Da ich immer wieder nach meiner/n Kamera(s) gefragt werde, hier ein kleiner Überblick.

April 2013

Nachdem ich mit der Sony Cybershot DSC-HX100V aus mehreren Gründen nicht mehr wirklich zufrieden war, habe ich mir die derzeit am Markt am besten bewertete Bridge geleistet – die Panasonic Lumix DMC-FZ200. Näheres dazu habe ich in meinem Fotoblog geschrieben: Link zum Fotoblog. Die ersten Ergebnisse begeistern mich. Hier noch ein Link zur Herstellerseite.

Kleiner FuchsNahaufnahme mit Telezoom

BienenpaarungMakro

astgabelhoernchenTele

Lichtstarkes Zoom

 

Mai 2012

Ich habe den Lumixobjektiven das Panasonic Lumix G2 Gehäuse spendiert. Es war an der Zeit. Die G2 ist ein echter Fortschritt im Vergleich zur G1 und äußerst beliebt, anders als die Nachfolgeversion G3. War die Lumix G1 noch eine reine Fotokamera, so zeichnet die G2 nun auch Videos auf. Die Lumix G2 speichert Videoclips wahlweise im AVCHD-lite-Format oder als Quicktime-Motion-JPEG-Dateien. Die maximale Auflösung beträgt beim Videodreh 1.280 x 720 Pixel (720p). Der Monitor hat eine Touchscreenfunktion, an die ich mich erst gewöhnen muss. Manche Einstellung gehen darüber aber wirklich flotter als über die diversen Rädchen am Gehäuse. Optisch sieht die G2 aus wie die G1, deshalb hier kein neues Bild zum Gehäuse, obwohl ich leider kein rotes Gehäuse bekommen habe – schade. Mehr zur Panasonic DMC-Lumic G 1 oder jetzt G2 siehe weiter unten im Text.

* * *

September 2011 – wieder ein Neuzugang:

Eigentlich dachte ich, dass mit der Lumix G1 und den 3 Wechselobjektiven sowie der neuen Kompaktkamera das Thema Bridge für mich nicht mehr aktuell sei, aber dann kam die neue Sony Cyber-shot DSC-HX100V auf den Markt, schon vor dem offiziellen Verkaufsstart hochgelobt. Und mich fing’s an zu kribbeln. Das Objektivwechseln bei der Lumix ist schon manchmal nervig und gerade die G1 ist ja noch nicht unbedingt das tollste Lumixmodell. Zwar nehme ich selten Videos auf, aber das sie zu gar keins machen kann – schon schade.

Ein Foto mit dieser Kamera vom 28.9.2011

Wer mehr über die Sony wissen will – bitte mal im entsprechenden Blogeintrag vom 23. September 2011 nachlesen.

* * *

April 2011

Nagelneu als Ersatz für die kleine Lumix DMC-FX40 gibt es seit dem 28.4.2011 die Panasonic DMC-TZ 10 im Bestand – eine kleine Große oder große Kleine – wie auch immer. Ich muss sie erst noch testen, aber ich glaube schon jetzt, dass sie eine echte Konkurrenz für die G1 darstellen wird.

Die Neue ist nur unwesentlich größer als die Mini, allerdings doch etwas schwerer. Dafür hat sie ein riesiges 3 Zoll Display (7,6 cm), ein 12-faches optisches Zoom und jede Menge Technik, in die ich mich noch einlesen muss, wie beispielsweise GPS und die Möglichkeit HD-Videos zu drehen. Für mehr Information siehe hier: Digitalkamera.de – Testbericht

* * *

Panasonic DMC-Lumix G1

 

Die bis zum 28.4.2011 neueste und von mir am meisten benutzte Kamera ist die Panasonic Lumix G1, eine Systemkamera der neuen Generation, die mit dem Spiegelreflexsystem viel gemeinsam hat, aber keinen Spiegel benutzt, der im digitalen Zeitalter überflüssig ist. Das macht die spiegellosen Systemkameras leichter und kleiner. Die Lumix G1 war die erste ihrer Art, inzwischen wurden weitere Modelle nachgeschoben. Die Firmen Panasonic und Olympus arbeiten bei den Wechselobjektiven mit dem Mikro Four Thirds System und sind somit kompatibel, was leider auf die neuesten Modelle anderer Firmen nicht mehr zutrifft.

Meine Lumix G1 mit 2 Wechselobjektiven, einem kleinen Zoom und einem großen Telezoom,
dem LUMIX G VARIO 4,0-5,6/45-200mm (entsprechend 90-400mm bei 35mm-KB)

Neu dazu gekommen ist das Leica DG Macro Elmarit 2,8/ 45mm/ Asph./ OIS,
ein Hochleistungsmakroobjektiv für Abbildungsmaßstäbe bis 1:1.

Das große Zoomobjektiv und das Makroobjektiv benutze ich am meisten, da ich damit zwei meiner Fotoleidenschaften am besten nachkommen kann – einerseits der Tierfotografie aus der Ferne, andererseits der Makrofotografie. Hier zwei Beispiele:

Eule im Flug mit dem Telezoom

Eine Schnirkelschnecke in der Petersilie mit dem Makro

* * *

Ebenfalls eine Panasonic Lumix ist die kleine Kompaktkamera für die Handtasche. Sie hat immerhin noch ein 5-fach Zoom und macht durchaus gute Bilder. Leider inzwischen kaputt (meine Schuld).

Lumix DMC-FX40

Beispielfoto:

Makro einer exotischen Blüte (Medinilla magnifica) mit der kleinen Lumix

* * *

Eine weitere Kamera, die ich immer noch gerne benutze, ist eine sogenannte Bridgekamera, die Olympus SP 570 UZ, eine 10 Megapixelkamera mit einem 20-fach opt. Zoom, 2,7 Zoll Display und Bildstabilisator) Die ist nun auch Geschichte, von all den neuen, verbesserten Modellen überholt.

Das 20fach-Weitwinkel-Zoomobjektiv (entsprechend 26 – 520 mm bei Kleinbildkamera) ist natürlich gigantisch, ebenso wie die Möglichkeit für Makroaufnahmen bis auf 1cm an das Objekt heran zu gehen. Das ist die Kamera, die auf meinem Schreibtisch steht und mit der ich die meisten Eichhörnchenfotos mal eben schnell mache, wenn ich die Kerlchen gerade durchs Fenster im Garten rumklettern sehe. Kein Objektivwechsel, einfach fokussieren und auf den Auslöser drücken. Der Nachteil: diese Kamera ist groß und schwer und die Qualität des Objektives bei weitem nicht so gut wie die Wechselobjektive der Lumix G1. Bei gutem Wetter merkt man das kaum, bei schlechtem Licht dagegen sehr.

Eichhörnchen im Flieder

Natürlich habe ich die Kameras nach und nach erstanden. Wenn ich heute alle verlieren würde und müsste wieder von vorne anfangen, ich weiß im Moment nicht, ob ich wieder zu einer Systemkamera mit Wechselobjektiven greifen würde (ist auch nicht gerade billig) oder doch wieder zu einer Bridge. Beide Kameras haben ihre Vor- und ihre Nachteile.

* >*

Und ein bisschen digitale Nostalgie

Meine allerste digitale Kamera

8 Antworten auf Meine Kameras

  • Elke sagt:

    @Sara: Die “Eichhörnchen Kamera” Olympus SP 570 UZ ist inzwischen eher überholt. Aber mein Mann hatte sie in Afrika mit und hat ganz gute Bilder damit gemacht (er trägt sozusagen meine abgelegten Modelle auf *gg*). Wenn du dich für eine Bridge entscheidest, dann guck nach dem neusten Modell. Ich benutze die Bridge sehr viel öfter als die Systemkamera, genau aus den von dir genannten Gründen. Mit der Sony bin ich sehr zufrieden, aber es gäbe schon wieder andere Kameras, die mich auch reizen könnten. Das ändert sich ja ständig. Da musst du dich gut informieren. – Die Eule habe ich übrigens bei einer Greifvogel Flugschau fotografiert.

  • Sara sagt:

    Eine Panasonic hatte ich auch mal, die machte eindeutig die besseren Bilder als meine Cybershot. Aber Du hast die besseren Modelle! Nur bin ich eher ein Spontanfotografierer – ob ich da lange mit den Objektiven rummachen würde? Ich fürchte, sie würden bei mir nur herumliegen … auch wenn sich damit Geniales anstellen ließe … doch bis ich die Teile vorgeschraubt hätte, wären die Motive schon wieder weg, so meine Befürchtung. Und für unterwegs sind sie sicherlich auch ziemlich schwer?

    Boah, hast Du die Eule selbst aufgenommen? Wahnsinn! Aber wo sieht man schon mal eine fliegende Eule??? Ausgerechnet wenn man drauf wartet?

    Jetzt hätte ich mich beinahe für Deine Eichhörnchen-Kamera entschieden, aber wenn das Licht ein Problem ist, dann doch lieber nicht. Ich brauch’ ein Allroundgerät. Am liebsten eine Spiegelreflex – oder doch nicht? Oder was hälst Du als “alter” Foto-Hase davon?

    Alles Liebe nochmal
    Sara

  • Barbara sagt:

    Hallo, ich habe zu Dir gefunden durch Sisahs Blog (Garten im Fließtal). Vielen Dank für die Kamera-Infos. Ich bewundere die Vogelphotographie mancher Blogs (Deine ist fantastisch) schon so lange, dass ich eine neue Kamera kaufen möchte. Meine Kompaktkamera (Sony Cybershot) macht erstaunlich gute Photos, versagt aber natürlich bei Vögeln. Nach der Lektüre Deiner Übersicht glaube ich, dass eine “Bridge”-Kamera für mich das Beste zum Einstieg wäre. Viele Grüße von Barbara aus Mannheim

  • Faraday sagt:

    Danke Elke…da kann ich mich ja im Urlaub mal schlau machen…wenn ich fragen habe, melde ich mich noch mal…*lieb guck* ja?!

    Grüße aus dem Münsterland,
    wo die Hitze unerträglich wird….

  • Elke sagt:

    @Faraday: So einfach ist das nicht zu beantworten. Es gibt tausendundein Objektiv und für viele gibt es Adapter. Zunächst musst du dir klar werden, welche Spiegelreflexkamera du kaufen möchtest, dann schau, ob es für dieses Modell und deine Objektive Adapter gibt. Der Aufwand lohnt sich nur bei sehr hochwertigen Objektiven wie z.B. solchen von Leica. Bei den Spiegelreflexkameras ist derzeit viel im Umbruch, es wird sie sicher noch lange geben, aber die Zukunft liegt bei den neuen Systemkameras ohne Spiegel. Du solltest dich erstmal umfassend informieren, was es auf dem Markt alles gibt. Eine neue Systemkamera mit darauf abgestimmten Objektiven wie meine Lumix und andere ist natürlich optimal. Allerdings war es eine Vorreiterkamera und so sind die Zusatzobjektive nicht gerade billig, weil noch zu wenige Kameras davon auf dem Markt sind. Ansonsten aber finde ich sie ideal: klein, leicht, tolle Abbildungsqualität, Verwacklungsschutz etc.
    So – ich hoffe, ich habe dich nun nicht allzu sehr verwirrt. Aber der Markt ist leider verwirrend.

  • Faraday sagt:

    Hallo Elke…als Profi hoffe ich, das du mir eine ganz besondere frage beantworten kannst.

    Ich habe von meinem Vater Objektive für eine Spiegelreflexkammera geschenkt bekommen…
    nun würde ich mir zum Jahresende gerne eine Digitale Spiegelreflexkamera zu legen…
    gibt es einen Adapter für diese Digitalen Spiegelreflexkamaras, das ich diese Objektive auch noch verwenden kann?
    Über eine antwort würde ich mich freuen…

    Liebe Grüße

  • Elke sagt:

    @Helmut: Ja, ich hab mal recherchiert, das gibt es bei deiner Kamera nicht (wohl bei den Kompakten meistens nicht). Auch eine Gegenlichtkorrektur ist nicht vorgesehen, wenn auch bei der “intelligenten Automatik” angeblich eingebaut. Aber das bringt nichts. Diese Korrekturmöglichkeit gibt es bei meiner Bridge, damit bin ich auch nie glücklich geworden. Das sind dann z.B. einige der entscheidenden Unterschiede zu SLR-Kameras oder zu den neuen Systemkameras.

  • Helmut sagt:

    Hallo liebe Elke,
    ich besitze eine Lumix TZ5, da lassen sich leider KEINE Filter anbringen. Die tolle G1 habe ich mir auch angeschaut. Für mich ist eine “überall dabei Kamera” wichtig. Ich setze mich noch einmal mit der ausführlichen Bedienungsanleitung auseinander. Vielleicht finde ich dort einen Hinweis. Danke für deine Unterstützung. Ich habe für dich noch einige Wasserbilder im Blog.

    Lieben Gruß nach Frankfurt
    Helmut

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