Blaumeise

Das wird spannend. Mein neuer Farn – auf deutsch “Kleiner Ilex-Farn” – oder eben Cyrtomium fortunei var. clivicola tritt im Internet eher als Zimmerpflanze auf. Auf  meinem Schildchen ist er aber als winterhart bis -15°C ausgewiesen. Ich habe ihn in die Nähe der Magnolie gepflanzt, dieser Bereich in Teichnähe ist relativ gut geschützt. Aber ich werde ihm dann im Winter wohl ein bisschen zusätzlichen Schutz angedeihen lassen. Auf einer deutschsprachigen Seite soll er einen eher trockenen Standort bekommen, auf einer englischsprachigen steht “moist” – also nichts Genaues weiß man nicht :-(   Aber wenigstens mit “halbschattig” sind sich alle einig.

ilexfarn

♥ ♥ ♥

Die Rhododendren kommen nun langsam aber sicher alle zum Blühen. Das wird in ein paar Tagen fantastisch aussehen. Ich muss dann auch unbedingt mal einen Ausflug entweder in einen unserer alten Kurparks oder in den Botanischen Garten machen. Die meisten Kurparks haben tolle Rhododendronpflanzungen, der Bad Homburger auf alle Fälle und auch der in Bad Nauheim.

rhodoterrasseHm – die Fußmatte hätte ich für’s Foto mal besser wieder hinlegen sollen.
Links mein Geburtstagsrhodo, rechts der uralte, der nur noch aus einem einzigen Ast besteht. Und ich sehe gerade, dass die
Clematis Madame Le Coultre, die sich doch in die Korkenzieherhasel winden soll, einen Ausbruchsversuch plant.

rhodowald1Der Anfang von meinem kleinen Rhododendronwäldchen – warum sieht man nur auf den Fotos  immer das Unkraut so deutlich?

BlaumeiseSie hing direkt vor meiner Nase am Energieblock – demnächst ist aber Schluss mit lustig!

kirschmeise


whitetriumphator
Mir scheint, dass die White_Triumphator Tulpen erst nach einer Weile richtig weiß werden.

Rausch in PinkEin Rüschenrausch in Pink

Und dank Silke auch noch etwas dazu gelernt:

KnoblauchraukeDas ist die Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata) – in den Nidda-Auen fotografiert, wo sie in Massen zu finden ist.
Sie wächst aber auch direkt an unserem Zaun auf der Seite unseres Nachbarn. Da wird sie sicher bald den Weg zu uns finden.

Heute hat mich das schöne Wetter – kalt ist es natürlich immer noch – schon am Vormittag in den Garten und sogar in den Teich gelockt. Der kräftige Wind und die Trockenheit der letzten Wochen haben viel Wasser verdunsten lassen, sodass der untere flache Bereich fast komplett ausgetrocknet war – ideal um mal wieder zu säubern und den Kies neu zu verteilen. Katzen und Vögel schaffen es ja immer wieder, dass irgendwo die Teichfolie rausguckt. Aber man bekommt schnell kalte Hände und Füße. Jetzt habe ich erstmal die Pumpe ausgeschaltet, da läuft nun das Wasser aus dem oberen und mittleren Becken der Schwerkraft folgend nach unten. So kann ich nachher auch die anderen Becken noch säubern. Später wird dann wieder Wasser nachgefüllt und es ist mal wieder für ‘ne Weile gut.

Ich kann mich ja wirklich nicht an unseren Teichbesuchern satt sehen – egal ob Horden von Buchfinken oder Spatzen angeflogen kommen oder Amseln ihr Bad nehmen. Ab und an kommen auch die Eichhörnchen zum Trinken. Ich möchte diese Wasserlandschaft nicht mehr missen. Im Moment juckt es mich ja doch in den Fingern ein paar Blümchen zu kaufen und an den Rand zu setzen, bevor die eigentliche Teichflora endlich aus dem Winterschlaf erwacht. Aber nachts haben wir immer wieder Frost.

Vögel am Teich

Und mal ein – wie ich finde – richtig schönes Spatzenfoto:

Sperling

* >*

Schon das heutige Google Doodle entdeckt?

meriandoddleGoogle erinnert an Maria Sibylla Merian. Sie war eine frühe Naturforscherin und bedeutende Künstlerin. Sie wurde am 2. April 1647 in Frankfurt am Main geboren und starb am 13. Januar 1717 in Amsterdam.

Kryotherapie wäre es heute, wollte ich erneut im Garten arbeiten – will ich aber nicht. Es ist sowas von kalt, dass man wirklich kaum noch glauben kann, dass wir den 23. März haben.

collage2303

Wenn ich in den Garten hinaus gucke und sehe, wie sich die Vögel und Eichhörnchen um die Futterstellen scharen,
dann ist das ein Bild wie im tiefsten Winter, wenn auch ohne Schnee. Es weht ein eiskalter Wind.

HaubenmeiseDass sich die Vogelwelt trotzdem ab und an ins Wasser stürzt, ist normal, dass tun die immer.

* * *

Hurra – ich habe einen Zaunköng im Garten . . .

Zaunkönig. . . und sogar fotografieren können, wenn auch nicht besonders gut.

Zaunkönig – (Troglodytes troglodytes)

Ein besseres Bild konnte ich am 2. März im Wald von einem Zaunkönig machen, das war mein erstes gelungenes Zaunkönigfoto überhaupt. Aber nachdem ich nun weiß, dass wir einen im Garten haben, werde ich mein Augenmerk weiterhin auf ihn richten.

Am 2.3. im Wald in Raunheim fotografiert – damals war’s sonnig und entschieden wärmer als heute.

* * *

Ich habe auf der Seite Tiere / Vögel für 2013 eine neue Galerie angelegt und staune gerade nicht schlecht, wieviele Vögel ich in den ersten drei Monaten dieses Jahres bereits wieder fotografiert habe. Die Galerie enthält bereits ca. 40 neue Fotos.

Und schon scheint die Sonne wieder. Es taut an allen Ecken und Enden, aber wegen der Schneemassen von gestern wird’s wohl noch eine Weile dauern, bis das Grün wieder überall zum Vorschein kommt. Draußen auf den Straßen kann man heute eher Gummistiefel als Winterschuhe gebrauchen, der Schneematsch ist unangenehm. Aber der Garten erscheint in der Sonne nochmal als Winterwunderland.

Gartenteich

Mehr davon heute im anderen Blog.

. . .  kommt im Garten auf, obwohl ich heute Vormittag bei herrlichem Sonnenschein in den Gräser- und Sommerstaudenbeet so ziemlich alles zurück geschnitten habe, was uns an Struktur gebenden Pflanzen durch den Winter begleitet hat. Nun sieht es schon ein bisschen arm aus, aber dafür kommen im Rasen nun überall die ersten Krokusse – gelbe, weiße und auch die wunderschönen blauen Elfenkrokusse (Crocus tommasianus) zum Blühen. Und schließlich will ich nicht vergessen, dass es die beiden Gräserbeete erst seit dem vergangenen Jahr gibt *lach* – vorher war es dahinten immer öde.

Gräserbeet

Leider sprießt auch das Unkraut schon wieder überall und an den Rändern der Beete – innen – findet sich überall Gras vom letztjährigen Nachsäen. Aber da komme ich jetzt überall gut dran, also werde ich rupfen was das Zeug hält, bevor wieder alles zugewachsen ist.

Elfenkrokus

Ich habe übrigens keine Ahnung, ob ich die massiven Reste des hohen Patagonischen Eisenkrautes (Verbena bonariensis) ausgraben sollte oder ob es doch wieder kommt. Ich habe die Stängel bodennah abgeschnitten, aber die Reste belassen. Es gilt ja eigentlich als einjährig, sieht aber so stark aus wie eine mehrjährige Staude. Kennt sich jemand damit aus? Bei Gaissmayer steht “einjährig, in milden Lagen ausdauernd”. Das könnt bei uns ja zutreffen.

Krokus,weiss

Die weißen Christrosen, die mich seit dem Spätherbst erfreut habe, verfärben sich jetzt nach Grün und Rosa – das Ende ist für diese Saison in Sicht. Immerhin habe ich an einer Blüte heute die erste fleißige Biene entdeckt. Die verfärbten sog. Blütenhüllblätter können sich noch sehr lange halten.

Erste Biene

Inzwischen öffnen aber auch die anderen Helleborussorten – die Lenzrosen – ihr Blüten, wobei ich in schattigen Lagen auch noch weiß blühende Helleboros niger Sorten habe. Die Sorte, die sich jetzt verfärbt, ist im Herbst immer die erste blühende Christrose.

Helleborus niger

LenzroseHelleborus “Pink Frost”

Blaumeise

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