R.I.P.
Nein, noch haben wir kein Halloween, aber unsere oder andere Katzen sorgen durchaus auch mal für unangenehme Überraschungsmomente. Vorhin beobachtete ich eine Elster, die hartnäckig versuchte, etwas aus dem Rasen zu picken. Schließlich hielt sie das “Etwas” im Schnabel: eindeutig eine Maus – mausetot. Und offenbar zu schwer, um damit wegzufliegen. Schade – es wäre mir recht gewesen. Nun musste ich mich als Bestatter betätigen
Ich mach sie mal klein, für die Sensibelchen.
Für Hartgesottene: Einfach anklicken!
* * *
Ansonsten wieder ein toller Tag. Am frühen Nachmittag war ich zwei Stunden im Botanischen Garten unterwegs, wo ich mir im Frühling eigentlich vorgenommen hatte, mindestens einmal im Monat hinzufahren (jahaaaa!). Gut wär’s schon, nur so könnte man die Entwicklung der Pflanzen verfolgen.
Und eben zu Hause konnte ich mit Muße einen schönen Kleinen Fuchs und andere Insekten fotografieren, die sich an den Astern gütlich taten. Also wirklich besser als im Sommer. Die Bilder vom Botanischen Gaten muss ich erstmal sortieren und bearbeiten, dann kommen sie gleich auf die neue Homepage. Wenn ich dort habe, gibt es hier im Blog einen verlinkten Hinweis.
Für die Eichhörnchenfans: Eichhörnchen gab’s im Botanischen Garten auch:
(Beitrag inhaltsgleich auch im anderen Blog.)
Das Leben
. . . ist hart, auch wenn man ein Eichhörnchen ist. Heute Morgen jagten sich wieder zwei der jungen Eichhörnchen quer durch den Garten. Am Ende flüchtete eins auf die Kiefer und stellte sich längelangs auf einem Ast liegend “tot”. Dass Jeanie noch unten am Baum saß, tat vermutlich ein Übriges dazu.
“Ich bin nicht da, ich bin mausetot”
Straßenurwald
Uff – war ich doch noch richtig fleißig. Das Wetter ist echt ätzend, aber wenigstens regnet es nicht dauerhaft und meistens nieselt es nur. Heute habe ich die kühlen Temperaturen genutzt, um mal wieder den Fußweg zu roden. Der Göttergatte hatte vor zwei Wochen schonmal damit angefangen, aber ihm macht das definitiv genau so viel Spaß wie mir – gar keinen! Also hab ich mich warm und einigermaßen regensicher angezogen, den ipod auf die Ohren gepackt und bin hinaus ins feindliche Leben. Es ist wirklich heftig, wie das wieder aussieht. Im Frühjahr kommt immer einmal die Stadtreinigung mit ihren Besenwägelchen, verteilt sämtliche Unkrautsamen aus ganz Frankfurt gleichmäßig in die Ritzen unseres Fußweges und das war’s dann.
Zweimal habe ich mich ins Haus zurück geflüchtet, als der Regen stärker wurde, aber ich habe doch eine Menge geschafft. Und da Stefan derzeit die schmalen Zaunelemente überarbeitet – neue gibt es in der nötigen Breite nicht mehr *arrrgh* - konnte ich heute sogar die Weigelie von Außen mal ordentlich auslichten. Als ich dann für Fußwegkosmetik keine Lust mehr hatte, habe ich auf der inneren Seite weitergemacht . . . bis es wieder zu regnen begann. Na ja, nun ist es schon Abend und ich bin ganz zufrieden mit mir.
Ein Eichhörnchen habe ich heute hinten im Garten auch mal wieder gesehen, war aber sehr weit weg. Da ich aber überhaupt sonst nichts zu bieten habe, werde ich das Bild trotzdem hier reinpappen.
Wenn es nicht gerade regnet, ist das Wetter für Gartenarbeit eigentlich optimal, zumindest für jemanden wie mich, der so leicht ins Schwitzen kommt. Trotzdem wären mir Sonne und Liegestuhl lieber. Soll ja nächste Woche wieder kommen – die Sonne – ich bin gespannt.
Übrigens: Der Ficus erholt sich zusehends. Es gibt keine neuen gelben Blätter mehr. Im Moment steht er noch im Freien, soll aber wieder in den Wintergarten zurück. Offenbar haben also Umtopfen und Besprühen doch was genutzt, obwohl er kurz darauf unbeabsichtigt im Regen stand. Ich hatte befürchtet, der Regen hätte das Mittel gegen die Schildläuse wieder abgewaschen, aber anscheinend war es trotzdem ausreichend.
Eichkatzerl
Eigentlich bin ich im Moment leicht genervt, wenn ich in den Garten gucke bzw. auf der Terrasse sitze oder meinen Rundgang mache. Es ist trocken, es blüht nichts Rechtes mehr, es sieht alles ein bisschen unordentlich aus . . . ach, und überhaupt. Vermutlich ist es der Sturm, der heute wieder an meinen Nerven zerrt. Im Grunde ist herrliches Sommerwetter. Hätten wir dieses Wetter irgendwo am Atlantik, dann wär’s wunderschön.
Trotzdem habe ich mich vorhin aufgerafft und am Teich ein bisschen Wasser nachgefüllt und Dreck rausgeholt und wenigstens den Pflanzen Wasser gegeben, die allzu sehr die Blätter hängen lassen.
Alles ein bisschen durcheinander. Aber wenn ich die gelben Mimulusblüten abschneide, sieht es richtig langweilig aus.
Es gibt immer so Zwischenphasen, in denen ich mit nichts zufrieden bin
Immerhin blüht am Zaun der Hibiskus – hier in Weiß mit Rot
. . . und dann kam das Eichkatzerl . . .





















Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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