Perfekt
Ich habe es ja kaum zu hoffen gewagt, aber mein Pflanzenpaket von Schultheis ist am späteren Nachmittag doch noch eingetroffen. Da habe ich mir doch noch Grabegabel, Spaten und frische Erde geschnappt und sowohl die Super Excelsa als auch die Madame Le Coultre am Rosenbogen eingepflanzt. Es sind beides gesund aussehende, gut durchwurzelte Pflanzen, sogar noch mit kräftig grünem Laub. Die rote Ramblerrose wächst nun – toi,toi,toi!!! – der weißen Ilse Krohn entgegen, die weiße Clematis Mme. Le Coultre der violetten Clematis Viticella “Étoile violette”. Und wenn ich Glück habe, werden sie sich in zwei, drei Jahren oben in der Mitte treffen und es wird richtig gut aussehn. Ich hoffe mal.
Bis eben gegen 17 Uhr war es heute nochmal richtig schön, wenn auch ziemlich windig. Deshalb war ich etwas knodderig als ich die Versandbestätigung kam und dachte, dass die Pflanzen erst morgen kommen würden, wenn es regnet und wieder kalt wird. So war es mir nun gerade recht. Inzwischen ist es draußen recht finster geworden und es stürmt weiterhin. Ob es wirklich Regen gibt? – abwarten!
Notiz
. . . für mich: eben beim Rosenhof Schultheis in Steinfurth bestellt: eine Ramblerrose “Super Excelsa” in karminrot, eine weiße Clematis “Mme. Le Coultre” und noch zweimal Crocus tommasinianus “Roseus”.
Ich habe noch überlegt, ob ich hinfahre, aber das bringt nicht viel. Ist ja doch ein Stückchen zu fahren und zu sehen gibt es nicht mehr viel. Ich habe heute Nachmittag den Vorgarten nun soweit fertig bekommen, dass ich endlich mal ein gutes Gefühl habe. Die Rose mit der tollen Farbe, die eigentlich eine Kletterrose hatte sein sollen, aber nicht klettern wollte, habe ich am Rosenbogen ausgegraben und woanders eingepflanzt. Die Erde am Rosenbogen habe ich im Pflanzloch schon mal ausgetauscht. Ich muss ja in diesem Fall an der gleichen Stelle wieder pflanzen. Ich hoffe mal, die Super Excelsa verträgt es. Nachdem was bei Schultheis steht, ist sie eine öfterblühende, unkomplizierte ADR-Rose mit relativ geringer Mehltauanfälligkeit. Hoffen wir mal, dass das stimmt und dass sie auch klettert! Nachdem sich auf der anderen Seite des Bogens die weißblühende “Ilse Krohn” langsam macht, sollte die karminrote “Super Excelsa” eine gute Ergänzung sein. Dazu pflanze ich die weiße Clematis “Mme. Le Coultre“, die sich bei mir schon in der Korkenzieherhasel bewährt hat. Die dunkelviolette, kleinblütige Clematis Viticella “Étoile violette” auf der anderen Seite ist eher eine Enttäuschung. Sie blüht zwar üppig, hat aber sehr kleine Blüten. Schultheis zeigt eine Kombi aus Ilse Krohn und der Clematis Niobe , die fast die gleiche Farbe aber größere Blüten hat. Das wäre vermutlich die bessere Wahl gewesen.
Madame Le Coultre in der Korkenzieherhasel
Ilse Krohn – nicht wirklich reinweiß
Ich hoffe sehr, dass die neue Rose klettert und ihrem Namen Ehre macht. Allmählich habe die Probleme mit dem Rosenbogen satt. Die Stelle zwischen Garagenhof und Zugang zu unserem Haus ist auch nicht wirklich ideal. Aber irgendwie muss da doch was hinzukriegen sein. – Jetzt bin ich mal gespannt, wie schnell Schultheiß liefert.
Aber hallo!
Inzwischen stürmt es wie verrückt. Heute Morgen war ich noch im Garten und bin zunehmend von oben mit Ahörnchen, Schuppen der Tannenzapfen und Blättern zuge”schneit” worden. Es ist alles schrecklich trocken, ich hätte nichts dagegen, wenn es nun endlich mal wieder regnen würde. Der Rasen, denn ich heute nochmal gemäht und von Blättern gesäubert habe, sieht so gelb aus wie sonst nur im Hochsommer.
Ein paar kleine bunte Hingucker
Die Beete und Rabatten muss ich – wo noch etwas blüht und wachsen will - nach wie vor gründlich wässern. Erst war es nun wochenlang sehr warm und nun trocknet der Wind alles aus. Täglich gucke ich nach den beiden Clematispflanzen, die ich – welk wie sie waren – schon zurück geschnitten hatte. Nun klettern sie munter und grün wie im Frühling wieder am Rankgerüst hoch und haben reichlich Blütenknospen. Aber ob das nochmal was wird? Vermutlich eher nicht.
Bambus bei Sturm ist unglaublich. Die Halme biegen sich bis zur Waagrechten um im nächsten Moment
wieder unerschütterlich nach oben zu zeigen.
*
Das Mini-Alpinum kann sich inzwischen zu jeder Jahreszeit sehen lassen, wenn ich es nicht gerade
von Unkraut überwuchern lasse.
Und nochmal ein Blick auf den Oleander am Hauseingang: gerade jetzt eine absolute Augenweide
Verschnaufpause
. . . und damit eine Pause von der Blogpause
Bin allein zu Hause, das Wetter ist nach den gestrigen Unwettern feucht aber angenehm, die Wäsche vom Urlaub ist gewaschen und gebügelt – tja, da zieht es frau doch in den Garten. Es ist Spätsommer und nachdem die Extremhitze jetzt wohl vorbei ist, zieht merklich der Herbst ins Land. Ich fange mit den ersten Rückschnitten und Aufräumarbeiten an. Im Vorgarten, wo schon im Frühjahr alles in einander gewachsen ist und sich in den letzten Wochen der Schneefelberich ausgebreitet hatte, habe ich erbarmungslos gewütet.
Da sitzen noch massenweise Rhizome in der Erde
Die Skimmie links hat bereits ihre Knospen angesetzt, die im Winter so hübsch aussehen. Die musste dringend Luft bekommen. Der Farn wird geteilt, der ist riesig geworden und die nächsten Tage werde ich versuchen die Rhizome des Schneefelberich auszubuddeln. Soll nochmal Einer behaupten, der hätte nicht den gleichen Ausbreitungsdrang wie sein güldener Bruder! In die Lücke werde ich vermutlich eine Christrose und Blumenzwiebeln setzen. Und eine der dunklen Heuchera bekommt einen neuen Platz.
Die ersten Herbstzaubertöpfchen haben Einzug gehalten . . .
. . . während am Zaun nichtsdestotrotz die Clematis Pink Fantasy nochmal voll erblüht ist.
Alle anderen Clematissorten, die sonst ebenfalls im Spätsommer ein zweites Mal geblüht haben, haben mich in diesem Jahr enttäuscht. Wenn sie überhaupt Blüten gebildet haben, dann nur winzig kleine. So hat beispielsweise die wunderschöne Crystal Fountain, die 2010 dreimal geblüht hat, sich in diesem Jahr auf’s Frühjahr beschränkt. Da kann man nichts machen.
Im Moment mache ich mir auch wieder Gedanken über die Teichbepflanzung, die mich nach wie vor nicht befriedigt, aber man lernt auch immer wieder dazu. Da werde ich noch so einiges um- und neupflanzen. Einiges an Frauenmantel muss radikal ausgegraben werden. Durch Versamung verbreitet der sich wie Unkraut.
Hier habe ich gerade einen Teil des Alchemillabewuchses entfernt und mein alljährliches rotes Federborstengras gepflanzt.
Noch blüht es nicht, sieht dann aber bis in den Winter hinein wunderschön aus.
*
So, nun gibt es ein Käffchen, der Läppi darf wieder pausieren, während ich anschließend im Garten weiter schufte. Hatte ich schon erzählt, dass im Vorgarten die erste Christrose blüht?
Schlechtes Wetter
. . . und gesundheitliche Probleme haben mich in den letzten Tagen vom Garten ferngehalten. Gestern hatten wir ein richtiges Unwetter, und ich finde, nun reicht es mal wieder mit dem Regen. Dass die Trockenheit dieses Frühjahres mal ausgeglichen werden musste, das war ja klar und auch gut so, aber nun sollte sich der Sommer auch bitte an den Kalender halten. Heute geht es mir wieder besser und am Nachmittag hat’s mich sogar raus in den Garten getrieben. Zugegeben – vermutlich wäre ich nicht in die Beete, wenn nicht plötzlich das Internet ausgefallen wäre, aber manchmal muss man zu seinem Glück auch ein bisschen gezwungen werden. Ich bin also in den Garten und habe mich beherzt über Unkraut & Co hergemacht. Denn das schießt bei soviel Feuchtigkeit und doch recht warmem Wetter in die Höhe wie verrückt. Die Hälfte der Beete rund um den Teich habe ich geschafft. Zum Teil habe ich schon den Frauenmantel zurückgeschnitten, um den Taglilien mehr Freiraum zu verschaffen. Zwei weitere Taglilien, die noch in Töpfchen herumstanden, habe ich eingepflanzt und eine meiner kürzlich erworbenen Dreiblattspieren umgepflanzt. Obwohl Staude, wird diese Pflanze doch während der Vegetationsperiode zu einem kräftigen Busch, dessen Platzbedarf ich beim Pflanzen unterschätzt hatte. Ich bin mal gespannt, ob ich jemals rund um den Teich ein Stadium erreichen werde, wo ich die Pflanzen so lasse, wie sie dann stehen, weil ich endlich mal zufrieden bin. Vermutlich eher nicht
Viel Buntes gibt es im Moment nicht, aber die Rosen haben zumindest wieder neue Knospen. Hinten im Halbschattenbeet hat die Hortensie die ersten weißen Blüten geöffnet.
Und der kleine Königsschuppenfarn (Dryopteris affinis ‘Cristata The King’), der die letzten beiden Jahren so unglücklich vor sich hin mickerte und den ich vor Kurzem mal umgesetzt habe, der macht sich nun auch *freu*.
Dryopteris affinis “Cristata The King”
Bei diesem Bild (Farn) sieht man im Vordergrund nur allzu gut, dass sich auf jedem kleinsten Fleckchen sofort Klee und andere Unkräuter ansiedeln. Ich habe ja vor allem die diversen Kleearten gefressen, allen voran den roten Hornsauerklee (Oxalis cornuta) und den aufrechten Oxalis fontana. Wobei man letzteren wenigstens gut entfernen kann.
Am Teich bringt derzeit der bunte Schneckenknöterich Farbe ins Spiel. Ich bin nicht sicher, was das für eine Sorte ist, denn die zierlichen Blütenkerzen blühen in diversen Farbschattierungen von weiß bis dunkelrot, was mir richtig gut gefällt. Aber ich glaube, dass es die Sorte “Superbum” ist. die gelben Mimulusblüten muss ich schon wieder zurückschneiden. Die Blüte ist so gut wie vorbei. Teilweise reiße ich die Pflanzen sogar aus dem Kies, denn sie verbreiten sich wie Unkraut.
Polygonum affine “Superbum”- Schnecken-Knöterich
Richtig gut macht sich nun endlich auch der ehemalie Winzbambus, den ich vor zwei Jahren bei P*tschke gekauft habe. Dort bekommt man ein Riesending gezeigt, das auf den Namen “Gletscher-Bambus Green Ice Wonder” hört und bei mir kam dann ein einziges Hälmchen mit 5- 10 Blättchen an. Ich war sowas von sauer, aber das war ich damals ja insgesamt über diesen Händler. Hab auch nichts mehr dort bestellt. Irgendwie muss der Winzling aber so mitleiderregend gewesen sein, dass ich ihn behalten und mir vorgenommen habe ihn aufzupäppeln. Und nun macht er sich tatsächlich. Und ich hoffe sehr, dass er nicht von einer Fargesiasorte abstammt, die in absehbarer Zeit noch ins Blühen kommt. Ich habe allerdings gelesen, dass er mit dem sog. Jadebambus “Fargesia Jiuzhaigou” identisch sein soll und der gilt als blühsicher. Besonders attaktiv wird diese Sorte in späteren Jahren durch die rotgefärbten Halme.
Fargesia nitida “Green Ice Wonder”
Auch ein toller Hingucker – das Stachelschweingras, das links vom Bambus steht:
Miscanthus sinensis “Strictus” - Stachelschweingras oder Zebraschilf
Alchemilla, Heuchera, Hemerocallis
Man beachte die unkrautbefreite Ecke rechts vorne *gg*!!! Aber der Rasen muss schon wieder gemäht werden.
Im Blumenkasten am Wintergarten blühen endlich mal zwei Clematissorten gleichzeitig:
Clematis “Hagley Hybrid” (rosa) und die kleine Clematis viticella “Purpurea elegans” (magenta)










Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




Kommentare