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Nun ist es auch hier im Gartenblog nochmal etwas frostiger geworden. Das Februardesign winterlicher als das vom Januar - das gab's auch noch nie.

Blüten

Was bleibt

. . .  denn nun vom Juli 2011?  Dass er viel zu nass und viel zu kalt war, so wie der Mai viel zu heiss und viel zu trocken gewesen ist, das ist unbestritten. Immerhin hat er im Garten die Trockenschäden des Frühjahrs weitestgehend ausgeglichen. Der Rasen ist wieder sattgrün – mal von den Stellen mit den merkwürdigen braunen, wie verätzt aussehenden Flecken abgesehen. Aber selbst die sind kleiner geworden.

Die Pflanzen blühen jedenfalls prächtig, auch wenn einige zwischendurch wegen des vielen Regens einige Knospen eingebüßt haben, die Rosen vor allem. Dem Bambus hat dasWetter gut getan.  Und wenn ich heute Nachmittag bei Sonnenschein – endlich wieder! – auf die Terrasse trete, dann steigt mit auch sofort wieder Rosenduft in die Nase. Die englischen Rosen fanden das kühlere Wetter wohl auch nicht so schlimm.

*

Was noch bleibt: Pilze im bislang viel zu feuchten Rasen

Schade, dass ich nie weiß, was da im Garten wächst. Ein jüngeres Exemplar hatte einen recht kugeligen Kopf.

Traumhaft schön

. . . war das Wetter heute.  Okay, wir hatten ja schon viele solcher schönen Tage in den letzten Wochen, aber wenn man dann zwischendrin wieder so einen Kälteeinbruch mit düsterem Himmel hat wie in der letzten Woche, dann weiß man Sonne satt und 25°C erst so richtig zu schätzen. Zumal diese Temperatur so ziemlich meine Lieblingstemperatur ist.Viel mehr ist dann schon fast wieder zu heiss.

Am Morgen erglühte der Zierahorn im Licht der Morgensonne. Inzwischen sieht er auch üppiger aus als noch vor ein paar Tagen.


*

Gegen Mittag konnte ich mich schon locker auf der Terrasse in die Sonne legen

Rund um den Teich wird’s jetzt auch richtig schön

Die Katzen suchen sich bereits schattige Plätzchen

Blühendes Gras und fast verblühte Sumpfdotterblumen

Und am Abend die letzten Sonnenstrahlen auf den Kirschblüten eingefangen.
So kann’s weitergehn – vor allem morgen . . . da hab ich Geburtstag ;-)

 

Purpur

. . . und Gelb sind die Farben dieses Herbstes. Auch wenn es fast vorbei ist, gibt es immer noch mal schöne Momente im Garten. Heute Nachmittag kam die Sonne nochmal zum Vorschein, leider erst ziemlich spät. Aber ich bin gleich raus, um die beiden Bambusbüsche mit dem Wasser aus den Regentonnen nochmals kräftig zu wässern. Sie haben im Moment viele gelbe Blätter. Ich hoffe, dass das auch beim wintergrünem Bambus normal ist. Die Regentonnen müssen nun sowieso geleert werden, bevor es Frost gibt. Neulich haben wir schon etwas in den Teich abfließen lassen, aber es gibt immer noch genug Wasser. Dabei fiel mir auf, wie schön der eine Schneeball blüht, obwohl er kaum noch Blätter hat – und das duftet ganz wunderbar. Der zweite – eine andere Sorte – hat noch viel buntes Laub.


*

Viburnum bodnantense “Dawn” – Winterschneeball –   Der Eine blüht . . .

. . . der andere schmückt sich noch mit buntem Laub – koreanischer Duftschneeball “Viburnum carlesii”

Absoluter Augenschmaus – die Blätter der Bergenien . . .

. . . etwas dezenter die vertrockneten Hortensienblüten

Jeanie kommt mal gucken, was ich treibe und verzieht sich wieder.

Der krönende Abschluss . . .

. . . spiegelt sich im Teich: purpurne Flüsse

Sonniger Sonntag

So schööön!  Nachdem gestern die Wolken den ganzen Tag mal wieder fast am Boden kratzten – wo war das tolle Wetter vom Freitagnachmittag geblieben? – überrascht uns heute der Sonntagmorgen schon mit viel, viel Sonne und blauem Himmel.  Auch die Katzels haben das bemerkt und haben sich gleich in die Wärme gesetzt gesetzt – Jeanie draußen, Garfield drinnen.  Dass Jeanie dabei direkt vor einer fetten Kreuzspinne in ihrem Netz sitzt, stört mich eher als die Katz. Auf dem Foto kann man die Spinne nur sehen, wenn man weiß, wo man suchen muss.

Für größer bitte anklicken

Dieses Bild gibt es auch nochmal im Blog Stift & Linse als zweites Foto zum Projekt “Zack die Linse” mit dem Thema “Zwei”.

Die kleine Säuleneibe, die ich vor Jahren gepflanzt habe und die wirklich sehr langsam wächst,  – links oben auch im Bild – hat in diesem Jahr zum ersten Mal rote Beeren. Unscheinbarer sind die Früchte der Goldzypresse.

Eibe

Goldzypresse

Leider hat mein Mann die Goldzypresse im letzten Frühjahr beschnitten, weil sie zu üppig wurde und unsere Treppe zur ‘Terrasse hin schon fast überwuchert hatte. Nun ist da ein sehr unschönes Loch, das sich auch nicht mehr schließen wird. Ich muss mir überlegen, was ich da mache. Vermutlich werde ich jede Menge Erde und Kompost reinkippen und versuchen eine Clematis anzusiedeln. Ob das von Erfolg gekrönt sein wird, weiß ich aber nicht. Denn unsere Katzen liegen im Sommer gerne unter dieser Kombination aus Nestfichte, Eibe und Zypresse, wenn es überall sonst zu heiss ist. Besser wäre vielleicht ein Bodendecker, der auch ein bisschen in die Höhe wächst.

Blauer Himmel und Felsenbirne

Elster auf der hohen Tanne und Abflug

Wilder Wein (oder ein anderer Schlinger) durchdringt dekorativ die Ligusterhecke

Die meisten Hosta haben ihre Blattschönheit inzwischen verloren, nur die im Schatten
sind noch ansehnlich

Immer noch attraktiv – die Blütenbälle der Hortensien

Im Kräuterbeet – Blühendes Thaibasilikum

Und es gibt auch immer noch ein paar Insekten

Ein inzwischen eher seltener Gast: Kater Linus besucht uns mal wieder


Herbst

Das Sommerende lässt sich eindeutig nicht mehr schönreden – der Herbst hält Einzug im Garten. An einem nassen, kühlen und trüben Vormittag wie heute wird das besonders deutlich, auch wenn Sommerblumen wie Rosen und Taglilien immer noch neue Blüten nachschieben. Aber es wirkt nicht mehr, die Luft, die ganze Stimmung ist anders – Pilze machen sich überall im feuchten Rasen breit.

Letztes Jahr habe ich versucht die Pilze auszustechen, inzwischen lass ich sie gewähren

Lady Emma Hamilton bringt auch nochmal Knospen hervor

Eine tolle Farbkombination im Alpinum

Die gelbe Taglilien sind unermüdlich

Und die Zaunwinde sieht auf einmal ihre große Chance, denn ich mag einfach nicht mehr täglich durch’s feuchte Gestrüpp, um überall die lästigen Dinger zu entfernen. Diese Gartenmüdigkeit im Herbst ist für mich typisch und verhindert oft das Setzen neuer Zwiebeln für’s kommende Frühjahr oder andere sinnvolle und eigentlich notwendige Arbeiten. Aber ich hoffe darauf, dass es doch auch immer wieder ein paar sonnige und warme Tage geben wird. Dann macht es nochmal Freude.

Mabon, die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche, die Erntedankfeste stehen vor der Tür. Der Tag ist am 21. September nur noch solang wie die Nacht, aber schon ein paarmal in den letzten Tagen habe ich gedacht, dass es nun schon wieder viel zu wenig Tageslicht gibt. Es mag der merkwürdige Sommer gewesen sien, der uns zwar im Juli Hitzegrade ohne Ende bescherte, aber schon im August  wieder zu Ende war. Eigentlich habe ich das Gefühl, dass wir uns schon Samhain nähern, obwohl es bis dahin noch gut 7 Wochen sind. Es wird Zeit sich zu überlegen, was man mit den kommenden Monaten so anstellt, um nicht Trübsal zu blasen.

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Frankfurt/Main

9. Februar 2012, 17:16
Schneeschauer
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