Farn
Die gibt es natürlich nicht – aber da wir es gerade mit Adonis hatten, habe ich meine Rhododendren mal fix in Aphroditenblüten umgetauft. Ich kann mich im Moment gar nicht satt sehen an den blühenden Rhododendronbüschen im Garten. Kein Wunder, dass ich da immer noch mehr von haben möchte.
Jaaa – guckt euch das nur an . . . es ist wirklich wunderschön . . . .
Blassgelb, Zartrosa, ein dunkler Zierahornzweig und dann die blauen Kornblumen – wow!
Der Zierahorn besteht tatsächlich nur aus einem Ast. Er stand bei der Teichneuanlage erst oben an der Terrasse, hat das aber in weiten Teilen nicht überlebt, während sich der Neue ja prächtig macht. Ich habe ihn dann nach hinten an den Zaun verfrachtet, wo er nun mit seinem einen Ast noch ein bisschen was zur farbenfrohen und später grünen Rhododendronkulisse beisteuert. Die blauen Kornblumen haben sich selbst ausgesät.
Knallrot macht sich auch ganz gut . . .
. . . und Weiß ebenso. Wobei das der blassgelbe von oben ist. Wenn er ganz aufgeblüht ist, dann erscheint er fast weiß.
Habt einen schönen Abend!
. . . und herrlicher Sonnenschein, dabei aber ein eiskalter Wind, der ums Haus faucht. Von drinnen könnte man glatt an den beginnenden Frühling glauben, draußen merkt man schnell, dass es eher bald Schnee geben wird.
Die Korkenziehenhasel hat nun fast alles Blätter verloren . . .
Aber ein Letztes davon macht sich gut im Sonnenlicht.
Auch der kleine Farn am oberen Teichende – sonst verborgen unter dem Zierahorn – hat noch mal einen großen Auftritt.
Und an ihm komme ich sowieso nicht vorbei: der blühende Schneeball wird täglich noch schöner.
. . . am Fenster. Kostenlos kommt das Wasser vom Himmel! Man muss ja auch mal das Positive an diesem Jahr sehen. So wenig wie ich 2012 im Garten an Wasser verbraucht habe, muss die Jahreswasserabrechung diesmal eigentlich extrem niedrig ausfallen. (Dieser Beitrag wurde um mehrere Fotos erweitert und deshalb nochmal komplett neu ins Netz gestellt. Liebe Lemmie, dein Kommentar ging dabei leider verloren.)
Kaum dass ich den Teich mal nachfüllen musste. Das war im letzten Sommer ganz anders.
Der Göttergatte sollte, obwohl es wieder milder ist als noch vor ein paar Tagen, seinen Miniteich
auf der Terrasse mal leeren. Andererseits – nicht nur die Eichhörnchen auch unsere Jeanie trinkt
hier ganz gerne, wenn ihr im Regen der Weg zum großen Teich im Garten zu nass ist.
Nun hat der Zierahorn fast alle Blätter verloren . . .
. . . und der Farn darunter kann sich endlich in Szene setzen.
Aber habt ihr gesehen, dass der Zierahorn schon wieder Knospen für’s kommende Frühjahr hat? – - – Ich werde mich jetzt mal wieder an die Homepage setzen. Die letzte Aktualisierung dort war im August. Da habe ich doch sicher noch einige schöne Bilder, die ich mal einfügen kann.
Trotz des Dauerregens sind ständig Meisen an Futterknödeln und – ringen.
Den Ringen aus Pappe setzt der Regen allerdings gewaltig zu.
* >*
Jetzt schaut euch das an! Ich habe sie unterschätzt:
Es sind nicht die Eichhörnchen . . .
. . . sondern doch die Eichelhäher, die sich am Topf mit den Erdnüssen bedienen.
Vorhin als ich in der Sonne auf der Terrasse saß und mir die fast kahlen Bäume angesehen habe, dachte ich noch, das sich die Natur auch von überraschend schönem Wetter nicht beirren lässt. Mal abgesehen von meinen wunderlichen Helleboruspflanzen, die teilweise das ganze Jahr über blühen. Aber als ich dann einen Rundgang durch den Garten gemacht habe, seh ich doch tatsächlich, dass ein Rhododendron tatsächlich eine Blüte hat und eine weitere Knospe am Aufblühen ist.
Das ist ja ein Ding und es gefällt mir nicht so recht. Hoffentlich halten sich die anderen Knospen zurück.
Der weiße Fingerhut im Unterholz der Tanne ist ein echter Dauerblüher.
Aber sonst geht die Natur schon ihren geregelten Gang. Die meisten Bäume sind fast kahl. Morgen muss ich unbedingt wieder Laub rechen. Einige Sträucher mit lederartigen Blättern wie der späte Winterschneeball (Viburnum) verfärben sich hingegen erst jetzt.
Ich weiß gar nicht genau, welche Sorte das ist. Die Blüte ist im späten Frühling und eher bescheiden. Der Strauch
unterscheidet sich sehr vom winterblühenden Duftschneeball, aber die Herbstfärbung ist wunderschön.
Zur Hochform läuft nun der rote Zierahorn oben am Teich auf – er sieht großartig aus. Er ist in diesem Jahr nur kurzzeitig im Spätsommer vergrünt, vermutlich weil der Sommer alles andere als heiss und sonnig war. Nun trumpft er noch mal mit einer feurig-roten Farbe auf.
Direkt unter ihm wächst fast im Verborgenen ein feinblättriger Farn, der sich da im Sommer sehr wohl fühlt: Wenn der
Ahorn nun seine Blätter verloren hat, wird der Farn noch eine ganze Weile sehr schön aussehen.
Mein Bambus hat viele gelbe Blätter. Ich glaube, den sollte ich nochmal gründlich wässern. Er ist so dicht, dass wenig Regen an ihn kommt, wenn es nicht echte Sturzbäche sind. Alle anderen Pflanzen bekommen allein durch den Tau genügend Feuchtigkeit. Der Rasen ist morgens immer total nass und die Feuchtigkeit hält sich, selbst wenn fast den ganzen Tag die Sonne scheint. Denn so richtig heiss ist sie jetzt nur noch wenige Stunden am Tag. Aber es ist zur Zeit einfach traumhaft. Ab und an sieht man noch ein paar Libellen, auch Bienen, Hummeln und Wespen, aber die Zeit der Schmetterlinge ist definitiv vorbei für dieses Jahr. So allmählich neigt sich die Gartensaison dann doch für dieses Jahr dem Ende entgegen.
Auch heute gehörte der Nachmittag zum größten Teil wieder dem Garten. Nun ist urplötzlich doch der Herbst ausgebrochen. Garfield versprach mir zu helfen, aber kaum hat man sich mal umgedreht, beruft er sich dann doch auf den Feiertag und nimmt mein Kniekissen in Beschlag. Ach ja – die Hilfskräfte sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.
Nur noch wenig Gelb gibt es zu sehen. Es herrschen nun die Blau-, Flieder- und Magentatöne der Astern vor. Das sind Farben, die ich mag. Und doch – das leuchtende Gelb fehlt mir schon. Früher wollte ich Gelb partout aus dem Garten verbannen – wie dumm von mir! Diese sonnige Farbe ist Balsam für die Seele.
Mein Hartriegel hat schon kräftig rote Äste und die Blätter verfärben von panaschiertem Grün nun zu rosa und dunkelrot. Die Hosta werden Gelb und ziehen ein.
*
Dieses Beet bin ich noch am umgestalten. Es ist das in diesem Jahr erweiterte Fußende des Teiches.
Hier habe ich heute einiges entfernt und dafür einen Farn aus dem Vorgarten, der dort vor sich hin kümmerte, eingepflanzt. Zu dem Indianergras will ich noch mehr dazu pflanzen, obwohl es sich bereits von selbst ausbreitet. Überhaupt gibt es dort einige Pflanzen, die noch um einiges größer werden. Der ehemalige Minibambus direkt am Stein hinter dem Farn entwickelt sich derzeit gigantisch und links am Rand hatte ich von einem Osterstrauß Zweige einer Lockenweide (Salix erythroflexuosa) in die Erde gesteckt, die inzwischen auch schon zum attraktiven Gehölz werden. Gar nicht gefällt mir das Laub der Knautien, die auch viel zu hoch werden. Die Blätter wirken wie Löwenzahnblätter. Ich schätze, die bringe ich woanders unter. Auch Filipendula, von dem man hier rechts nur ein paar Stoppeln sieht, sieht nur im Frühsommer schön aus. Das werde ich auch noch umsetzen.
Bisher haben meine Umpflanzaktionen im Herbst immer gut funktioniert. Die große Hosta, die man in der Collage oben links sieht, stand auch erst im Vorgarten – übrigens neben dem Farn. Die habe ich im letzten Herbst ins Wäldchen gesetzt und sie hat sich dort wieder prima gemacht. Ich schätze, das Beet im Vorgarten entlang des Zauns entwickelt zu einer “neverending story” ;-) Aber es ist ja auch eine der schwierigsten Ecken – handtuchschmal und über die Länge ganz unterschiedliche Licht- und Feuchtigkeitsverhältnisse. Aber ich lerne ja ständig dazu und es gab auch schon Zeiten (letztes Jahr), da sah’s richtig toll aus.
Herbstliches (und Abgebrochenes) – ich muß das im Bembel noch ein bisschen arrangieren ;-)
Heute habe ich auch die ersten Tulpenzwiebeln gepflanzt. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend.













