Ein Tarnzelt
. . . wäre manchmal gar nicht schlecht
Heute kann ich mich von meiner Vogelbeobachtungsstation (= Schreibtisch am Fenster) kaum trennen. Draußen ist unglaublich viel los. Jetzt am Nachmittag ist allerdings Schluß mit dem Fotografieren, denn die tiefstehende Sonne auf meinen nicht sehr sauberen Fensterscheiben, macht es fast unmöglich überhaupt noch anständig was zu sehen. Der warme Januar hat den Scheiben von innen mehr Fliegenschiss beschert, als ich vermutet habe. Der Rest ist wohl der Dreck von der Fließenaustauschaktion. Fensterscheiben habe ich nämlich in diesem Jahr im Wohnzimmer noch nicht geputzt.
Das Rotkehlchen, das ich erst seit gestern wieder regelmässig zu Gesicht bekomme, ist heute wirklich sehr aktiv. Erstaunlich finde ich auch, dass große und kleine Vögel einträchtig nebeneinander picken. Während sich die Amseln gegenseitig jagen und manchmal auch die Tauben untereinander, lassen die größeren Vögel die kleineren wie Buchfinken oder Rotkehlchen absolut in Frieden.
Gibt es bei euch in diesem Winter auch fast nur Blaumeisen? Ich habe noch kaum Kohlmeisen entdeckt,
ganz zu schweigen von den zierlichen Schwanzmeisen.
Nachdem ich nun auch die Buchfinkenmännchen entdeckt habe, bin ich mir auch bei den Weibchen
wieder sicher mit der Identifizierung.
Roter Feger
Heute Morgen habe ich tatsächlich mal wieder ein Eichhörnchen gesehen. Ich stand gerade auf der Terrasse, als es die Kiefer herunter kam. Ich konnte zwar gerade noch nach der Kamera greifen, aber da fühlte es sich dann doch gestört und war leider ganz schnell wieder weg.
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An die Vogelfutterproduktion mit viel Öl und Butter habe ich mich heute auch mal wieder gemacht. Die fertigen Knödel etc. werden bei diesen Minusgraden viel zu fest.Das Streufutter wird zwar dankbar angenommen, aber die Vögel brauchen jetzt mehr Fett und nicht nur Körner.
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Und endlich mal zwei Buchfinkenmännchen – eindeutig identifizierbar:
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Die Katzen vertrauen sich dem Eis inzwischen ganz selbstverständlich an.
Und tatsächlich trinken sie auch jetzt noch lieber am letzten Loch im Eis als im Haus an der Wasserschale.
Die Amsel unterm Bambus hat es wohl doch nicht geschafft. Ich habe sie hinten im Garten entdeckt – Futter für die Elstern. Das Leben ist hart im Winter. Aber insgesamt ist unsere Amselpopulation im Garten stark. Ein Dutzend hüpft da draußen ständig rum.
Der fremde Kater kommt bei Weitem nicht so nah ans Haus wie Linus.
Vogelstimmen
Inzwischen kann ich auch den Buchfink an seinem Gesang erkennen *freu*. Ich freue mich, dass ich diesen schönen Vogel immer öfter im Garten sehe. LINK zur NABUseite mit Gesang des Buchfinken.
Ich war wieder den ganzen Nachmittag im Garten, diesmal habe ich im Vorgarten Ordnung gemacht. Da weichen ja die Vorfrühlingsblüher bereits den Stauden, die schon ganz kräftig kommen. Ebenso das Unkraut und der fürchterliche Hornsauerklee. Den will ich diesmal gar nicht zur Blüte kommen lassen. Der entwickelt ein Wurzelgeflecht, das seinesgleichen sucht. Vereinzelt sieht er direkt hübsch aus, aber wenn man ihn nicht bekämpft, überwuchert er alles.
Am Gartenzaun entlang des Wachtelweges blühen Löwenzahn und Veilchen munter nebeneinander. Das sieht im Moment recht reizvoll aus, aber der Löwenzahn muss auch wieder weg, bevor er Samen ansetzt. Wenn ich da nicht ständig hinterher bin, vermischt sich das mit Eselsdisteln und Efeu und es entstehen regelrechte Fußangeln. Und die Nachbarn beschweren sich sowieso, die einen offen, die anderen hinter der Hand *seufz*.





















Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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