Collage Garten
. . . war heute äußerst gefährdet, Opfer meiner Jeanie zu werden. Also war Katzen wegsperren heute Vormittag angesagt. Draußen im Vorgarten schrie sich das Amselchen die Seele aus dem Leib. Kurze Zeit später hüpfte es quer durch den Garten und wäre Jeanie noch ein paar Jahre jünger, hätte die Amsel das vermutlich nicht überlebt. Ich habe sie eine Weile beobachtet und irgendwann schien sie ihre Mutter gefunden zu haben. Trotzdem war mir die Sache nicht geheuer. Bei uns sind soviele Katzen unterwegs und die meisten jünger und agiler als unsere beiden Oldies.
Auf einem Stein im Teich gelandet
Kurz nach Mittag wurde es plötzlich schön und wir haben unseren Espresso nach dem Essen sogar schon wieder auf der Terrasse getrunken. Es weht allerdings ab und an ein recht kühler Wind. Der hat mir dann aber den Duft der üppig blühenden Nelken in die Nase geweht, das war richtig schön.
Die Pfingstnelken nehmen inzwischen den Platz der gerade eben hier noch blühenden Kuhschellen ein.
*
Im Garten ist inzwischen an vielen Stellen die Art von Üppigkeit entstanden, die ich mir vor drei Jahren erträumt aber kaum zu hoffen gewagt hatte:
Boah – im Augenblick stürmt es aber draußen ganz gewaltig. Neben mir macht es ständig plopp, plopp, plopp – die Kiefer im Wäldchen hinterm Haus wirft ihre letzten alten Zapfen ab. Das ist mir ganz recht, auch wenn das die nächsten Tage wieder Arbeit bedeutet. Aber schon die vergangenen Tage habe ich immer gefürchtet diese Dinger auf den Kopf zu kriegen, wenn ich in der Nähe gearbeitet habe. Vielleicht hebe ich mir in diesem Jahr mal ein paar Zapfen auf. Der nächste Advent kommt stimmt ;-)




