Akelei

Heute legt der Regen mal eine Pause ein und teilweise kommt sogar die Sonne zum Vorschein. Im Garten wächst und blüht es üppig und teilweise ungeordnet durcheinander. Und endlich ist Clematiszeit!!! Die im Frühling blühenden Clematispflanzen öffnen nun an allen Ecken ihre herrlichen Blüten. Ich zeige einfach mal ein paar Bilder von heute Mittag:

lecoultre2Madame LeCoultre” hat wieder das Blätterdickicht der Korkenzieherhasel durchdrungen,
kommt aber in diesem Jahr an ganz anderen Stellen als sonst zum Vorschein.

lecoultre

presidentDie erste Blüte von “The President” am Hauseingang, Begleitpflanzung zur Rose “Compassion”

crystal2Nochmal die “Crystal Fountain” zusammen mit der Weigelie im Vorgarten.

clemamonsWildwuchs mit “Clematis montana grandiflora alba” im Flieder

hartriegel2Der panaschierte Hartriegel macht sich großartig – diese Farbe ist Sonnenschein pur auch an trüben Tagen.

schwertlilien3

Immer mehr Schwertlilien blühen nun rund um Teich und Wasserlauf.

akeleiweiss2Nochmal eine weiße Akelei, die einen Hauch Gelb mitbringt.

Ich warte nun auf die Blüte der herrlich weiß-gefüllt blühenden Clematis “Arctic Queen“ hinten am Carport und darauf, ob die zweite Madame Le Coultre vorne am Rosenbogen auch blüht. Sie bekam im letzten Jahr leider die gefürchtete Clematiswelke, bevor sie blühen konnte. In diesem Jahr sieht sie noch sehr gesund aus.

 Es wäre wirklich schön, wenn das Schmuddelwetter nun endlich vorbei wäre. Aber die Wettervorhersage prophezeit uns leider nach wie vor weiterhin Kälte und Regen.

. . . auf meinem Gemüse – muss das sein? Gerade habe ich noch mein Hochbeet fotografiert und bin im Garten rumspaziert, da brach die Chemiewolke über uns herein – siehe Mainzauberblog. Ich hoffe mal, dass ich mein Gemüse trotzdem essen kann. Salat kann man waschen, aber man wird uns sicher auch noch mitteilen, was mit dem Wurzelgemüse, Kräutern etc. ist.  Besonders interessieren dürfte das wohl auch die Erdbeerbauern, wo nun gerade die Ernte beginnt.

gemueselust

Gerade wird es nach den vergangenen miesen Tagen wieder richtig schön draußen. Aber der Garten hat erstmal einiges an Schönheit eingebüßt. Vor allem die Rhododendronblüte ist nun fast vorbei, und die Blüten, die schon richtig weit auf waren, sind nur noch Matsch. Aber einige sehn auch noch schön aus, und es gibt sogar noch den einen oder anderen Strauch, der noch ganz am Anfang steht.

weisserhodosWeißer Rhododendron, dessen Knospen erstmal ganz rosa sind.

AkeleihimmelVerschiene Akeleien blühen, manche hoch, manche niedrig, einfarbig, mehrfarbig, immer schön.

akelieweissblau

akeleiweiss

Duftige rote Wölkchen begrenzen im Moment das ansonsten noch weitestgehend grüne Sommerstaudenbeet:

purpur1Purpurglöckchen (Heuchera) in ihrem Element – hier dominieren wirklich die Blütenglöckchen anstelle der Blätter

purpur2Heuchera x brizoides “Red Spangles”

Der Zierlauch steht in diesem Jahr wie die vielgerühmte “1″ – das habe ich schon ganz anders erlebt.

zierlauch

 ♥

Und der rote Zierahorn ist eh die Wucht in Tüten – leider kann ich ihn gar nicht so schön fotografieren,
wie er aussieht, es ist immer was im Wege. Aber das Auge sortiert das aus.

zierahornWenn auf diesem Laub noch die Sonne drauf liegt, vor allem morgens und abends, das ist traumhaft schön.

Entwarnung  hat es inzwischen auch gegeben. Zumindest kann man wieder rausgehen.

. . .  für  eure Kommentare und Vorschläge zur unbekannten Blüte. Ich bin gespannt, ob ich das Rätsel irgendwann mal lösen kann. Ich glaube aber weder an die Schleifenblume noch an Skabiose oder Gänsekresse, werde das aber weiter verfolgen.

Heute haben  wir Frühling pur! Was für ein Kontrastprogramm zu  gestern. Ich war gegen Mittag bei Dehner, eigentlich in erster Linie um nach Vogelfutter zu gucken. Und ich war nicht alleine mit meinem Begehr ;-) Ein halbes Dutzend Kunden stand ratlos herum und die Verkäuferinnen waren schon leicht genervt. Immerhin gab es diverse Einzelsaaten, außerdem Erdnussbruch und preiswerte Rosinen, daraus lässt sich was machen. Ich habe dann noch ein paar unbehandelte Hirsekolben mitgenommen. Bei den Blumen habe ich lange überlegt, was und ob ich überhaupt etwas mitnehmen sollte.  Im Wagen landeten Primelchen für’s Fensterbrett, 2x Vergissmeinnicht, zwei Töpfchen mit noch nicht aufgeblühten Schachbrettblumen und eine blühende Akelei. Und dann – wow – kam plötzlich mit Macht die Sonne durch. Zu Hause angekommen zeigte das Thermometer 14°C in der Sonne und ich bin nix wie raus in den Garten.
Einige Beete wurden bearbeitet und es kamen Kompost und etwas frische Erde dazu und natürlich wurden die Einkäufe eingepflanzt.

Teich mit Weide und Vergissmeinnicht

Vergissmeinnicht

Im Teich bin ich auch nochmal rumstolziert. Jetzt ist er einigermaßen sauber, die Ränder wieder mit Kies bedeckt und frisch aufgefüllt. Es wird schon wieder fleißig geplanscht (also die Vogelwelt plantscht, nicht ich). Da ich den Schlauch schon mal in der Hand hatte, habe ich auch einige Beete bewässert, denn die Erde ist bei uns total ausgetrocknet. Wir hatten ja bis auf ein oder zweimal jeweils für ein einen Tag kaum Schnee. Und der starke Wind der letzten Tage hat ein Übriges dazu getan.

BlumenmixBis auf Tulpen blüht inzwischen so ziemlich alles an Zwiebelblumen im Garten und die ersten Primelchen schieben sich
auch aus der Erde; sogar Bärlauch kann ich schon ernten.

AkeleiDie neue Akelei

Primelngelb

Eine große, schwarze Holzbiene und eine Hummel sind mir übrigens auch schon in den Wintergarten hinein geflogen, aber auch erstaunlicherweise ganz schnell wieder hinaus ;-)

. . .  ist das grausliche Wochenendwetter, aber der Regen war für den Garten trotzdem gut.

So in etwa sah es am Wochenende aus

Seit heute Nachmittag scheint wieder die Sonne und wenn sie scheint, dann ist es auch schon wieder wärmer. Ich habe mich schon wieder kräftig mit Hacke, Schere und Fingerkraft betätigt. Mit etwas schlechtem Gewissen aber doch bin ich der Korkenzieherhasel mit der Schere zu Leibe gerückt. Dieser Strauch war in diesem Jahr mit der Blattmasse so schnell, dass die schöne weiße “Madame Le Coultre” kaum ein Chance hätte, würde ich ihr nicht Luft verschaffen. Und da ich diese Clematis nun mal dorthin gepflanzt habe, damit sie die dunkle Blattmasse aufhellt, muss sie auch die Möglichkeit bekommen. Ansonsten heißt es momentan jäten was das Zeug hält und die verblühten Tulpen und Narzissen zurückschneiden.

Inzwischen darf ich mich an den Blüten von Akelei, Storchschnabel, Zierlauch, Polsterphlox, Rhododendron und noch diversem Kleinzeugs erfreuen.

Die zartrosa Akelei blüht im zweiten Jahr dort, wo sie sich selbst ausgesät hat.
Leider kommt sie hier überhaupt nicht zur Geltung. Ich würde sie gerne umpflanzen
bzw. ihr etwas Dunkleres zur Seite stellen.

So eine blaue Akelei wäre ein guter Partner, denke ich mir. Diese wächst unterhalb der Hasel.

Ganz in der Nähe im Steingartenbeet blüht nun auch wieder die kleine glutrote Alpenrose.

Auch so ein unausrottbarer Wanderer im Garten: die hübsche Flockenblume. Mein Mann wollte sie mal ausrotten;
wie gut, dass er inzwischen mir jetzt den Garten überlässt. Bei mir darf sie blühen.

Lückenfüller – Polsterphlox

Heute Vormittag habe ich mal wieder eine Runde im Garten gedreht, um die befürchteten Katastrophen dieses schlechten Wetters in Augenschein zu nehmen. So arg schlimm ist es zu meinem Erstaunen gar nicht. Zunächst ist alles sattgrün – das ist der große Vorteil. Außerdem seh ich kaum Blattläuse und auch keine Pilze. All das stoppt die Kälte. Selbst der beginnende Pilzbefall an meinen Rosen hat wieder aufgehört. Dafür tut sich bei den Blüten nur sehr wenig. Den Flieder hatte ja bereits die Wärme Ende April zum schnellen Aufblühen und wieder verblühen gebracht. Eine letzte Magnolienblüte dagegen hält sich immer noch.

Im relativ trockenen und windgeschützen Waldbeet sind die Akeleien aufgeblüht und die Farne breiten sich allmählich aus. Nur ausgerechnet der tolle Königsfarn scheint doch kaputt zu sein. Das ist sehr schade. Aber ich werde ihn mal ausgraben und an einer feuchteren Stelle wieder eingraben, vielleicht erholt er sich noch. Je mehr man sich mit seinen Pflanzen beschäftigt – mein “garteln” hat ja erst vor Kurzem wirklich angefangen – um so mehr erkennt man auch, welche Standorte den Pflanzen wirklich zusagen. Auch den Ausbreitungsdrang vieler Pflanzen erkenne ich jetzt. Alles was seit ein oder zwei Jahren in den Beeten ist  – das meiste ja erst seit einem Jahr – wächst gewaltig in die Höhe und in die Breite.

Deutzie – üppige Blüte aber vom Regen niedergedrückt

Das Schönste im Vorgarten ist momentan die blühende Weigelie und nebendran steht die Clematis Crystal Fountain in den Startlöchern. Die wartet geradezu auf ein paar Stunden Sonne und Wärme – wohl wie wir Menschen auch. Das gilt auch für alle anderen frühjahrsblühenden Clematissorten in unserem Garten.

Weigelie – auch in voller Blüte

Farblich passen – Rosenprimel, aber an ungünstiger Stelle
Die werde ich nochmal verpflanzen

Unverwüstliche Polsterstaude: Cerastium tomentosum oder Silber-Hornkraut

Auch der Storchschnabel trotzt dem Wetter

Auch in Blau – eine der Akeleien im Waldbeet . . .

. . . und eine in Weiß

und noch ein Knaller:

Die Azaleenblüte aus dem Steingartenbeet

* * *

Hier fängt Stefan gerade an die Terrasse zu erneuern und man sieht jetzt den Farn, der sich in den letzten Jahren immer durch die Spalten des Holzdecks gearbeitet hat. Nun hat er endlich mal Luft und Licht. Ich werde ihn natürlich ausgraben und ihm einen besseren Platz geben. Die Vögel sind von den offenen Flächen auch sehr angetan, da scheint es jede Menge Insekten für sie zu geben.

Während der erste meiner Rhododendren voll aufgeblüht im Moment sehr unter dem Regen gelitten hat und sich der Hellgelbe in diesem Jahr nicht wirklich gut präsentiert, ist der dritte nun am Aufblühen und sieht jetzt schon toll aus. Er hatte seit letztem Herbst merkwürdig eingerollte Blätter und ich hatte ihn schon fast abgeschrieben. Aber die Blüten sehn nun wieder toll aus.

Also – wenn ich mir die Bilder nun so anschaue, dann kann es mit dem “Erstarren” gar nicht so schlimm sein ;-)  Fehlt nur ein bisschen Sonne.

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