Kormorane im Westhafen
Mit diesem Bild eines Kormorans im Prachtkleid möchte ich euch heute auf meinen anderen Blog locken. Dort gibt es einen Spaziergang durch den Frankfurter Westhafen mit etlichen Kormoran- und Möwenbildern. Außerdem ist auch die moderne Architektur des Westhafens sehenswert.
Schluss is’
. . . jedenfalls so ziemlich mit dem aktiven Gartenjahr. Auch unser Bächlein sprudelt nicht mehr, die Terrasse ist weitestgehend abgeräumt, der Blick kann nun wieder ungehindert bis zum Ende des Gartens gehn. Nur Blätter müssen noch zusammen gerecht werden.

Am Freitag war ich bei schönstem Oktoberwetter mal wieder im Frankfurter Anlagenring unterwegs und fand auch dort einige schöne Motive:
Bockenheimer Anlage (Liesel-Christ-Anlage)
Weiblicher Ginkgo mit Früchten
An der Alten Oper
Den gesamten Spaziergang mit vielen Bildern und Informationen gibt es in 2 Etappen im Hauptblog.
Garten des Himmlischen Friedens
Ein Nachtrag zum Chinesischen Garten
Angelika hat mir im Kommentar einen Link zu einem Artikel von Tom Koenigs geschickt, in dem man Einiges über den Chinesischen Garten und überhaupt zur chinesischen Gartenkultur lesen kann. Es ist, soweit ich weiß, auch die einzige ausführliche Quelle, die sich auf Frankfurts Chinesischen Garten bezieht (danke nochmal). Tom Koenigs ist einer der Weggefährten von Joschka Fischer, Politiker bei Bündnis 90/ Die Grünen. Der Artikel ist sehr stark von seiner eigenen politischen Haltung geprägt, aber – wie auch immer – sehr informativ.
Erde, Himmel, Wasser, Steine, Gebäude, Lebewesen und Pflanzen sollen in einem chinesischen Garten in einem ausgewogenen Verhältnis zu einander stehen (unter Lebewesen werden also keine Pflanzen verstanden). Bei den Bäumen wird Wert auf den Ginkgobaum und die Kiefer gelegtund natürlich ist der Bambus sehr wichtig, verkörpert er doch Zähigkeit und Elastizität gleichermaßen. Bei den Blütenpflanzen sind es vor allem die Lotosblume und die Chrysanthemen, die Pfingstrosen und die Tigerlilien, die man in chinesischen Gärten findet. Zwischen Bäumen und Blütenpflanzen steht die Winterkirsche (Prunus subhirtella ‘Autumnalis’) als blühender Baum in der dunklen Jahreszeit.

Vermutlich die erwähnte Prunus yedoensis ‘Shidare-yoshino’
Ich habe durch diesen Artikel eine ganze Menge erfahren, auch das der erhöht liegende “Bergtempel” eigentlich disen Namen trägt: “Pavillon in schimmerndem Grün” – schön, oder?

Frühlingsblumengarten steht eigentlich über dem Haupttor in den Garten. Den Namen “Garten des Himmlischen Friedens” erhielt der chinesische Garten in Erinnerung an das Massaker auf Pekings “Platz des Himmlichen Friedens” im Juni 1989 als der Garten in Frankfurt gebaut wurde. Übrigens: alle Pavillons, Tore, die steinernen Löwen mit Kugel im Maul, 22 Landschaftsfenster, Dachgebälk mit Schnitzwerk, alles stammt aus China, hergestellt in Handarbeit. 1100 Kisten füllten 27 Container, die auf dem Seeweg nach Frankfurt transportiert wurden. Für den Bau an Ort und Stelle reisten eigens 16 chinesische Facharbeiter an. – Man findet im Internet mehr zum Chinesischen Garten, wenn man einfach “Bethmannpark” eingibt. Das ist eigentlich blöd, denn der chinesische Garten macht ja nur einen kleinen Teil des großen “von Bethmann” Parks aus.
Chinesischer Garten
Da musste doch erst im Gartenforum jemand aus Wiesbaden kommen, um mir zu erzählen, dass es in Frankfurt einen Chinesischen Garten gibt. Davon hatte ich noch nie etwas gehört – Asche über mein Haupt! Dieser Garten liegt im Bereich des Anlagenringes – also der ehemaligen inneren Stadtbefestigung – und dort dann nochmal im Bethmannpark. Obwohl die Jahreszeit nicht so die allertollste ist, um sich dort zu ergehen, hat’s mir dann doch keine Ruhe gelassen und ich musste heute dorthin. Bereut habe ich das keinen Moment.

Zwei Löwen bewachen den Haupteingang, das ist der Linke . . .

. . . und oben wacht noch ein Drache! Da muss man schon ein gutes Gewissen haben!
Alle kleinen Bilder können durch Anklicken vergrößert werden
Wenn man durch das Haupttor oder das zweite Tor tritt, wird der Blick sofort zum großen See mit Pavillon gelenkt. Doch führt ein Weg zunächst mal um den See herum – wenn man dem Uhrzeigersinn nach geht, dann kommt man an einem Wasserfall vorbei durch das Mondtor in den hinteren Bereich zum Bergtempel.
Im Moment blühen verschiedene Zaubernusssorten hellgelb, dunkelgelb und rot), eine Zierkirsche (? jedenfalls rosa), ein sehr stark aber angenehm duftender Winterjasmin und Pieris japonica.
Der Garten liegt ausgesprochen geschützt und warm. Eine Magnolie zeigte schon ganz dicke Knospen, was mich dann doch erstaunt hat. – Vom Bergtempelchen aus erreicht man den Pavillon auf dem See. Dort treibt sich auch ein Graureiher rum, aber im See waren keine Fische zu sehen.

Irgendwie erinnert der mich an Star Wars


Auch der Bethmannpark selbst ist ausgesprochen schön angelegt. Im Moment kann man dort viele Schneeglöckchen sehen, Iris, Lenzrosen, Blausternchen und die üblichen Frühlingsblüher wie Osterglocken und Hyazinthen stehn in den Startlöchern. Vor allem aber gibt es in diesem Park zahllose Rhododendron- und Azaleenbüsche. Wenn für diese Pflanzen Blütezeit ist, dann werde ich den Bethmannpark garantiert wieder aufsuchen. Der Bethmannpark gehört zum inneren Grüngürtel und ist ebenso wie der Chinesische Garten für jedermann (und jede Frau!) frei zugänglich.
Das Frankfurter Nizza
. . . ist eine Promenade entlang des Mains etwa in Höhe der unteren Mainbrücke. Dort herrscht ein sehr mildes Klima, sodass man dort auch Palmen und andere Exoten im Freien findet. Derzeit ist aber auch das Nizza eine ziemlich eisige Angelegenheit und die meisten Palmen sind gut verpackt. Ich war heute für das Projekt 52 in der City unterwegs und auch auf der Nizzapromenade. Hier eine Collage mit gesammelten Eindrücken von heute:

Kann für etwas größer angeklickt werden
Mehr Bilder aus einem eisigen Frankfurt am Main gibt es im Hauptblog: Mainzauber.de Blog















Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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