Vögel
Ich glaub, es hackt! Ich sitze an meinem Laptop und habe sowohl vor mir als auch um die Ecke im Wintergarten die Terrassentüren offen. Vom Schreibtisch aus kann ich diesen Bereich aber nicht einsehen. Jeanie liegt dort und ich höre plötzlich die seltsamen Geräusche, die sie oft macht, wenn sie Tauben oder andere große Vögel beobachtet. Und gleichzeitig höre ich ein “klack,klack,klack” aus einem Katzenfressnapf, der im Wintergarten steht. Mir kommt ein Verdacht, ich geh gucken und ach du Schreck – die diebische Elster, die sich dort bedient hat, fliegt natürlich sofort auf und knallt erst einmal links, einmal rechts an die Glasscheiben neben der Tür, bevor sie den Weg nach draußen findet. Puuh – sowas habe ich ja noch gar nicht erlebt. Die werden doch immer frecher! Dass sie sich draußen an den Katzennäpfen bedienen, wenn noch was drin ist, das kenne ich ja, aber dass sie nun auch noch ins Haus kommen, ist echt der Hammer.
. . . und Bienchen gibt es im anderen Mainzauber-Blog – und noch mehr vom Sonntagsspaziergang.

Was haben wir uns eben amüsiert: auf dem Carportdach und rund um die hohe alte Hainbuche waren die Eichhörnchen unterwegs – ich tippe auf die Halbstarken vom letzten Jahr. Vier Stück waren es insgesamt. Als sie alle versammelt auf dem Dach saßen, hatte ich leider die Kamera noch nicht zur Hand. Zunächst habe ich vom Wintergarten aus fotografiert – das ist leider ziemlich weit weg. Dann habe ich mich allmählich herangepirscht und das klappte auch ganz gut.
Da war ich mit Kamera noch sehr weit weg. Theoretisch sind auf dem unteren Abschnitt zumindest drei Eichhörnchen drauf, zwei davon rechts. Heute wechseln sich Sonne, Regen und Sturm viertelstündlich ab. Zum Spazierengehn ist das nicht ideal, aber mal in den Garten raus gehen, das geht schon. Man kann sich dann ja schnell wieder ins Haus flüchten.
Am rosa Hintergrund auf den Bildern bin ich unschuldig. Das ist die unmögliche Fassadenfarbe des Hauses hinter unserem Garten. Die stammt noch aus den 1960iger Jahren. Der heutige Besitzer baut das Haus nun seit Jahren um und an und überhaupt – und ich schätze, dass er irgendwann dem Haus auch mal einen anderen Anstrich verpassen wird. Aber das kann noch Jahre dauern ;-) Ich mag diese Nachbarn aber sehr – völlig unkomplizierte Leute. Nur wenn er mit seinen Umbauten mal wieder tagelang laut wird, dann nervt das manchmal schon.
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Auch die Eichelhäher treten heute paarweise auf, ich konnte aber nur einen fotografieren.
Als die sich niederließen, kamen gerade der nächsten Wolkenbruch und Sturmgetöse.
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Und siehe da – die Sternmagnolie hat heute die ersten Blüten geöffnet. Das geht nun Schlag auf Schlag.
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Noch mehr Eichhörnchen gefällig?
. . . und natürlich auch in der Mitte – will sagen: mitten im Vogelfutterhäuschen! Geht’s noch, ihr Rabauken?
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Ich wünsche euch ein schönes Wochenende
. . . kann ich mich tagtäglich über die Spatzen im Garten. Sie nisten irgendwo in einer Hecke im Nachbargarten über die Straße hinweg. Aber sie kommen seit ca. zwei Jahren regelmäßig zum Trinken und Baden an unseren Teich. Und nun haben sie auch die diversen Futterquellen entdeckt, vor allem das Futterhaus. Während ich Spatzen z.B. in Zoos rund um die Besuchercafés als überhaupt nicht scheu erlebt habe, ist das hier im Garten ganz anders. Sie kommen immer im Trupp, wenn alles ruhig ist, sitzen dann meist im halben Dutzend auf einem Strauch und fliegen nach und nach das Futterhaus an. Aber sobald auch nur einer eine Bewegung hinter dem Fenster mitbekommt – und einer sieht mich immer – sind sie im Bruchteil einer Sekunde auch wieder weg. Deshalb schaffe ich es auch nie, mal mehrere zusammen abzulichten.
Heute weht wieder ein eisiger Wind, ganz anders als gestern. Ich mag gar nicht großartig raus gehn. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht auch irgendwas ausbrüte. Mir war schon am Morgen ständig nur kalt, noch bevor ich die Nase überhaupt vor die Tür gestreckt habe. Das Thermometer bewegt sich eigentlich auch im zweistelligen Bereich. Ob ich gestern des Guten zuviel getan habe? Ich war ja nach der stundenlangen Lauferei am Abend schon ziemlich fertig. Naja – es wird sich zeigen. Ich muss ja nicht unbedingt raus, bloß mal noch kurz Katzenfutter und -streu holen.
Nein, nicht Coq au vin oder gar Kokowääh – aber wenn du ein Coccothraustes coccothraustes bist, dann ein Weibchen – ein Kernbeißerweibchen. Ganz schön groß ist er, der Vogel. Und leider war er auch ganz schnell wieder weg.
Dagegen nimmt sich so ein nasser Spatz direkt zierlich aus:
(natürlich stimmen hier die Verhältnisse der Abbildungen zueinander nicht)
Gerade noch eine Heckenbraunelle (Prunella modularis) gesichtet – aber es ist inzwischen kurz vor Acht und wird
allmählich finster – kein gutes Licht mehr zum Fotografieren.
Drei Vögel mit ganz ähnlichen Farben aber doch ganz verschieden im Erscheinungsbild.













