Gelehrige Elstern
Rabenvögel sind wirklich gelehrige Vögel. Im Moment sind die Elstern fast die einzigen Vögel im Garten, die sich neben den Amseln am Vogelfutterhäuschen bedienen. Und das ist erstaunlich. Im letzten Jahr hatten sie damit noch große Schwierigkeiten. Inzwischen fliegen sie den Rand an, als hätten sie das schon immer getan, bedienen sich und weg sind sie wieder.
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Garfield hat es sich unterdessen im Wintergarten in der Sonne gemütlich gemacht:
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Vorgestern am späten Nachmittag am Main:
Kluge Köpfe
Raben- oder Krähenvögel gelten als kluge Tiere, die sich durchaus auch diverser Werkzeuge bedienen. Ich kann das im Garten immer wieder beobachten. Vermutlich erinnert ihr euch noch an meinen “Hans Huckebein” – die Rabenkrähe, die im März versuchte im Gartenteich ein hartes Brötchen aufzuweichen. Heute habe ich eine Elster beobachtet, die mit einer Walnuss im Schnabel unterwegs war und alles Mögliche ausprobiert hat um sie auf zu bekommen.
Es ist noch gar nicht solange her, da fand ich Elstern nur total nervig. Das war, als ich selbst einfach nur noch total genervt war. Da machte mich das Krächzen schier wahnsinnig. Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei und inzwischen beobachte ich sie gerne. Hübsch sind sie außerdem.
Der NABU hat kürzlich einen weiteren Rabenvogel zum Vogel des Jahres 2012 gekürt: die Dohle (Corvus monedula). Die Dohle ist der kleinste in Deutschland heimische Rabenvogel und ich bin mir nicht sicher, ob ich schonmal eine gesehen habe. Üblich sind sie in unserer Gegend nicht. Vom Gefieder erinnert sie mich ein bisschen an die Nebelkrähen, die ich nur aus Brandenburg und inzwischen auch aus Polen kenne. Als ich sie zum ersten Mal im Park von Schloss Sanssouci sah, fand ich sie auch sehr attraktiv – zumindest im Gegensatz zu den bei uns üblichen Rabenkrähen, von den riesigen Saatkrähen ganz zu schweigen. Raben- und Nebelkrähen (Corvus corone) gehören der selben Art an, die auch – äußerst unschön – als Aaskrähen bezeichnet werden. Die Dohle ist klein, schwarzgefiedert, hat eine graue Kapuze und silbrig-weiße Augen.
Mehr zum Vogel des Jahres auf der NABU-Seite. Sehr hübsch auch bei Kindernetz.de Dort kann man sich auch schon über die Heidenelke informieren, die zur Blume des Jahres 2012 ernannt wurde.
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Im Garten warten außerdem eindeutig schon die ersten Meisen im Flieder auf einen Meisenknödel
Wolkenbruch
Boah – das kam aber eben mit Getöse vom Himmel. Am frühen Nachmittag hatte ich noch ein Stück Wiese gemäht, musste aber dann aufhören, weil der GöGa und ich zur SchwieMu rüber gegangen sind, die heute 95 (in Worten: fünfundneunzig) geworden ist. Da wurde es schon leicht finster am Himmel und ein paar Tropfen fielen. Als wir dann bei ihr saßen, brach ein Gewitter vom Feinsten los. Nun regnet es schon wieder. GöGa ärgert sich, der wollte noch Tennis spielen, ich habe ein regenfreies Intermezzo zum Fotografieren genutzt. Eigentlich hatte ich auf einen Regenbogen gehofft, denn die Sonne kam auch kurz durch, aber den gab es leider nicht.
Ich finde es sieht immer schön aus, wenn die Dächer zu dampfen anfangen, sich die Tropfen noch auf Blättern und Tannennadeln halten und sich mancher Sonnenstrahl in einem Regentropfen bricht.

Nach dem Regen

Fast schon unwirklich: in der Fensterscheibe spiegelt sich der Himmel,
davor die Clematis “Pink Fantasy”

Katze auf dem heissen – äh . . . Elster auf dem nassen Blechdach
Hochbetrieb im Garten
Amselmännchen und Amselweibchen spielen geraden “Nachlaufen” oder haben die was Anderes vor? In der Ligusterhecke nisten die Rotkehlchen, am Boden picken die Heckenbraunellen, auf dem Zaun wippt ein Rotschwänzchen mit dem Selben, auf der Korkenzieherhasel sitzt das Rotkehlchen und macht hin und wieder einen Ausflug Richtung Futterhäuschen, während sich die Meisen an den betreffenden Knödeln verlustieren – was ein Verkehr! Ach ja – die Elstern baden im Gletschersee und die Marienkäfer erobern die Kräuterbar.

Die gleiche Badewanne mit Grünfink und schon sieht das Wasser ganz anders aus!

Nur meine Katzen dösen. Ich glaube, die waren die ganze Nacht draußen unterwegs.

Ganz schön schwierig, dieses Rotschwänzchen erkennbar als Solches zu fotografieren. Aber die Lichtverhältnisse sind jetzt am Morgen auf der Terrasse auch noch extrem, vor allem wegen der nachbarlichen Garagenwand.












Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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