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Nun ist es auch hier im Gartenblog nochmal etwas frostiger geworden. Das Februardesign winterlicher als das vom Januar - das gab's auch noch nie.

Bambus

Novembergarten

Dieser 1. November, der so unschön neblig und grau angefangen hat, hat sich ab Mittag dann doch nochmal am Riemen gerissen. Nach einer leckeren und stärkenden Kartoffelsuppe, die heute mit viel Schnippelei in Gemeinschaftsarbeit entstand, hat’s mich dann in den Garten gezogen. Der große Ahorn hat nun fast das ganze Laub abgeworfen und ich hab’s mit dem Rasenmäher aufgenommen und damit auch gleichzeitig geschreddert.  Diese Rasenschnitt-/Laubmischung kam zur Bodenverbesserung auf’s hintere Beet unter der hohen Tanne. Dort ist es ja sonst strohtrocken und der Boden sauer von den vielen Tannennadeln und den Tannenzapfenschuppen.

Der Sauerkirschbaum hat noch kaum Laub verloren. Unbedingt wässern musste ich den Bambus. Das ganze Jahr war bei uns doch extrem trocken. Selbst wenn es überall sonst in Deutschland geregnet hat, hier kam kaum was runter. Und dieser Herbst macht bisher keine Ausnahme.  Viel gibt es im Garten nicht mehr zu tun. Nur noch wenige Stauden müssen zurück geschnitten werden. Das mache ich aber erst, wenn das Laub nicht mehr durch Farbe ziert.

Sieht doch immer noch irgendwie schön aus.

Der sowieso – da führt kein Weg dran vorbei ;-)

Die letzte “Lady Emma Hamilton” für dieses Jahr?

Farblich perfekt zur Lady Emma passend: die Herbstfärbung der Zaubernuss
(aber die beiden stehen nicht wirklich nebeneinander)

Bergenienblätter & der kleine Bambus – hier kann man schon ahnen,
dass dieser Bambus mal richtig schöne rote Halme bekommt.

FNNF 27

Ein Projekt von Annika

Hier kommt noch einmal ein Foto vom Bambus und dem Duftschneeball am Zaun (hier ist es eher der Flieder im Vordergrund), ähnlich wie ich es gestern bei grauem Himmel und Sturm fotografiert habe. Heute kam das Bild nach einem kräftigen Regenguss und etwas Sonne zustande – sieht gleich viel frischer aus:

“Sonne im Regenwald”

Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten wie nach einem solchen Regenschauer die ganze Natur anfängt zu glitzern, wenn nur ein Sonnenstrahl durch die Wolkendecke kommt.

Tropfen auf den Bambusblättern . . .

. . . und auf den letzten Blüten der Herbstastern:

Mit dieser Pracht ist es auch bald vorbei.

* * *

Auch Jeanie wird von dem kurzen Gastspiel der Sonne animiert mir nach Draußen zu folgen:

Erst trinken . . .

. . .  dann die saftigsten Ziergräser anknabbern . . .

. . . dann erwacht beim Anblick tanzender Blätter der Jagd- und Spieltrieb.

* * *

Mehr Fotos zwischen Regen und Sonne im normalen Mainzauber-Blog

Gartenbegehung

. . . zwischen Nieselregen und Nieselregen – Sonne ist heute nicht. Aber  – man muss ja immer das Positive sehen – wir haben derzeit das perfekte Bambuserholungswetter. Hohe Luftfeuchtigkeit und endlich auch mal Bodennässe – schon geht’s den Bambuspflanzen wieder besser.

Die großen Exemplare werden immer größer . . .

. . .  und auch der Winzling macht sich.

Die Sonnenhüte, – bräute oder wie auch immer blühen und auf der Zierdistel lässt sich sogar im Nieselregen
ab und an mal ein Bienchen oder Hummelchen nieder.

Die Nr. 3 der Hibiskussträucher blüht nun auch. Er sieht ähnlich aus wie der Weiße mit der roten Mitte,
die Blätter sind aber zweifarbig rosa

Tja – und sonst? Es ist halt nass . . .  sehr nass . . .

Schlechtes Wetter

. . .  und gesundheitliche Probleme haben mich in den letzten Tagen vom Garten ferngehalten. Gestern hatten wir ein richtiges Unwetter, und ich finde, nun reicht es mal wieder mit dem Regen.  Dass die Trockenheit dieses Frühjahres mal ausgeglichen werden musste, das war ja klar und auch gut so, aber nun sollte sich der Sommer auch bitte an den Kalender halten. Heute geht es mir wieder besser und am Nachmittag hat’s mich sogar raus in den Garten getrieben. Zugegeben – vermutlich wäre ich nicht in die Beete, wenn nicht plötzlich das Internet ausgefallen wäre, aber manchmal muss man zu seinem Glück auch ein bisschen gezwungen werden. Ich bin also in den Garten und habe mich beherzt über Unkraut & Co hergemacht. Denn das schießt bei soviel Feuchtigkeit und doch recht warmem Wetter in die Höhe wie verrückt. Die Hälfte der Beete rund um den Teich habe ich geschafft. Zum Teil habe ich schon den Frauenmantel zurückgeschnitten, um den Taglilien mehr Freiraum zu verschaffen. Zwei weitere Taglilien, die noch in Töpfchen herumstanden, habe ich eingepflanzt und eine meiner kürzlich erworbenen Dreiblattspieren umgepflanzt. Obwohl Staude, wird diese Pflanze doch während der Vegetationsperiode zu einem kräftigen Busch, dessen Platzbedarf ich beim Pflanzen unterschätzt hatte. Ich bin mal gespannt, ob ich jemals rund um den Teich ein Stadium erreichen werde, wo ich die Pflanzen so lasse, wie sie dann stehen, weil ich endlich mal zufrieden bin. Vermutlich eher nicht ;-)

Viel Buntes gibt es im Moment nicht, aber die Rosen haben zumindest wieder neue Knospen. Hinten im Halbschattenbeet hat die Hortensie die ersten weißen Blüten geöffnet.

Und der kleine Königsschuppenfarn (Dryopteris affinis ‘Cristata The King’), der die letzten beiden Jahren so unglücklich vor sich hin mickerte und den ich vor Kurzem mal umgesetzt habe, der macht sich nun auch *freu*.

Dryopteris affinis “Cristata The King”

Bei diesem Bild (Farn) sieht man im Vordergrund nur allzu gut, dass sich auf jedem kleinsten Fleckchen sofort Klee und andere Unkräuter ansiedeln. Ich habe ja vor allem die diversen Kleearten gefressen, allen voran den roten Hornsauerklee (Oxalis cornuta) und den aufrechten Oxalis fontana. Wobei man letzteren wenigstens gut entfernen kann.

Am Teich bringt derzeit der bunte Schneckenknöterich Farbe ins Spiel. Ich bin nicht sicher, was das für eine Sorte ist, denn die zierlichen Blütenkerzen blühen in diversen Farbschattierungen von weiß bis dunkelrot, was mir richtig gut gefällt. Aber ich glaube, dass es die Sorte “Superbum” ist. die gelben Mimulusblüten muss ich schon wieder zurückschneiden. Die Blüte ist so gut wie vorbei. Teilweise reiße ich die Pflanzen sogar aus dem Kies, denn sie verbreiten sich wie Unkraut.

Polygonum affine “Superbum”- Schnecken-Knöterich

Richtig gut macht sich nun endlich auch der ehemalie Winzbambus, den ich vor zwei Jahren bei P*tschke gekauft habe. Dort bekommt man ein Riesending gezeigt, das auf den Namen “Gletscher-Bambus Green Ice Wonder” hört und bei mir kam dann ein einziges Hälmchen mit 5- 10 Blättchen an. Ich war sowas von sauer, aber das war ich damals ja insgesamt über diesen Händler. Hab auch nichts mehr dort bestellt. Irgendwie muss der Winzling aber so mitleiderregend gewesen sein, dass ich ihn behalten und mir vorgenommen habe ihn aufzupäppeln. Und nun macht er sich tatsächlich. Und ich hoffe sehr, dass er nicht von einer Fargesiasorte abstammt, die in absehbarer Zeit noch ins Blühen kommt. Ich habe allerdings gelesen, dass er mit dem sog. Jadebambus “Fargesia Jiuzhaigou” identisch sein soll und der gilt als blühsicher. Besonders attaktiv wird diese Sorte in späteren Jahren durch die rotgefärbten Halme.

Fargesia nitida “Green Ice Wonder”

Auch ein toller Hingucker – das Stachelschweingras, das links vom Bambus steht:

Miscanthus sinensis “Strictus” - Stachelschweingras oder Zebraschilf

Alchemilla, Heuchera, Hemerocallis
Man beachte die unkrautbefreite Ecke rechts vorne *gg*!!! Aber der Rasen muss schon wieder gemäht werden.

Im Blumenkasten am Wintergarten blühen endlich mal zwei Clematissorten gleichzeitig:

Clematis “Hagley Hybrid” (rosa) und die kleine Clematis viticella “Purpurea elegans” (magenta)

 

 

 

Bambus/Los geht’s

Unser Bambus hat derzeit wieder total eingerollte Blätter, es regnet einfach nicht. Weil wir das Außenwasser nicht anstellen wollen – zuviel Aufwand für einmal Wässern – habe ich heute schon Gießkannen aus der Küche in den Garten geschleppt. Dabei habe ich festgestellt, dass inzwischen an mehreren Stellen die gelben Krokusse zu blühen anfangen. Diese Farbe scheint wohl zu den frühen Krokussen zu gehören.  Aber auch der Duftschneeball, der schon zum dritten Mal in diesem Winter blüht, öffnet teilweise schon die ersten Blattknospen.

Heute Nacht muss es sehr kalt gewesen sein, so ca. -8° zeigt die Min/Max-Taste am Thermometer an.  Auch in der Früh war’s noch eisig, aber ab 9 Uhr kletterte das Thermometer im Sonnenschein wieder unaufhörlich nach oben. Die Sonne, die bisher nur im Vorgarten zu sehen war, lunzte gegen 11Uhr dann um die Ecke und im Garten herrschte plötzlich Hochbetrieb:  Amseln, Meisen, Tauben, Spatzen waren plötzlich da und genossen entweder ein Sonnenbad oder ein echtes im Teich.

Haubenmeise am Teich

Mich juckt es in den Fingern, aber der Boden ist einfach noch zu nass. Wenn ich über den Rasen laufe, dann sinke ich noch richtig ein und die Socken in den Gartenclogs werden feucht.

Und plötzlich gab’s kein Halten mehr ;-)   Ich habe die Clogs gegen anständige Gummistiefel getauscht und die ersten zwei Stunden im Garten verbracht. Und es gibt wahrhaftig schon jetzt genug zu tun. Belohnt wurde ich mit reichlich blühenden Schneeglöckchen und Krokussen, die in den Beeten unter altem Laub zum Vorschein gekommen sind. Ich habe nun damit angefangen vertrocknete Stauden und Gräser zurück zu schneiden, ebenso die letzten vertrockneten Hortensienblüten. Die Hortensien haben schon wieder neue Knospen wie auch praktisch alle Clematispflanzen und die noch nicht gestutzten Rosen.

Nachdem ich in den letzten Tagen beobachten konnte, dass die Meisen schon wieder fleißig die Nistkästen inspizieren, haben wir heute den neuen Kasten, den ich im letzten Frühling am Carport angebracht hatte, in die große Hainbuche gehängt.  Mir fiel erst relativ spät auf, dass die Arme der geöffneten Wäschespinne fast bis an den Nistkasten reichten und dort am Carport einfach zuviel Betrieb war. Ob der Kasten nun in der Hainbuche akzeptiert wird, das muss sich zeigen. Drei Nistkästen haben wir nun im Garten, alle ziemlich weit auseinander.  Aber bisher war immer nur einer belegt, allerdings durchaus abwechselnd.

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9. Februar 2012, 05:43
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