Alba luxurians
Vermutlich die letzte Blüte für dieses Jahr präsentiert die Clematis “Alba luxurians” fast reinweiß. Die grünen Ecken sind völlig auf der Strecke geblieben. Das ist wirklich interessant, denn im Frühsommer dachte ich ja noch, dass meine Luxurians komplett grüne Blüten bekäme. Während der Hochblüte hatte sie dann die typischen grünen Zipfel an weißen Blüten und nun sind die letzten Blüten ganz weiß. Deshalb darf sie sich hier auch nochmal als Beitrag zu Rosenruthie’s Farbprojekt vorstellen:
Clematis “Alba luxurians” – 24.7.2010
und zum Vergleich im Juni:
Die ersten weißen Blüten dieser Woche findet ihr, wenn ihr ein bisschen zurück geht HIER! . . . oder ganz einfach in der Galerie:
Meine “Walzerrose” blüht inzwischen auch – ich meine die Kleinstrauchrose “Richard Strauss“, die ich an den Rand des neuen Kombibeetes gepflanzt habe. Sie hat einen Wildrosencharakter und relativ kleine Blüten (Durchmesser etwa wie eine 1-Euromünze).
Aus den merkwürdigen grünen Glöckchen scheinen sich nun doch die charakteristischen
Blüten der Clematis “Alba Luxurians” zu entwickeln

Der Bergeisenhut steht nun auch wie die berühmte “Eins” – im letzten Jahr hatte ich ihn
noch stützen müssen, obwohl er nur die halbe Höhe hatte, nun sieht er prächtig aus.
Beim Umgang mit dem Bergeisenhut (Aconitum) und deren Wurzelknollen ist große Vorsicht geboten, denn der Blaue Eisenhut ist die giftigste Pflanze Mitteleuropas. Die ganze Pflanze ist giftig, insbesondere die Wurzelknollen und die Samen. Das Gift dringt allein durch Berührung in die Haut ein, was zu Hautentzündungen und schweren Vergiftungen führen kann. Das Gift blockiert die Muskelendplatten und führt zu Herzarrhythmien, Krämpfen und Kreislauflähmungen. Eine Vergiftung durch Eisenhut macht sich erst durch ein Prickeln auf den Lippen und eine Taubheit der Zunge bemerkbar. Die Betäubung erfasst danach allmählich den ganzen Körper. Der Herzrhythmus beschleunigt sich und der Tod tritt meistens infolge einer Lähmung der oberen Atemmuskulatur ein.
Vereinzelt wiedergekommen sind auch die zarten Blüten der rosa Nachtkerze,
die sich im letzten Jahr unkrautartig ausgebreitet hatte.
Ganz witzig finde ich ja, dass im Halbschattenbeet, im Bereich des “Wäldchens” immer noch gelbe Schlüsselblumen blühen. Die Blüten sind zwar inzwischen recht winzig, aber sie blühen und blühen ohne Unterlass. – - – Auch heute ist im Garten wieder jede Menge Jungvogelverkehr: Rotschwänzchen, Schwanzmeisen, Jungamseln . . . alles im Tiefflug über meinen Kopf hinweg.



