Rambazamba
. . . im Garten. Da wir im Augenblick weiterhin schönes und ab Mittag auch warmes, sonniges Wetter haben, geht’s nun im Garten so richtig zur Sache. Der schmale Vorgarten, der bei mir mehr als dicht bepflanzt ist, explodiert geradezu. Die Zeit der Lenzrosen, Schneeglöckchen & Co ist schon wieder vorbei, dafür blühen nun Narzissen und die ersten Tulpen. Narzissen habe ich fast zuviele und in allen nur denkbaren Varianten.
Hier mal eine gefüllte Sorte:
Nach dem Namen dürft ihr mich nicht fragen – sag ich gleich mal dazu.
Die Skimmie, die mich seit dem Herbst mit ihren geschlossenen roten Knospen bezaubert hat,
verabschiedet sich mit einem Blütenrausch. Im Sommer ist sie dann eher unscheinbar.
Fast schon mein Idealbild: kein Fleckchen frei für Unkraut: Zierquitte, kleine weiße Narzissen; auf dem
Boden Pfennigkraut und auch die zurückgeschnittene Korsische Nieswurz treibt schon wieder.
Ach ja – am Rand rechts sieht man die emporstrebende Clematis “Crystal Fountain” mit ihren Knospen.
Und apropos Clematis: hinten am Carport hat die Clematis alpina Blue Princess” ganz viel kleine Glöckchen ausgebildet. Das kann jetzt gar nicht mehr lange dauern, bis sie sich alle öffnen.
Dafür dass ich seit gestern Abend so in den Seilen gehangen habe, war ich heute tagsüber eigentlich ganz fit. Der Acetylsalicylsäure sei Dank! Ich hoffe, dass es morgen ohne geht. Der steife Hals meldet sich nun aber wieder. Mit der neuen Waschmaschine bin ich übrigens sehr zufrieden – Kurzbericht im anderen Blog. Der hat von mir heute ein neues kunterbuntes Frühlingsoutfit bekommen. Gibt es hier demnächst dann auch.
Perfekt
Ich habe es ja kaum zu hoffen gewagt, aber mein Pflanzenpaket von Schultheis ist am späteren Nachmittag doch noch eingetroffen. Da habe ich mir doch noch Grabegabel, Spaten und frische Erde geschnappt und sowohl die Super Excelsa als auch die Madame Le Coultre am Rosenbogen eingepflanzt. Es sind beides gesund aussehende, gut durchwurzelte Pflanzen, sogar noch mit kräftig grünem Laub. Die rote Ramblerrose wächst nun – toi,toi,toi!!! – der weißen Ilse Krohn entgegen, die weiße Clematis Mme. Le Coultre der violetten Clematis Viticella “Étoile violette”. Und wenn ich Glück habe, werden sie sich in zwei, drei Jahren oben in der Mitte treffen und es wird richtig gut aussehn. Ich hoffe mal.
Bis eben gegen 17 Uhr war es heute nochmal richtig schön, wenn auch ziemlich windig. Deshalb war ich etwas knodderig als ich die Versandbestätigung kam und dachte, dass die Pflanzen erst morgen kommen würden, wenn es regnet und wieder kalt wird. So war es mir nun gerade recht. Inzwischen ist es draußen recht finster geworden und es stürmt weiterhin. Ob es wirklich Regen gibt? – abwarten!
Notiz
. . . für mich: eben beim Rosenhof Schultheis in Steinfurth bestellt: eine Ramblerrose “Super Excelsa” in karminrot, eine weiße Clematis “Mme. Le Coultre” und noch zweimal Crocus tommasinianus “Roseus”.
Ich habe noch überlegt, ob ich hinfahre, aber das bringt nicht viel. Ist ja doch ein Stückchen zu fahren und zu sehen gibt es nicht mehr viel. Ich habe heute Nachmittag den Vorgarten nun soweit fertig bekommen, dass ich endlich mal ein gutes Gefühl habe. Die Rose mit der tollen Farbe, die eigentlich eine Kletterrose hatte sein sollen, aber nicht klettern wollte, habe ich am Rosenbogen ausgegraben und woanders eingepflanzt. Die Erde am Rosenbogen habe ich im Pflanzloch schon mal ausgetauscht. Ich muss ja in diesem Fall an der gleichen Stelle wieder pflanzen. Ich hoffe mal, die Super Excelsa verträgt es. Nachdem was bei Schultheis steht, ist sie eine öfterblühende, unkomplizierte ADR-Rose mit relativ geringer Mehltauanfälligkeit. Hoffen wir mal, dass das stimmt und dass sie auch klettert! Nachdem sich auf der anderen Seite des Bogens die weißblühende “Ilse Krohn” langsam macht, sollte die karminrote “Super Excelsa” eine gute Ergänzung sein. Dazu pflanze ich die weiße Clematis “Mme. Le Coultre“, die sich bei mir schon in der Korkenzieherhasel bewährt hat. Die dunkelviolette, kleinblütige Clematis Viticella “Étoile violette” auf der anderen Seite ist eher eine Enttäuschung. Sie blüht zwar üppig, hat aber sehr kleine Blüten. Schultheis zeigt eine Kombi aus Ilse Krohn und der Clematis Niobe , die fast die gleiche Farbe aber größere Blüten hat. Das wäre vermutlich die bessere Wahl gewesen.
Madame Le Coultre in der Korkenzieherhasel
Ilse Krohn – nicht wirklich reinweiß
Ich hoffe sehr, dass die neue Rose klettert und ihrem Namen Ehre macht. Allmählich habe die Probleme mit dem Rosenbogen satt. Die Stelle zwischen Garagenhof und Zugang zu unserem Haus ist auch nicht wirklich ideal. Aber irgendwie muss da doch was hinzukriegen sein. – Jetzt bin ich mal gespannt, wie schnell Schultheiß liefert.
Aber hallo!
Inzwischen stürmt es wie verrückt. Heute Morgen war ich noch im Garten und bin zunehmend von oben mit Ahörnchen, Schuppen der Tannenzapfen und Blättern zuge”schneit” worden. Es ist alles schrecklich trocken, ich hätte nichts dagegen, wenn es nun endlich mal wieder regnen würde. Der Rasen, denn ich heute nochmal gemäht und von Blättern gesäubert habe, sieht so gelb aus wie sonst nur im Hochsommer.
Ein paar kleine bunte Hingucker
Die Beete und Rabatten muss ich – wo noch etwas blüht und wachsen will - nach wie vor gründlich wässern. Erst war es nun wochenlang sehr warm und nun trocknet der Wind alles aus. Täglich gucke ich nach den beiden Clematispflanzen, die ich – welk wie sie waren – schon zurück geschnitten hatte. Nun klettern sie munter und grün wie im Frühling wieder am Rankgerüst hoch und haben reichlich Blütenknospen. Aber ob das nochmal was wird? Vermutlich eher nicht.
Bambus bei Sturm ist unglaublich. Die Halme biegen sich bis zur Waagrechten um im nächsten Moment
wieder unerschütterlich nach oben zu zeigen.
*
Das Mini-Alpinum kann sich inzwischen zu jeder Jahreszeit sehen lassen, wenn ich es nicht gerade
von Unkraut überwuchern lasse.
Und nochmal ein Blick auf den Oleander am Hauseingang: gerade jetzt eine absolute Augenweide
Verschnaufpause
. . . und damit eine Pause von der Blogpause
Bin allein zu Hause, das Wetter ist nach den gestrigen Unwettern feucht aber angenehm, die Wäsche vom Urlaub ist gewaschen und gebügelt – tja, da zieht es frau doch in den Garten. Es ist Spätsommer und nachdem die Extremhitze jetzt wohl vorbei ist, zieht merklich der Herbst ins Land. Ich fange mit den ersten Rückschnitten und Aufräumarbeiten an. Im Vorgarten, wo schon im Frühjahr alles in einander gewachsen ist und sich in den letzten Wochen der Schneefelberich ausgebreitet hatte, habe ich erbarmungslos gewütet.
Da sitzen noch massenweise Rhizome in der Erde
Die Skimmie links hat bereits ihre Knospen angesetzt, die im Winter so hübsch aussehen. Die musste dringend Luft bekommen. Der Farn wird geteilt, der ist riesig geworden und die nächsten Tage werde ich versuchen die Rhizome des Schneefelberich auszubuddeln. Soll nochmal Einer behaupten, der hätte nicht den gleichen Ausbreitungsdrang wie sein güldener Bruder! In die Lücke werde ich vermutlich eine Christrose und Blumenzwiebeln setzen. Und eine der dunklen Heuchera bekommt einen neuen Platz.
Die ersten Herbstzaubertöpfchen haben Einzug gehalten . . .
. . . während am Zaun nichtsdestotrotz die Clematis Pink Fantasy nochmal voll erblüht ist.
Alle anderen Clematissorten, die sonst ebenfalls im Spätsommer ein zweites Mal geblüht haben, haben mich in diesem Jahr enttäuscht. Wenn sie überhaupt Blüten gebildet haben, dann nur winzig kleine. So hat beispielsweise die wunderschöne Crystal Fountain, die 2010 dreimal geblüht hat, sich in diesem Jahr auf’s Frühjahr beschränkt. Da kann man nichts machen.
Im Moment mache ich mir auch wieder Gedanken über die Teichbepflanzung, die mich nach wie vor nicht befriedigt, aber man lernt auch immer wieder dazu. Da werde ich noch so einiges um- und neupflanzen. Einiges an Frauenmantel muss radikal ausgegraben werden. Durch Versamung verbreitet der sich wie Unkraut.
Hier habe ich gerade einen Teil des Alchemillabewuchses entfernt und mein alljährliches rotes Federborstengras gepflanzt.
Noch blüht es nicht, sieht dann aber bis in den Winter hinein wunderschön aus.
*
So, nun gibt es ein Käffchen, der Läppi darf wieder pausieren, während ich anschließend im Garten weiter schufte. Hatte ich schon erzählt, dass im Vorgarten die erste Christrose blüht?
Word verification free blog!






Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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