Gestaltung
Im Moment blättere und lese ich gerne mal in dem Buch “Frauen und ihre Gärten”, das ich aus der Bücherei mitgebracht habe. Es ist kein Ratgeber und es ist für meinen Geschmack auch nicht besonders gut fotografiert, aber ich finde die Biografien der geschilderten Frauen ausgesprochen interessant. Es sind sehr unterschiedliche Gärten, die eines gemeinsam haben: fast alle sind groß und werden mehr oder weniger mit viel Geld und von Gärtnern in Schuss gehalten, viele davon auch von solchen geplant. An sich also kein Buch für Emma Normalverbraucherin. Trotzdem gibt es mir Anregungen und ich nehme beim Lesen vor allem eines mit: es ist ganz allein meine Sache, wie ich meinen Garten gestalte. Es macht keinen Sinn, sich andere oftmals prachtvolle Gärten zum Vorbild zu nehmen, wenn man weder den Grund und Boden, noch das Geld oder genügend Zeit dafür hat. Dann rennt man nur gegen Windmühlenflügel an und ist ewig frustriert, weil der eigene Garten eben doch nicht dem aus Hochglanzmagazinen entspricht.
Im vergangenen Jahr habe ich viele Gärten im Internet gesehen, die mir gefallen haben. Habe engagierte GärtnerINNen zumindest virtuell kennengelernt, deren Gärten bei mir den “will ich auch haben”-Wunsch geweckt haben. Und ganz sicher werde ich auch in diesem Jahr einiges in Angriff nehmen. Aber ich habe mir inzwischen fest vorgenommen, meinen Garten nach meinen Ideen zu gestalten, auch wenn der Eine oder die Andere darüber die Nase rümpfen sollte. In meinem Garten will ich mich wohlfühlen und er muss keinem englischen Cottagegarden oder formellen Barockgarten entsprechen. Ich muss und will auch nicht jeden Trend mitmachen. Beschränkung auf das, was ich kann und auf da, was ich wirklich mag, wird meine Devise sein. Und jetzt kram ich in all dem Schnee, dem Regen, dem Grau-in-Grau noch ein paar Blümchenbilder heraus!
Wie wär’s mit Leidenschaft . . .
Wenn’s doch nur schon wieder soweit wäre!
Frustkauf
Heute Nachmittag bin ich noch sehr spontan in die City reingefahren (Bildbericht siehe Mainzauber Hauptblog) und habe mich mit Gartenbüchern eingedeckt. Über Wassergärten und speziell über Bachläufe gibt es erstaunlich wenig. Ich dachte, ich würde bei Hu*gendu*bel mehr finden als in der Buchhandlung im Main Taunus Zentrum. Stimmt aber nicht unbedingt. Trotzdem habe ich mich eingedeckt *lach*. Ein Buch über Bäume und Stäucher, eins über Bambus und Gräser, ein allgemeines Gartenbuch (ich hab ja auch noch garkeins *stöhn*) und für ganze 2,90 Euro ein Gartentagebuch mit gaanz viel Platz für Notizen. Das kommt mir im Moment gerade recht. Da kann ich alle Idee notieren, die ich für den Umbau und den Bachlauf habe und auch Fotos einkleben. Ich hoffe, dass ich dann am Jahresende eine schöne kleine Dokumentation haben werde.

Meine “Beute”
Wieder zu Hause habe ich meine Kübel vor dem Hauseingang mal enthüllt. Und das war gut so. Die Kamelie verlor nämlich Blätter und ich dachte, sie stünde zu trocken. Weit gefehlt, sie stand im Nassen. Ich hatte den Regen vom Wochenende unterschätzt (oder meine Gießerei – ist wahrscheinlicher). Ich glaube, ich habe schon mehr Pflanzen ersäuft, als dass mir welche vertrocknet sind. Nun muss ich nur aufpassen, ob nochmal Nachtfröste für unsere Gegend angesagt werden. Sonst kann eigentlich nichts mehr passieren.

Gartenbücher

Wassergärten: Planung – Anlage – Pflege
Gerade war ich in der Bücherei, um mich mit neuem Lesestoff zu versorgen. Neben zwei Romanen und einem Tages-Ausflugsführer rund um Frankfurt – siehe Mainzauber Hauptblog – habe ich mir auch einen prächtigen Band mit dem Titel “Wassergärten” von der Royal Horticultural Society, Autor: Peter Robinson mitgebracht. Da steht sicher viel mehr drin als ich für meinen kleinen Bach brauchen werde, aber sei’s drum: Information ist nie verkehrt und schöne Bilder sind auch drin.
Für Wurzerl: das hier ist aus Google-Maps + Malerei von mir:
Das kann man aber schlecht interpretieren, weil die Kamera irgendwie gekippt war. Aber man sieht schon, wie schmal das Ganze ist. Das Nachbarhaus hat eine Brandmauer zu unserem Grundstück. Davor steht eine riesige Tanne – das absolute Vogelparadies – nebenbei. Aber wenn du von unserer Terrasse zum Nachbarhaus guckst – und leider auch umgekehrt – ist alles frei, sprich alle Mieter dort können aus ihren Fenstern heraus auf unsere Terrasse gucken. Wir können zwar mit dem Nachbarn ganz gut, aber vermutlich dennoch schlecht Bäume auf die Grundstücksgrenze knallen. Ich denke, wir werden dort einen kleineren Baum und ein, zwei Büsche ansiedeln.
Für Katzenfreunde
Wow! – viel hat sich bei Tom (den ich gerade erst wiederentdeckt habe) und seinem “Gutsherrnkater” Moritz getan. Nicht nur dass Tom selbst einen ganz neuen Blog besitzt, es gibt auch eine Kunterbunte Katzenseite und dort zwei schöne Katzenbücher zu bestellen. Ich bin echt platt.










Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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