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Neues Outfit

Nun ist es auch hier im Gartenblog nochmal etwas frostiger geworden. Das Februardesign winterlicher als das vom Januar - das gab's auch noch nie.

Zimmerpflanzen

Wider Erwarten

. . .  scheint auch heute wieder die Sonne. Zwar erst seit dem Mittag aber immerhin. Das Regenband zog über Nacht durch Hessen hindurch. Es ist allerdings kühler, heute Morgen noch unter 10°, jetzt haben wir um die 13°C.

Mein weißer Weihnachtskaktus blüht nun im Sonnenschein munter vor sich hin. Und draußen im Garten naschen die letzten Bienchen den Nektar aus den Blüten der Christrosen. Man sollte das mal kultivieren und Christrosenhonig anbieten. Das wäre doch mal was Besonderes.

Drinnen & Draußen – das war noch heute Morgen ohne Sonne

Nun scheint sie – wenigstens ab und zu

Nicht wirklich perfekt – ich sollte den Kaktus mal ordentlich ausleuchten und dann nochmal fotografieren.
Das gibt grandiose Bilder, vor allem aber bei den roten oder pinkfarbenen Sorten.

Umtopfen brutal

Heute musste es sein! Seit Wochen kränkelt unser großer Ficus benjaminii still vor sich. Erstens hat er mehr Wurzelwerk als Erde im Topf und zweitens ist er nun auch noch von Schildläusen geplagt. Er hat in den letzten Tagen massenhaft Blätter verloren. Man konnte schon zugucken, wie die gelb wurden. Nun habe ich ihn zunächst eingekürzt und weitgehend blattlose Äste entfernt und dann ging’s ab in den Garten. Ihn aus seinem Topf rauszukriegen war echt Schwerstarbeit. Mit Grabegabel und Gummihammer musste er gelockert werden, bis mein Mann und ich ihn endlich mit vereinten Kräften aus dem Topf ziehen konnten. Leider habe ich direkt danach noch kein Foto gemacht. Darauf hätte man sehen können, dass die Wurzeln total zusammengebacken waren und exakt die Form des Topfes widerspiegelten.

Hier wird er noch bearbeitet. Ich habe den Wurzelballen mit einem starken Wasserstrahl gelockert und dann wild
zwischen die Wurzeln gestochert, um Luft hinein zu bringen. Zum Schluss habe ich noch einiges an Wurzelwerk
entfernt, bevor er mit frischer Erde in den Topf zurück kam. Einen wesentlich größeren Topf lässt der Platz im
Wintergarten nicht mehr zu. Aber da ich ihn ja auch bei den Ästen reduziert habe, wird er das verkraften.

Da steht er nun und sieht ein bisschen mickrig aus, aber immerhin wieder einigermaßen gerade. Beim letzten Umtopfen war er uns ein bisschen schief geraten. Tropfnass ist er nun vom Sprühmittel gegen Schildläuse und Spinnmilben. Ich lass ihn erstmal draußen auf der Terrasse stehen. Die nächsten Tage wird er noch mit einer Schachtelhalmbrühe zur Stärkung der Widerstandskraft gegossen. Danach sollte es ihm bald wieder gut gehn. Dann kann er im Winter wieder vorwurfsvoll fragen, warum sich im Dach vom Wintergarten kein Loch Rauswachsen befindet  ;-)

Mit Stinkmorcheln haben wir uns heute auch wieder abgeplagt. Die wachsen mit Vorliebe in Terrassennähe unter einem Wacholder und zwar so, dass man kaum drankommt. Die erste habe ich heute Morgen entfernt. Danach stank es immer noch. Dann habe ich noch zwei weitere entdeckt – ätzend. Die hat mein Mann dann rausgemacht, wobei er gewaltig unter den Busch kriechen musste. Ich kann das nur schlecht, weil ich seltsamerweise auf die Berührung der Wacholderzweige  ganz schnell allergisch reagiere. Und ich finde, es stinkt immer noch :-(    Vor allem jetzt aber aus unserem Mülleimer. Es gibt kaum was Schlimmeres als Stinkmorcheln! glücklicherweise kommt morgen die Müllabfuhr.

So, nun geh ich Garten aufräumen.

Wintergartenglück

Heute zum Auftakt mal wieder ein Foto von einer meiner beiden Orchideen. Diese rosa Phalänopsis ist einfach unglaublich. Sie blüht seit Jahresbeginn (siehe 5. Januar 2011) ununterbrochen. Am Anfang hatte sie noch zwei blühende Triebe, und ich dachte erst, dass die einzelnen Blüten sehr klein bleiben würden. Das hat sich aber nicht bestätigt. Irgendwann war dann einer der Triebe endgültig abgeblüht, aber der zweite hat vorne immer neue Knospen nachgeschoben. Und sie sieht immer noch wunderschön aus.

Sie blüht

. . . aber was hier auf dem Foto sehr schön aussieht, ist in natura doch eher ein bisschen enttäuschend: die neuen Blüten meiner Orchidee.

Ich bin kein Orchideenkenner und habe bislang auch noch nie teure Orchideen gekauft und die preiswerten meistens nach dem Abblühen entsorgt. Diese Phalänopsis hatte ich im Januar 2010 während der Orchideenschau im Tropica recht günstig erstanden und sie blühte zunächst mit zwei Rispen und wunderschönen großen Blüten. Im Sommer bekam sie erneut Blüten, aber nur noch an einer Rispe und nun sind die neuen Blüten sehr klein. Dabei habe sie immer fleißig getaucht und auch mit speziellem Orchideendünger gedüngt. Na, mal sehn wie sie sich weiterentwickelt.  Immerhin blüht sie ja überhaupt.

Tapsen von Vögeln und Katzen im eisigen Restschnee – so sieht es im Moment im Garten aus

Kopfüber, kopfunter – der Meise schmeckt’s.

Es riecht

. . . nach Schnee und kalt wird’s. Die Temperaturen, die das Thermometer anzeigt, gehen zunehmend in den Keller. Heute Vormittag hatten wir noch milde 7°C und der Himmel sah ganz nett aus mit ein bisschen Blau und ab und an auch Sonne, aber nun ist alles dicht da oben. Ich habe gerade sämtlich Akkus, die es bei uns inzwischen für Gartengeräte gibt, reingeholt, in einen großen Karton verpackt und in den Keller gestellt. Frost mögen die nämlich gar nicht.

Auch das Futterhaus hat mir der Göttergatte heute aus dem Keller geholt und zusammengeschraubt. Bei mir haben die drei schrägen Beine nämlich immer so einen Liegestuhleffekt, über den andere herrlich lachen können, bloß ich nicht :-(     Mal sehn, ob es mit dem ersten Schnee auch Besucher anzieht. Noch ist der Energieblock am Flieder am beliebtesten, gefolgt vom Meisenknödel hinten im Garten.  Ich denke, dass sich die Vögel am frei hängenden Futterangebot am sichersten fühlen. Vom Tropica hab ich gestern (siehe “Der Aufreger des Tages” im andern Blog) einen großen Eimer mit leckerem Vogelfutter mitgebracht. Aber ich muss mir bei Vivara.de noch den Schutzkorb für den Bodenfuttertisch besorgen, damit ich nicht wieder die Tauben mäste. Das war im letzten Winter doch etwas zuviel des Guten.

Draußen und drinnen wird’s allmählich rot und weiß und grün – es wird langsam aber sicher Advent.

Der Oleander steht wieder im Treppenhaus, draußen dürfen Alpenveilchen blühen.
Es sind Freilandpflanzen, die auch die ersten Minusgrade überstehen sollten.

Zum roten Weihnachtskaktus hat sich ein Weihnachtsstern gesellt

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Awards

Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.

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Picasa-Album Garten

Frankfurt/Main

9. Februar 2012, 18:28
Schneeschauer
Schneeschauer
-3°C
Aktueller Luftdruck: 1030 mb
Luftfeuchtigkeit: 86%
Wind: 2 m/s NNW
Sonnenaufgang: 7:48
Sonnenuntergang: 17:32
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