Blattprojekt
. . . in großer Schar bevölkerten heute Morgen urplötzlich unseren wieder aufgetauten Teich und spritzten, badeten und zwitscherten, was das Zeug hält. Kaum sahen sie mich mit der Kamera, waren sie aber auch schon wieder weg.
Leider ist es auch heute draußen wieder reichlich finster und unangenehm. Nicht kalt, es taut ja alles weg wie nix, aber einfach nicht schön. Der Schnee ist im Garten ziemlich zusammengesackt. Jetzt konnte ich immerhin am Flieder einen Meisenknödel austauschen. Man merkt es aber sofort, wenn wieder Erde freiliegt. Die Futterstellen sind bei weitem nicht mehr so gut besucht. Das zeigt mir immer wieder, dass die Vögel sich doch sofort wieder auf natürliche Nahrung konzentrieren, wenn es ihnen möglich ist.
Ein seltsames Jahr bleibt es nach wie vor. Heute Nacht hat in Wiesbaden zweimal die Erde gebebt. Das war in diesem Jahr schon das dritte Erdbeben in Hessen. Alles nicht schlimm bisher, aber irgendwie schon ungewöhnlich.
Bei einigen sind meine Grußemails ja doch angekommen – das freut mich.
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Immer wieder spannend finde ich es, die Entwicklung einer Amaryllisblüte zu beobachten.
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Ein letztes Blatt der Kupferfelsenbirne hält sich tapfer unter der neuen Knospe fest:





