Martinssommer
Das habe ich heute gelernt: So nennt man also diese Zeit Mitte November, in der es öfter nochmal richtig warm wird. Auch der (St.) Martinssommer ist also genau so wenig ungewöhnlich wie die Schafskälte im Juni.
Heute regnet es wieder und die Temperaturen liegen so um die 10°C. Aber die warmen Temperaturen der letzten Tage haben nochmal einiges zum Blühen gebracht und auch die Amsel schmetterte heute Morgen wieder ihr Lied vom Dach. Ich höre überhaupt viel Vogelgezwitscher da draußen. Noch kann ich beim Bügeln die Terrassentüren offen stehen lassen. Beim Fensterputzen am Küchenfenster bot sich mir heute morgen dieses Bild:
Auch den Winterduftschneeball musste ich nochmal fotografieren:
Sieht wirklich toll aus mitten im November
Auch Flip, der sich im Sommer gut versteckt hat, präsentiert sich vor dieser Kulisse
Es sind enorm viele Vögel unterwegs, obwohl es dauerhaft regnet, allerdings kein Starkregen. Vermutlich gibt es
auch außer meinem Futterblock jetzt wieder einiges an Futter zu entdecken, Regenwürmer beispielsweise.
Eichelhäher, Amseln, Spatzen und Ringeltauben grasen hinten im Garten einträchtig neben einander.
Zierquitte
Frühling oder Herbst? Ich glaube mein kleiner Zierquittenstrauch ist sich da auch nicht so sicher. Einserseits trägt er Früchte bzw. wirft sie auch teilweise ab, andererseits zeigt er Knospen und Blüten.
Jedenfalls freue ich mich, dass die Zierquitte endlich auch mal mit ihren Blüten nicht nur kurz über der Erde herumkrebst. Vor etwa 4 oder 5 Jahren hat mir eine Nachbarin drei Zweiglein ihres Strauches geschenkt und ich habe sie einfach nur in die Erde gesteckt. Einer ist abgestorben, zwei haben Wurzeln ausgebildet. Später habe ich den Kräftigsten in den Vorgarten verpflanzt, wo er jetzt allmählich gößer wird. Aber in diesem und im letzten Jahr hatte die Zierquitte nur ganz wenige Blüten und die auch noch direkt über dem Boden. Vermutlich hat sie ihr ganze Kraft zunächst in ihr Wachstum gesteckt. Nun darf ich in Zukunft hoffentlich mit mehr dieser wunderschönen roten Blüten rechnen.
Sonniger Sonntag
So schööön! Nachdem gestern die Wolken den ganzen Tag mal wieder fast am Boden kratzten – wo war das tolle Wetter vom Freitagnachmittag geblieben? – überrascht uns heute der Sonntagmorgen schon mit viel, viel Sonne und blauem Himmel. Auch die Katzels haben das bemerkt und haben sich gleich in die Wärme gesetzt gesetzt – Jeanie draußen, Garfield drinnen. Dass Jeanie dabei direkt vor einer fetten Kreuzspinne in ihrem Netz sitzt, stört mich eher als die Katz. Auf dem Foto kann man die Spinne nur sehen, wenn man weiß, wo man suchen muss.
Dieses Bild gibt es auch nochmal im Blog Stift & Linse als zweites Foto zum Projekt “Zack die Linse” mit dem Thema “Zwei”.
Die kleine Säuleneibe, die ich vor Jahren gepflanzt habe und die wirklich sehr langsam wächst, – links oben auch im Bild – hat in diesem Jahr zum ersten Mal rote Beeren. Unscheinbarer sind die Früchte der Goldzypresse.
Leider hat mein Mann die Goldzypresse im letzten Frühjahr beschnitten, weil sie zu üppig wurde und unsere Treppe zur ‘Terrasse hin schon fast überwuchert hatte. Nun ist da ein sehr unschönes Loch, das sich auch nicht mehr schließen wird. Ich muss mir überlegen, was ich da mache. Vermutlich werde ich jede Menge Erde und Kompost reinkippen und versuchen eine Clematis anzusiedeln. Ob das von Erfolg gekrönt sein wird, weiß ich aber nicht. Denn unsere Katzen liegen im Sommer gerne unter dieser Kombination aus Nestfichte, Eibe und Zypresse, wenn es überall sonst zu heiss ist. Besser wäre vielleicht ein Bodendecker, der auch ein bisschen in die Höhe wächst.
Elster auf der hohen Tanne und Abflug
Wilder Wein (oder ein anderer Schlinger) durchdringt dekorativ die Ligusterhecke
Die meisten Hosta haben ihre Blattschönheit inzwischen verloren, nur die im Schatten
sind noch ansehnlich
Immer noch attraktiv – die Blütenbälle der Hortensien
Im Kräuterbeet – Blühendes Thaibasilikum
Und es gibt auch immer noch ein paar Insekten
Ein inzwischen eher seltener Gast: Kater Linus besucht uns mal wieder
Wolken
. . . betrachte ich immer gerne, wenn sie nur keinen unerwünschten Regen bringen.
Fotografierwolken nannte mein Vater diese dekorativen weißen Wolken am blauen Himmel. Seltsam, das ist nun schon über vierzig Jahre her und ich habe ihn nur so kurz gehabt, aber das habe ich mir gemerkt. Dass ich meine Liebe zum Fotografieren auf alle Fälle von ihm habe, habe ich schon öfter geschrieben. Ich war fast noch ein Kind, als er starb. Damals habe ich so viel von meiner Trauer und ein Teil meiner Erinnerungen verdrängt. Das war lebensnotwendig um mit meiner extrem schwierigen Mutter klar zu kommen. Jetzt auf einmal kommen Erinnerungen wieder und auch Bilder im Kopf, die ich schon lange nicht mehr realisiert habe.
Der absolute Lieblingsblick aus dem Küchenfenster
Die außergewöhnlichen “Früchte” der Morgensternsegge leuchten in der Morgensonne. Im Waldbeet geht es noch eher schattig zu. Dort dominieren im Moment vor allem die vielen Akeleien.
Glanzmispel – Photinia fraseri “Red Robin”
Die Glanzmispel hat in den letzten Wochen den größtenTeil ihrer schönen roten Blätter vom Winter verloren. Nun blüht sie und dient den Bienen als prächtige Nahrungsquelle.
Unter den ungefüllten weißen Glockenblumen habe ich heute dies seltsame Blüte entdeckt.
. . . Rotkehlchen zeitgleich im Flieder – das ist auch selten.






















Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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