Buntspecht
. . . oder wozu ist der Fasching gut? Im Moment geht’s ja reichlich hin und her. Kommt die Sonne zum Vorschein, dann hat sie schon richtig viel Kraft, verbirgt sie sich, dann ist es fürchterlich kalt. War es vorgestern bei meinem Spaziergang durchs Weilbacher Kiesgrubengebiet in der Sonne schon fast wie Frühling [Sonne satt],

so habe ich mir gestern im dicksten Winter auf dem Gr. Feldberg [Kontrastprogramm] beim Fotografieren fast die Finger abgefroren.

Morgens beim Frühstück guck ich immer ausgiebig den Vögeln im Garten zu. Die Tendenz ist eindeutig: die Kerlchen sind genau so wild auf Frühling wie wir. Ihr Gesang und Gezwitschere kündet von der lebhaften Partnersuche ebenso wie das etwas rüdere sich Jagen bei Ringeltauben und Amseln. Die kleineren Türkentauben sind etwas friedlicher. Die Spatzen zupfen an den vertrockneten Gräsern herum – da wird schon fleißig Nistmaterial gesucht – und die Meisen begutachten die Nistkästen. Auch Garfields heraus gekämmte Haarbüschel werden in Nullkommanichts eingesackt.
Amselfotos finde ich inzwischen oftmals langweilig, aber das hier gefällt mir richtig gut.

Das Taubenpärchen gibt es farblich etwas bearbeitet auch als Ecard zum Verschicken: Ideenwerkstatt-Ecards

Ich habe mich gefragt, was die Elster am Schnabel hat. Ich vermute, es ist einfach ein hoch geschnipster Wassertropfen.
Sie war nämlich gerade noch am Trinken.
Es gibt Tage, an denen ist im Garten gar nichts los. Und dann tauchen plötzlich alle Vögel und auch noch die Eichhörnchen zum selben Zeitpunkt auf. Das geht dann vielleicht zehn Minuten und schwupps – sind sie wieder weg.

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Rotkehlchen: So frontal fotografiert sieht es etwas seltsam aus – spitzmündig irgendwie ;-)
. . . ist bei uns im Moment häufig zu sehen. Am liebsten behackt er den Energieblock hinten im Sauerkirschbaum. Und das macht er mit typischen Spechtenergie, sodass eigentlich jedes Foto von ihm eine Bewegungsunschärfe zeigt. Richtig scharf ist einfach nicht möglich.

. . . und das direkt vor meiner Nase – wow. Ich bin vom Schreibtischsessel in die Tiefe gerutscht und in der Hocke zur Kamera geschlichen – muss ein Bild für die Götter gewesen sein *gg* – damit der Bursche keine Bewegung hinter dem Fenster wahrnimmt.
Leider ist er dann doch recht schnell wieder weggeflogen. Entweder waren es die großen Rabenkrähen, die ihm zu nah kamen oder er hat meine beiden Katzen registriert – Jeanie direkt am Fenster, Garfield der auf dem Schreibtisch liegt und in den Garten spinxt – Katzen-TV!
Und da sitzen mir doch – was ist denn heute los – gleich drei Eichelhäher im Ahorn:
Gestern hatten wir traumhaft schönes Wetter – Bilder und Spaziergang im normalen Blog – heute leider wieder Regen und Sturm. Nur ab und an kommt mal die Sonne für ein paar Minuten durch die Wolken.

. . . mal wieder ein bisschen blauer Himmel – endlich mal wieder ein paar Sonnenstrahlen! Ich dachte schon, das gäbe es gar nicht mehr bei uns. Aber bei milden +3°C kam heute direkt ein leises – natürlich ist das Quatsch - Frühlingsahnen auf. Die Schneemassen schmelzen auch im Garten zusehends dahin, überall sieht man schon wieder Erde und Rasen durchblitzen. Auch die Vogelwelt ist wieder aktiver als in den letzten Tagen. Spatzenschwärme tummeln sich in unserer Hecke und im Teich, Amseln und Meisen bevölkern die Futterquellen. Auch einen Buntspecht konnte ich mal wieder beobachten. Was mich wundert, ist, dass die Spatzen es bisher noch nicht an den Futtertisch geschafft haben. Ich sollte ihnen vielleicht mal was in der Ligusterhecke befestigen. Mein besonderes Augenmerk galt heute den Amseln. Wenn man sie eine Weile beobachtet, kann man sehen, dass sie sich doch alle irgendwie von einander unterscheiden. Natürlich kann ich sie – von Madame Einbein mal abgesehen – nicht wirklich auseinander halten, aber sie sehen keineswegs alle gleich aus.
Unter den Bambussträuchern und hinten im Waldbeet wird schon wieder gescharrt.
Eine echte fotografische Herausforderung: das dunkle Gefieder bei Sonne und im Schnee –
denn dunkel ist nicht gleich dunkel.
Madame Einbein ist eine Überlebenskünstlerin
Der Futtertisch ist nach wie vor äußerst beliebt
Frech wie Oskar benehmen sich die Einen . . .
. . . eher zaghaft die Anderen.
Vor den Katzen flüchten die Amseln nur, wenn sie so direkt auf die Futterstelle losmarschieren wie hier Jeanie











