Bussarde
Sie sind da – eindeutig. Nicht so nah wie im letzten Jahr, aber sie haben wieder Junge, die Mäusebussarde. Ich hatte schon befürchtet, dass sie im Dauerkampf mit den großen Rabenkrähen den Kürzeren gezogen hätten, aber offenbar gibt es mindestens ein Jungtier, vielleicht sogar zwei. Eben konnte ich einen beobachten, leider ist es draußen gerade finster geworden, ein Gewitter zieht auf. Aber zwei Bilder habe ich mal gemacht und hoffe auf mehr und vor allem auf bessere.
Abflug – leider in die verkehrte Richtung
Das Gewitter kommt näher und es regnet schon kräftig. Die Fenster sind gesichert, aber wenn das Gewitter zum Unwetter wird, dann mach ich besser auch den PC noch aus.
So nah hatte ich ihn im letzten Jahr (14.7.2010):
Schau an
Am Ende meines Spazierganges durch den Botanischen Garten noch entdeckt:
Das sieht doch sehr nach einem Nilgansküken aus.
__________________________________________
Jagdszenen im Wachtelweg
Bei uns spielten sich heute morgen schon mehrere Dramen zwischen Krähen(mutter) und Mäusebussard ab. In den hohen Bäumen hier überall in den Gärten brütet ja alles, was Flügel hat. Und ganz offensichtlich hat es nun ein Bussard auf ein Krähennest abgesehen. Unsere Riesenrabenkrähen können sich und ihr Nest aber durchaus verteidigen. Ich konnte beobachten, wie eine Krähe Angriffsflüge auf einen Bussard unternommen hat, obwohl der sich schon in einen Nadelbaum zurück gezogen hatte und selbst gar nicht mehr angriffslustig aussah. Und eben wird Hans Huckebein von einer schwarzen Katze vertrieben, nachdem der Vogel seinerseits eine Taube aus dem Teich verjagt hat. Eigentlich brauche ich keine Wildparkbesuche mit Greifvogelschau mehr
Die Katze verzieht sich aber nun, nachem sie mich entdeckt hat.
Diese saß gestern stillvergnügt im Gebüsch:
Neues vom Bussard
Also beeindruckend ist er schon. Ich glaube, diesmal habe ich einen der Altvögel erwischt.
Er saß auf der Antenne vom alten Haus und ich habe ihn vom Garten aus entdeckt. Erst habe ich gezögert, weil ich mich gefragt habe, ob er noch da sitzen würde, wenn ich mit der Digi erstmal ins Haus und dann noch ins Dachgeschoss gelaufen wär. Aber er hat auf mich gewartet
Als er dann später aufflog, konnte ich ihn nicht fotografieren. Ich hatte die Olympus 570 UZ benutzt und da ist die Auslöseverzögerung einfach viel zu lang. Das merke ich jetzt erst so richtig, seitdem ich die schnelle Lumix benutze. Aber das Supertele der Olympus war hier natürlich klasse.
Beitrag inhaltsgleich im anderen MainZauber-Blog!
Vogelpark Garten
Dieser Ausschnitt gehört zum Beitrag “Primetime” aus dem anderen MainZauber-Blog.
Im Garten habe ich heute Mäusebussarde beobachtet. In den letzten Jahren sahen wir oft Familien weit oben am Himmel kreisen, aber seit diesem Jahr müssen sie irgendwo in der Nachbarschaft genistet haben. Allmählich haben wir den reinsten gefiederten Zoo zusammen und das ganz ohne Volière drumrum. Zunächst waren sie zum Fotografieren zu weit weg, aber kurz vor dem Gewitter ließ sich Einer doch tatsächlich auf der anderen Straßenseite auf dem niedrigen Dach des Nachbarhauses nieder.
Ich würde gerne mal einen der Bussarde an unserem Teich trinken sehen. Ob das mal irgendwann klappt? Wer weiß – denn dass ich diese Greifvögel mal so nahe im bzw. über unserem Garten sehen würde, das hätte ich mir früher auch nicht vorstellen können.
Mehr Idylle gibt es im Vogelpark bestimmt auch nicht
Oder was meinst du, Frau Amsel?
Außer Konkurrenz, weil höchstens als Vogelnahrung geeignet:
eine Florfliege (Chrysoperla carnea)
Die Florfliege habe ich beim Wäsche abhängen entdeckt. Sie saß auf einem T-shirt. Sie hatte übrigens zwei Fühler, hat sie aber so schnell bewegt, dass man hier in der Nahaufnahme nur einen sieht. Wäsche abhängen ist immer spannend, da entdecke ich derzeit immer mal was, im Augenblick meistens Grashüpfer. Da ich heute mal wieder die Bridgekamera im Garten dabei hatte, war es kein Problem schnell von Tele (Bussarde) auf Florfliege (Makro) umzuschalten.


















Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




Kommentare