Bienen
. . . ist manchmal ganz schön beschwerlich – nicht nur für Allergiker. Heute Morgen habe ich bereits Bienen an den Hibiskussträuchern entdeckt, die waren derartig mit Pollen beladen, dass sie kaum noch fliegen konnten. Eine habe ich mal beobachtet, wie sie vor dem Abflug auf einem Blatt ausruhte und dann ihre Pollen “umsortierte”, um schließlich weiter zu fliegen.
. . . ein bisschen umsortieren – das pappt vielleicht!
Ob das zur Mitarbeiterin des Tages reicht?
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Neben den allgegenwärtigen Kohlweißlingen, die inzwischen wirklich zu Dutzenden fliegen, konnte ich heute am Teich auch mal wieder Libellen beobachten. Eine habe ich fotografiert:
Jetzt ist die große Zeit der Heidelibellen. Es blüht übrigens tatsächlich schon Heidekraut im Garten.
Es könnte sich hier um ein jüngeres noch nicht ganz ausgefärbtes Männchen der Blutroten Heidelibelle handeln.
Jetzt werde ich aber mal für ein paar Stündchen losziehen. Das Wetter ist zu schön, um zu Hause rum zu hängen. Der Göttergatte ist mit dem Radl auf Tagestour zum Rhein. Das war mir zu weit.
. . . ist etwas anderes. Es weht heute ein kühler Wind, obwohl es schön ist. Scheint die Sonne – also eigentlich scheint sie den ganzen Tag, aber sie wird immer mal von Wolken verdeckt – ist es richtig gut warm, aber im Schatten kann man ein Jäckchen gebrauchen. Ich mache mit der Kamera im Garten ab und zu Bestandsaufnahmen, um für mich fest zu halten, wo es etwas zu verbessern gibt . Da geht es mir dann nicht um besonders schöne Fotos, eher um Dokumentation. Aber einige sind dann doch auch zum Herzeigen geeignet.
In einer der hintersten Gartenecken blüht derzeit ein Berglauch. Ein Relikt aus dem alten Beet, wo sich heute das Kies- bzw. Steppenbeet befindet. Der blühende Lauch ist ein absoluter Bienenmagnet und seine winzigen Blüten, die zusammen wunderschöne Kugeln ergeben, sind sehenswert.
Allium senescens ssp. montanum
Berglauch ist alte Bauerngartenpflanze, die wild auf den Bergwiesen vorkommt, aber als gefährdete Wildpflanze angesehen wird. Sie ist größer als Schnittlauch und bildet kleine Zwiebelchen aus. Blüten und Zwiebeln sind essbar. Dieser Lauch ist total robust. Ich hatte ihn einfach irgendwo in eine Ecke gesetzt, noch nicht mal eingegraben und mehr oder weniger vergessen. Er ist dort angewurzelt und blüht nun wunderschön.
Die blaue Phase im Garten geht bei mir allmählich dem Ende entgegen. Steppensalbei und Katzenminze sind zum größten Teil verblüht und zurückgeschnitten. Das Beet direkt vor der Ligusterhecke zur Straße hin sieht jetzt etwas armselig aus, aber da müssten demnächst die Astern blühen. Im Kiesbeet blüht es zwar vorwiegend gelb aber Verbena bonariensis und die Zierdisteln halten die Stellung und steuern noch ein bisschen Blau und Lila bei. Der Lavendel geht eher unter, aber der wird dann wohl im nächsten Jahr auch noch auftrumphen. Ich bin nach wie vor begeistert, wie schnell sich die neuen Beete entwickelt haben.
Steppenbeet – sieht im Foto etwas wüst aus, in Wirklichkeit aber sehr schön und üppig
Zierdistel mit Biene
Wir haben im Moment plötzlich mehr Bienen als vorher und dafür hat die Zahl der Hummeln abgenommen. An den Disteln und den Eisenkrautblüten findet man neben den Bienen Fliegen, die fast genauso aussehen wie die Bienen. Ich konnte nur bisher keine fotografieren.
Hostablüte – macht den Taglilien Konkurrenz, die sind aber eh fast am Ende
Heuchera – was für eine Blattfarbe!
Einige meiner Purpurglöckchen sehen momentan nach der Blüte nicht mehr so schön aus, die müssen sich erst wieder erholen. Aber diese mit den rötlich-bronzefarbenen Blättern ist der Hammer schlechthin. Wenn da die Sonne drauf scheint, sieht das aus wie Feuer pur. Ich kann gar nicht mehr sagen, welche Sorte das ist. Sie entspricht wohl am ehesten der Heuchera micrantha ‘Marmalade ®’. Aber bei den Purpurglöckchen sind in den letzten Jahren ständig neue Sorten auf den Markt gekommen.
Heute war so richtig Sommer und überall summte und flatterte es. Während die Schwebfliegen nun wieder weniger werden, haben sich zu der Übermacht der diversen Hummeln auch die normalen Honigbienen gesellt. Es gibt sie also noch. Hauptanziehungspunkt – auch für die vielen Kohlweißlinge – sind Katzenminze, blühender Salbei und Verbena bonariensis – das hohe patagonische Eisenkraut. Dort sah ich heute auch für kurze Zeit einen sehr großen, leuchtend gelben Schmetterling – möglicherweise das Weibchen eines Kaisermantels. Ich hoffe, er/sie kommt nochmal wieder und ich bekomme die Gelegenheit diesen schönen Schmetterling zu fotografieren. Sehr seßhaft sind die Falter leider alle nicht. Sie flattern aufgeregt hin und her, und wenn sie mal sitzen, dann meist mit geschlossenen Flügeln. Leider sind Katzenminze und Steppensalbei jetzt schon am verblühen, aber das Eisenkraut wird noch eine Weile Nektar liefern. Und schließlich gibt es ja auch noch andere Blüten.
Honigbiene (Apis mellifera)
Hummeln nach wie vor genug – Erdhummel
Kohlweißlinge an der Katzenminze
Ein Projekt von Barbara
Bei Barbaras Projekt geht es im Juni um Insekten. Bevor ich aus dem Archiv noch ein paar Bilder von Libellen hervorhole, muss ich euch erzählen, was ich heute im Garten entdeckt habe. Ameisen haben ein gutes Dutzend Nester dort. Die sehen aus wie Minimaulwurfshügel – unglaublich! Ich habe immer viele Ameisen im Garten und im letzten Jahr haben sie mir tatsächlich mit ihren Nestern auch Stauden kaputt gemacht, aber im Rasen? Und dann so viele? Da ich nicht vorhanden alle Nester unversehrt zu lassen – ein bisschen Rasen will ich gerne auch für mich behalten – habe ich mal eins aufgedeckt und ein Video gedreht.
Boah – nee – kribbelt es euch da auch überall?
Nesthügel – eins von den kleineren Nestern, etwa handtellergroß
Und hier noch eine kleine Galerie aller Insekten, die ich in diesem Jahr bereits fotografiert habe
(reingeschmuggelthabe ich drei ältere: Distelfalter, Azurjungferpaarung und den Bläuling).
Bitte das erste Bildchen anklicken, dann geht es in größer weiter.
Zu all dem Ameisengekrabbel schwärmten heute am Okrifteler Mainufer noch die Blattläuse – das war fürchterlich. Ich war dauernd mit den Händen am Wedeln. So etwas ähnliches habe ich mal im Taunus erlebt. Seitdem weiß ich, dass es spezielle weiße Fichtenblattläuse gibt.
Es sind im Moment die Blüten der Buchsbüsche, die von Fliegen, Käfern und Bienen gleichermaßen umschwärmt werden. Die duften auch ausgesprochen süß, ähnlich wie die Ligusterblüten im Sommer.
Hier tippe ich nun auch sehr stark auf eine Honigbiene
Das hingegen sieht nun wieder eher nach Fliege aus
Und der ist wenigstens eindeutig ;-)
Aber ich glaube, ich brauche für Marienkäfer einen Polfilter vor dem Objektiv -
Die spiegeln ja schlimmer als meine (ungeputzten) Fensterscheiben












