Bergenien . . .
. . . etwas dezenter die vertrockneten Hortensienblüten
Jeanie kommt mal gucken, was ich treibe und verzieht sich wieder.
Bunter November
Kann mich an keinen so bunten 1. November im Garten erinnern wie in diesem Jahr. Es ist einfach nur großartig.
Gegen 16 Uhr – die Sonne steht tief
Es wird noch fleißig geplantscht
(die beiden ersten Bilder können vergrößert werden – bitte klicken)
Und nochmal schräg aus dem Wäldchen heraus
Bei soviel Schönheit kann ich gar nicht aufhören zu gucken und zu fotografieren, aber die Sonne geht jetzt unter, gleich wird’s dunkel werden.
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Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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