Bingen
mit dem Wetter, bin ich heute noch mal spontan zum Pflanzencenter gefahren. Da heißt, so spontan war es auch nicht, denn vorher habe ich fleißig Unkraut gerupft und Rosen geschnitten und dabei festgestellt, dass der Vorgarten immer noch erhebliche Lücken aufweist *lach*.

Ich hätte ja auch nichts dagegen, wenn unser Hauseingang immer so schön blühen würde, geht aber halt nicht wegen der SchwieMu. Freihändig kommt sie die Treppe nicht mehr runter. Also wird mein Einkauf noch heute Abend eingepflanzt – wenn die Hitze nachgelassen hat. Mitgebracht habe ich roten Phlox . . .

. . . blaue Katzenminze (vielleicht hilft es ja)

. . . und weiße Zinnien mit goldener Mitte.
Diese Zinnien sind seit der LAGA-Schau in Bingen meine erklärten Lieblinge.

. . . und eingepflanzt!

“Zaungucker” > die Stockrosen auf dem Bürgerstein blühen immer noch
Mitgebracht habe ich mir außerdem:
Das große Buch der heiligen Hildegard von Bingen
Nachdem ich in Bingen im Hildegard-Museum war und dort auch durch den “Hildegarten” geschlendert bin, möchte ich über das Wirken dieser Frau noch etwas mehr erfahren. Das Buch ist – so hoffe ich – eine ganz gute Mischung aus Informationen über Hildegards Leben und aus Beschreibungen und Abbildungen der von ihr medizinisch verwerteten Pflanzen.
So, als Ergänzung zu den gestrigen Bildern von der Landesgartenschau in Bingen, die es im Mainzauber-Blog anzugucken gibt, kommen hier ein paar mehr Blumenmotive.

Auch weitere Erläuterungen zur Landesgartenschau von Rheinlandpfalz findet ihr dort.

Der Gesamteindruck war von sommerlichen Rabatten geprägt, vorwiegend in bunten Mischungen

wobei die Pink-Lilatöne entweder überwogen oder mich besonders angezogen haben ;-)

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Den englischen Rosengarten fand ich weniger beeindruckend als erwartet, sicher auch weil die erste Rosenblüte gerade erstmal vorbei ist. Die meisten Rosen waren verblüht oder am Verblühen. Irgendwie wirkte es dadurch auch etwas unordentlich (und das sagt jemand wie ich!)

Diese wundervolle Rose zeigt sich aber in voller Pracht

Und die Weiße aus dem anderen Blog hole ich hier auch nochmal rein

Auch den Kugellauch – sofern es einer ist – habe ich dort entdeckt.
Ausgesprochen gut hat mir der Sukkulenten-/Kakteengarten gefallen

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Diese Rosette glänzte in der Sonne metallisch schwarz. Ich habe sie tatsächlich mal angefasst, um mich zu vergewissern, dass es echt und nicht doch aus Metall war. Sie war echt! Nachtrag: Es ist ein Aeonium arborescens “Zwartkop” (Baum-Aeonium Schwarzkopf), sagt Wurzerl. Danke! Scheint leider nicht winterfest zu sein, habe ich gerade nachgelesen.
— Natürlich gab es auch Schauhäuser und Schaugärten verschiedener Firmen, die bem Besucher zeigen, was alles machbar ist. Dazu gehörte unter anderem auch der Schwimmteich, in dem meine Füße baden durften, aber auch Kübelarrangements, kleine Wasserfälle und Ähnliches.

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Gar nicht gesehen habe ich – das fällt mir jetzt im Nachhinein auf – blühende Clematis. Aber mir fehlt ja auch die dritte Insel total ( = der Park am Mäuseturm). Vielleicht gab es dort Clematis. Jedenfalls war es anstrengend aber schön.

Das Niederwalddenkmal steht oberhalb von Rüdesheim am Rhein. Zu seinen Füßen befinden sich die Rüdesheimer Weinberge. Es ist eines dieser typischen deutsch-patriotischen Denkmäler, die heute eigentlich anachronistisch erscheinen, aber dennoch viele Touristen anziehen. Mit dem 38 m hohen Monument und der 12,5 m hohen Statue der Germania wurde die „Wacht am Rhein” symbolisiert und erinnerte an die Gründung des neuen Deutschen Reiches unmittelbar nach dem Deutsch-Französischen Krieg. Das Denkmal wurde am 28. September 1883 eingeweiht.
Heute war ich in Bingen und habe auch reichlich Fotos mitgebracht. Einen Überblick gibt es im Mainzauber-Blog.

Morgen hier noch ein paar mehr

