Guten Morgen . . .
Ich sammle neue Kräfte und das schöne Wetter lockt nun wirklich raus ins Freie. Immerhin habe ich es gestern Abend geschaftt den Garten gründlich zu wässern und heute morgen war ich schon draußen – zur Inspektion *lach* (aber mein Küchenfenster habe ich auch schon von Pollenstaub und Mückenschi** befreit).

Erkennt ihr ihn wieder? Es ist der Vogelfutterbaum – der Flieder an dem noch vor drei Wochen Meisenknödel hingen.

Nun blüht er – leider hat er nach wie vor immer mehr Blätter als Blüten

Am Bachlauf wächst und gedeiht alles – die Bergenien sind fast verblüht

Im Halbschattenbeet öffnet nun der weiße Rhododendron seine Blüten
Akelei und Tränendes Herz blühen immer noch

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Am wildesten blüht und wuchert es Moment im “Alpinum” zwischen den beiden Treppen zur Terrasse
Duftgarten
Heute öffnet die Nachtviole (Hesperis matronalis) die ersten Blüten. Noch duftet sie nicht und wenn – dann hat sie mächtige Konkurrenz. Überall duftet es im Moment nach Flieder. In meinen bunten Strauß hier auf dem Tisch habe ich auch gerade ein Zweiglein gesteckt. Im “Wäldchen” blüht wild gewachsener Flieder. Unser normaler Flieder darf sich in diesem Jahr nach dem Radikalschnitt ja erstmal erholen.

Nachtviole

Zarter Flieder mit großem Duft
Habt ihr früher auch zum Muttertag Flieder geklaut? Also ich erinnere mich noch gut daran, dass ich mit den Jungs aus unserer Straße – Mädchen gab es keine – am Liederbach dicke Sträuße gemopst habe. Die Gärten der Häuser waren nach hinten zum Bach raus fast alle mit Fliederbüschen bepflanzt. Wenn wir erwischt wurden, gab’s natürlich mächtig Ärger ![]()
Ich frage mich manchmal, ob heute eigentlich auch Blumen von öffentlichen Rabatten geklaut werden? Oft sieht man ja in frei zugänglichen Rasenflächen von der Stadt gepflanzte Tulpen, Narzissen oder später natürlich Rosen.
In der (noch) aktuellen Ausgabe von “Kraut & Rüben” findet sich ein ausführlicher Artikel über Flieder. Interessant fand ich die Sprachverwirrung zwischen Flieder und Holunder. Mir ist früher auch schon aufgefallen, dass man unter Fliederbeersuppe eigentlich Holunderbeersuppe versteht. Der ursprüngliche, türkische Name war “Lilak”. Aber – so der Artikel – es nannten bereits im 16. Jahrhundert die Wiener den Flieder “Türkischer Holler”. In den Dreissigern des letzten Jahrhunderts gab es noch über 150 Zuchtsorten von Flieder, heute findet man nur noch sehr wenige – meist sogar unbenamt in den Farben Dunkelviolett, Zartlila und Weiß. Eigentlich doch sehr schade. Wie ist das bei euch? Habt ihr besondere Fliedersorten im Garten? Bei uns blüht auch nur namenloser Flieder in Dunkel – und Zartviolett.
Linktipp: Die Baumschule Piccoplant bietet allerdings sechzig Sorten Flieder an!!! Der Online-Shop dazu heißt Fliedertraum.
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Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.


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