Insekten
Eben habe ich im Garten die erste Libelle in diesem Jahr entdeckt. Am Zierahorn war sie nur in der Bewegung auszumachen, später auf einem Fliederblatt dann besser. Es handelt sich um ein noch unausgefärbtes Weibchen der Frühen Adonislibelle – Pyrrhosoma nymphula. Adulte Tiere sind rot gefärbt. Dass es sich um ein Weibchen handelt, erkennt man an den breiten schwarzen Zeichnungen auf den Hinterleibssegmenten. Jungtiere zeigen außerdem auf dem Rückenschild gelbe Streifen (Antehumeralstreifen) aus, die sich später auch rot färben.
. . . ist heute wieder angesagt. Entweder liegt es daran, dass doch viel zusammenkommt – ich habe schon mehrfach den Fangsack geleert – oder die Akkus werden nun im vierten Jahr doch allmählich müde. Normalerweise bin ich immer mit zwei vollen Akkus einmal rund gekommen, aber heute muss ich zwischendurch aufladen. Allerdings war der erste Akku auch nicht voll und nun habe ich ein bisschen den Überblick verloren. Aber das Wiederaufladen geht schnell und ein Päuschen zwischendurch bei dieser doch recht großen Fläche ist auch nicht verkehrt. Durch die neuen Beete ist auch nichts mehr mit einmal längs, einmal quer – sondern ich muss ein Menge Kurven drehen. Männer hassen sowas beim Rasenmähen, ich sehe es eher meditativ. Nun habe ich mir mal zwischendurch die Kamera geschnappt.
Mal ein Blick nach vorn zum alten Haus und den Garagenhof – hier blüht gerade die Kerria japonica zusammen mit
den rot-gelben Tulpen – immer wieder ein leuchtender Frühlingsgruß (wäre doch auch was für Doros Projekt).
Diese Stiefmütterchen gehören eigentlich noch zur Winterbepflanzung eines kleinen Beetes im Garagenhof -
neulich habe ich schon überlegt, ob ich sie rausmachen soll, da blühte kaum noch was davon.
Die Blüten von Skimmie (vorne) und dem Tränendem Herz am Übergang zum eigentlichen Garten
harmonieren gerade prächtig . . .
. . . nochmal genau anders herum
Eine leuchtend blaue Komponente bringt an einigen Stellen im Garten das Kaukasusvergissmeinnicht
Brunnera macrophylla ‘Jack Frost’ ins Spiel – der Kleine Wollschweber (Bombylius medius) kam zufällig ins Bild.
Ein Blick eng am linken Zaun entlang (Grenze zum Wachtelweg) zeigt, dass sich in den Sommerstauden- bzw.
Gräserbeeten nun auch schonmal das Grün entwickelt. Ganz am Ende blüht die Forsythie noch. Und am Carport warten
leere Blumentöpfe auf die ersten kräftigen Pelargonien und Fuchsien – bald kommen sie hinein.
Carmen vom Schweizer Garten hat im Moment einen schönen von oben fotografierten Überblick über Grundstück und Garten in ihrem Blog. Das gefällt mir, sowas muss ich auch mal versuchen. Carmen, wenn du das hier liest, ich werde auch noch bei dir kommentieren. Aber deine tollen Beiträge wollen immer in Ruhe gelesen und verarbeitet werden, da brauch ich Zeit dazu. – So, nun wird fertig gemäht, der Akku ist längst wieder aufgeladen (der vom Rasenmäher und meiner mit Kaffee auch wieder).
Feierabend!
Alles geschafft – nun reicht’s mir aber auch.
Helden zeugen – bei dem Wetter – klar doch. Aber auf Schnakennachwuchs kann ich eigentlich verzichten. Trotzdem musste ich mir diese Paarung an der Hauswand mal näher angucken: “Die Schnaken (Tipulidae) stellen eine Familie der Zweiflügler (Diptera) dar. Innerhalb dieser werden sie normalerweise den Mücken (Nematocera) zugeordnet, obwohl ihre exakte Position im System bislang nicht geklärt ist.” Quelle: Wikipedia
Das größere Tier ist das Weibchen, ob es sich um Wiesen- oder Kohlschnaken handelt, kann ich nicht sagen.
Mir fiel bei näherer Betrachtung die Zeichnung der Flügel auf, die eigentlich doch sehr hübsch ist.
Die gefährlich aussehenden Mundwerkzeuge sind sehr weich und können nicht stechen oder beißen – Schnaken stechen nicht!!! – wusstet ihr das? In meinem erlernten Sprachgebrauch heißen Stechmücken Schnaken und diese Tiere hier hätte ich darunter subsummiert. [Äh - das war jetzt wohl ein Pleonasmus mit dem "darunter subsummiert". Und - hach ja - dann habe ich subsumiert auch noch falsch geschrieben. Es schreibt sich in der Tat nur mit einem "m". Was man so alles lernen kann. Dabei geht's doch nur um Schnaken.] Also – ich werde mich in Zukunft vor diesen geflügelten Langbeinern zumindest nicht mehr fürchten, allerdings weiterhin graulen, weil sie langbeinigen Spinnen so ähnlich sehen *igitt*. Und in der Tat kennen sowohl die deutsche als auch andere Sprachen für Weberknechte oder Zitterspinnen und Schnaken die selben Trivialnamen wie z.B. Daddy Longlegs oder Opa Langbein.
So nun sind wir wieder alle ein bisschen schlauer, sowohl hinsichtlich deutscher Grammatik als auch der einheimischen Fauna. Und ich nehme es allenfalls der lieben Sisah ab, dass sie das alles längst gewußt hat *gg*. Das mit “bed, bett, beet und Rübe” sowieso.
Obwohl der verheißene Superfrühling auch an diesem Sommer erstmal nur langsam in die Gänge kommt, ist zumindest am kleinen Bienenhotel so richtig was los. Das ist ein An- und Abfliegen und ein Stockwerk tiefer wird für Nachkommen gesorgt.
Bin noch am Suchen, welche Art das genau ist. Die Tierchen sind recht klein. Es könnten rote Mauerbienen sein.
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Ich habe heute mein restliches Vogelfutter mit dem letzten halben Würfel Kokosfett vermengt und werde damit nun nochmal den Energieblockkorb auffüllen. Die gesamte Winterfütterung wird nun reduziert und nach hinten in den Garten verlegt. Da haben die Tiere mehr Ruhe, denn vorne an der Terrasse ist nun doch wieder ständig Betrieb. Außerdem werde ich nächsteWoche das Hochbeet in Betrieb nehmen, und dann möchte ich dort möglichst keine Eichhörnchen mehr buddeln sehn. Ich denke, die werden ihre Futtterquelle auch am Carport schnell entdecken.
Dass diese kleinen Insektenhotels, die ich mal geschenkt bekommen habe, so gut angenommen werden, dachte ich gar nicht. Ich habe mir immer überlegt, ob ich noch irgendwo eines bauen und aufstellen soll, aber ich glaube, dass sich gerade die Carportwand bestens für kleine Blöcke und Gefäße mit Hohlräumen etc. eignet. Zusammen mit dem Bewuchs ist das doch ein ideales Refugium für Insekten.









