Elfengefunkel
Die letzten Libellen fliegen und ihre feinen Flügel glitzern in der Sonne. Gestern ist draußen eine sehr große geflogen, das war aber schon fast in der Dämmerung. Die war so schnell, dass ich sie gar nicht fixieren konnte. Auch die Katzen schauten ihr fasziniert hinterher.
Eben hat sich eine auf unserer Terrasse aufgewärmt. Funkeln die Flügel nicht wie mit Elfenstaub bedeckt?
Alte Herren
. . . wärmen sich gerne mal im Sonnenschein – auch wenn man Admiral ist

Ich denke, ich nehme die Bilder mal vorab für das freitägliche FNNF von Annika
Auch die Unterseite ist bei diesem Schmetterling sehr attraktiv
Selbst der Körper ist noch mehrfarbig
Diesen schönen Schmetterling habe ich nicht im Garten sondern im Brentanopark fotografiert. Mehr dazu im anderen Blog: Eine Insel
Möglicherweise ist mein “alter Herr” sogar eher ein Weibchen.Ich habe gerade gelesen, dass die Admiralweibchen fast immer einen weißen Fleck auf dem orangeroten Band der Vorderflügel tragen. Das trifft hier zu.
R.I.P.
Nein, noch haben wir kein Halloween, aber unsere oder andere Katzen sorgen durchaus auch mal für unangenehme Überraschungsmomente. Vorhin beobachtete ich eine Elster, die hartnäckig versuchte, etwas aus dem Rasen zu picken. Schließlich hielt sie das “Etwas” im Schnabel: eindeutig eine Maus – mausetot. Und offenbar zu schwer, um damit wegzufliegen. Schade – es wäre mir recht gewesen. Nun musste ich mich als Bestatter betätigen
Ich mach sie mal klein, für die Sensibelchen.
Für Hartgesottene: Einfach anklicken!
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Ansonsten wieder ein toller Tag. Am frühen Nachmittag war ich zwei Stunden im Botanischen Garten unterwegs, wo ich mir im Frühling eigentlich vorgenommen hatte, mindestens einmal im Monat hinzufahren (jahaaaa!). Gut wär’s schon, nur so könnte man die Entwicklung der Pflanzen verfolgen.
Und eben zu Hause konnte ich mit Muße einen schönen Kleinen Fuchs und andere Insekten fotografieren, die sich an den Astern gütlich taten. Also wirklich besser als im Sommer. Die Bilder vom Botanischen Gaten muss ich erstmal sortieren und bearbeiten, dann kommen sie gleich auf die neue Homepage. Wenn ich dort habe, gibt es hier im Blog einen verlinkten Hinweis.
Für die Eichhörnchenfans: Eichhörnchen gab’s im Botanischen Garten auch:
(Beitrag inhaltsgleich auch im anderen Blog.)
Ideen
. . . für mein neues großes Beet habe ich gestern per Zufall gewonnen. Ich war in Niederhöchstadt im Skulpturenpark unterwegs und sah dort traumhafte Beete in dem Stil, den ich mir vorstelle.
Mir ist natürlich klar, dass in solchen Parks Gärtner die Beete auch zwei-, dreimal im Jahr neu bestücken. Das hier ist eine typische Spätsommer- und Herbstbepflanzung. Das kann man nicht 1 : 1 in den häuslichen Garten übertragen, aber zumindest kann man sich daran was abgucken.
Ich wünsche euch einen schönen Wochenstart!

Schwarzer Teufel
. . . oder doch nur eine Hummel? Die Nicht-Farbe Schwarz ist in der Natur selten, aber dafür genau so schwer zu fotografieren wie ein strahlendes Weiß. Schwarz verschluckt sämtliches Licht und man kann kaum Schattierungen erkennen.
Heute fiel mir diese Hummel an den Rauhblattastern auf und sie erschien mir einfach nur tiefschwarz mit orangerotem Po. Ich habe sie mehrfach fotografiert und dann die Bilder mit Photoshop Elements bearbeitet, indem ich das Dunkle aufgehellt und den Kontrast zurück geschraubt habe. Jetzt erst erkennt man, dass die Hummel gar nicht nur schwarz ist und sogar Augen sind zu erkennen. Ich denke, es handelt sich um (Pyro-)bombus lapidarius, die Steinhummel.
. . . und nochmal seitlich, etwas mehr von hinten.
Hier noch ein interessanter Link: Aktion Hummelschutz
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Heute war der Gartenbauer da. Die Stützpfähle können bei den jungen Bäumchen abgenommen werden, das ist prima. Ich habe mit ihm außerdem über einige Neuanlagen gesprochen. Da ich im Garten praktisch kaum mal männliche Unterstützung kriege – am Garten hat keiner Interesse außer mir – kann ich das nicht alles alleine stemmen. Aber ich möchte ein weiteres großes Beet, dass unterhalb des Teiches mit einigem Abstand dessen Form aufnimmt. Es soll auch ähnlich wie der Teich einige große Findlinge und andere Steine bekommen und von der Bepflanzung her stelle ich mir dann ein Prärie- bzw. Steppenbeet vor. An der Stelle im (noch) Rasen ist fast ganztägig Sonne, da wäre das optimal. Und ich mag diese Art der Gartengestaltung. Kennt ihr den Gartengestalter Piet Oudolf? An dessen Art, Gärten zu gestalten möchte ich mich orientieren. Ich habe auch ein Buch von ihm, das mich inspiriert hat. Es heißt: Neues Gartendesign mit Stauden und Gräsern (ISBN 978–3-8001–4935-3). Der Gartenbauer mag diese Art auch und sprach mich gleich auf die Bepflanzung am Liederbacher Kreisel an, den ich seit der Neugestaltung so bewundere. Das genau ist es: Gräser, hohe und niedrige Stauden und alles schön natürlich. Gleichzeitig werden wir das bepflanzte Beetstück am Ende des Teiches erweitern, um dort noch ein paar große Gräser unterzubringen. Damit käme ich meinem Wunsch endlich nahe, dass der Garten mal ein richtiges Bild bekommt und gleichzeitig etwas unterteilt wird. Unser Wasserlauf mit Teich ist ein Traum, aber irgendwie auch ein Fremdkörper, so wie er da im Rasen liegt. Das soll sich ändern. Nun muss ich erstmal einen Kostenvoranschlag haben. Vor drei Jahren konnte ich zwar auch nicht aus dem Vollen schöpfen, aber der Rahmen, den ich hatte, war einigermaßen großzügig. Das ist inzwischen leider anders. Also – mal gucken, was sich realisieren lässt. Aber träumen darf man ja schon mal![]()














Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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