Archiv für die Kategorie „Vögel“
Leben
. . . regt sich wieder im Garten. Was haben mir doch die vielen Vögel während dieses verregneten Monats gefehlt. Im Juli bevölkerten ganze Heerscharen Bach und Teich, dann war alles wie ausgestorben. Heute Morgen nun kamen junge Grünfinken Zilp-Zalps [vielen Dank liebe Heike, du hast völlig recht] in Scharen an und unternahmen ihre offenbar ersten größeren Flugversuche im Garten. An allen Ecken tauchten sie plötzlich auf.
Einige sind noch etwas unbeholfen – wie gut dass unsere Katzen inzwischen
doch rechte Stubenhocker sind
Alles was der Zwischenlandung dient ist heiß begehrt
Ich sehe auch Blaumeisen und Schwanzmeisen im Wäldchen, aber die sind sehr viel scheuer und vor allem flinker, wenn sie mich entdecken. Aber auch die Libellen sind wieder da und die Seerose blüht auf.

So – dank Heike von “Querbeet” habe ich gerade was dazu gelernt: Es handelt sich bei den kleinen Vögeln mit grünlichem Gefieder um Zilp-Zalps. Der Zilp-Zalp (Phylloscopus collybita) gehört zur Familie der Grasmücken, kein Wunder dass die Vögelchen so winzig sind. Der Schnabel ist natürlich ein eindeutiges Zeichen, ein Finkenschnabel ist viel kräftiger. Auch der Gesang, den ich gehört habe, passt dazu . . . jetzt wo ich es weiß
Mit dem Zilp-Zalp hatte ich mich bisher noch nie beschäftigt. Es gibt eine sog. Zwillingsart – den Fitis – mit dem der Zilp-Zalp leicht zu verwechseln ist. Der Fitis hat wohl in der Regel hellere Beine.
Uff – was sagte ich heute morgen noch von Stubenhockern? Eben war Jeanie an einem Zilp-Zalp aber sooo knapp dran!!!
Kontrastprogramm
Mal wieder was Blühendes > ausgerechnet den heutigen eher trüben Tag hat sich die kleine Seerose im Teich ausgesucht, um die erste Blüte zu öffnen:
Seerose “Chrysantha” für flache Gewässer
Sofern ich die beiden Seerosen beim Auspacken und Einpflanzen vor ein paar Wochen nicht verwechselt habe, ist das die “Chrysantha“, die hier relativ eindeutig rosé erscheint, aber im Wasser kommt auch deutlich der kupferfarbene Anteil durch. Die andere Seerose “Indiana”, die ich in den Kübel gepflanzt habe, ist offenbar eingegangen. Ich vermute, dass das Wasser einfach zu warm geworden ist. Beide Pflanzen hatten zunächst ihre Blätter verloren und die Chrysantha auch eine bereits vorhandene Knospe. Während diese sich aber im flachen Teich wieder schnell erholt hat, sind die Blätter der Indiana im Kübel regelrecht verfault und nun ist von der Pflanze nichts mehr zu sehen.
Und es muss auch nicht immer ein Bussard sein:
Mal wieder ein Rotschwänzchen, dass sich auf der Steinlaterne niedergelassen hat. Im Hintergrund wächst ein Blaustrahlhafer. Das ist kein Filtereffekt.
Neues vom Bussard
Also beeindruckend ist er schon. Ich glaube, diesmal habe ich einen der Altvögel erwischt.
Er saß auf der Antenne vom alten Haus und ich habe ihn vom Garten aus entdeckt. Erst habe ich gezögert, weil ich mich gefragt habe, ob er noch da sitzen würde, wenn ich mit der Digi erstmal ins Haus und dann noch ins Dachgeschoss gelaufen wär. Aber er hat auf mich gewartet
Als er dann später aufflog, konnte ich ihn nicht fotografieren. Ich hatte die Olympus 570 UZ benutzt und da ist die Auslöseverzögerung einfach viel zu lang. Das merke ich jetzt erst so richtig, seitdem ich die schnelle Lumix benutze. Aber das Supertele der Olympus war hier natürlich klasse.
Beitrag inhaltsgleich im anderen MainZauber-Blog!
Vogelpark Garten
Dieser Ausschnitt gehört zum Beitrag “Primetime” aus dem anderen MainZauber-Blog.
Im Garten habe ich heute Mäusebussarde beobachtet. In den letzten Jahren sahen wir oft Familien weit oben am Himmel kreisen, aber seit diesem Jahr müssen sie irgendwo in der Nachbarschaft genistet haben. Allmählich haben wir den reinsten gefiederten Zoo zusammen und das ganz ohne Volière drumrum. Zunächst waren sie zum Fotografieren zu weit weg, aber kurz vor dem Gewitter ließ sich Einer doch tatsächlich auf der anderen Straßenseite auf dem niedrigen Dach des Nachbarhauses nieder.
Ich würde gerne mal einen der Bussarde an unserem Teich trinken sehen. Ob das mal irgendwann klappt? Wer weiß – denn dass ich diese Greifvögel mal so nahe im bzw. über unserem Garten sehen würde, das hätte ich mir früher auch nicht vorstellen können.
Mehr Idylle gibt es im Vogelpark bestimmt auch nicht
Oder was meinst du, Frau Amsel?
Außer Konkurrenz, weil höchstens als Vogelnahrung geeignet:
eine Florfliege (Chrysoperla carnea)
Die Florfliege habe ich beim Wäsche abhängen entdeckt. Sie saß auf einem T-shirt. Sie hatte übrigens zwei Fühler, hat sie aber so schnell bewegt, dass man hier in der Nahaufnahme nur einen sieht. Wäsche abhängen ist immer spannend, da entdecke ich derzeit immer mal was, im Augenblick meistens Grashüpfer. Da ich heute mal wieder die Bridgekamera im Garten dabei hatte, war es kein Problem schnell von Tele (Bussarde) auf Florfliege (Makro) umzuschalten.














Blattchallenge2010



