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Nun ist es auch hier im Gartenblog nochmal etwas frostiger geworden. Das Februardesign winterlicher als das vom Januar - das gab's auch noch nie.

Gedicht

Gedichte

. . . an den Fensterscheiben – das ist eine Idee, die mir schon vor einiger Zeit bei Carmen und ihrem zauberhaften “Schweizer Garten-Blog” aufgefallen ist. Ich bin ja bekanntermaßen kein besonders kreativer Mensch was Basteln und Dekorieren angeht, aber als ich heute auf eben diesem Blog wieder auf einen solchen Fenster- oder Wandschmuck gestoßen bin, da hat’s mal “Klick” gemacht. Carmen hat einen sog. Vintagerahmen mit einem Gedicht von Christian Morgenstern “Drei Spatzen” verziert und das gefällt mir ausgesprochen gut. Die Idee stammt aber noch von einem weiteren Blog “Blümli-Garten” und auch diesem Link bin ich gefolgt. Danach habe ich mir kurzerhand Rahmen und Gedicht vorgenommen, auf meiner Festplatte nach Spatzen gesucht und das Ganze für mich neu zusammengebaut. Mir fehlt nun zwar eine selbstklebende, wieder entfernbare und auch noch bedruckbare Folie, aber ich hab das Werk einfach mal auf einem normalen weißen Blatt ausgedruckt und finde es richtig schön. Es klebt nun mit Tesafilm optisch nur unzureichend befestigt an einem Fenster, durch das wir nicht sooft rausgucken, sodass das weiße Blatt nicht unbedingt stört. Ich hoffe, dass auf dem Rahmen kein Copyright liegt. Wenn doch, dann bitte melden, dann entferne ich das Bild wieder aus dem Blog.

Für größer (1024 x 851) bitte anklicken.

Die Idee als solche werde ich mal weiterentwickeln. Man kann ja heute Fenster- und Wandschmuck mit allen möglichen Motiven kaufen, aber meistens ist das nicht billig und die Motiven gefallen mir nur selten. Da bietet es sich ja geradezu an, aus eigenen Fotos etwas in der Art zu gestalten. Ich werde jetzt mal nach dieser Folie googeln, die wird’s ja wohl irgendwo geben.

Nachtrag Nr.1: Billig ist etwas anderes. Durch die Bank kosten diese Folien (z.B. von DAT*-Becker) in DIN A4 pro Stück ca. 1 Euro. Meistens werden sie in einer Packung mit 15 Folien für 14,99 Euro angeboten. Den Vogel schießt C*nrad Shop ab, da wird eine! Folie für 2,25 Euro verkauft. Auch die Firma P*arl.de ist da nicht wirklich günstig. Da heißt es jedenfalls immer erst einen Probedruck auf Papier machen! Oder doch Overheadfolien nehmen und auf die unsichtbare Befestigung pfeifen. Es gibt ja auch kristallklares Tesafilm. Wenn nur die Finderabdrücke nicht wären! Oder hat jemand noch bessere Tipps?

Nachtrag Nr.2: Nicht selbstklebende transparente Folien sind erheblich billiger und da gibt es viele Angebote. Das müssen auch keine Overheadfolien sein (die hab ich allerdings noch).

Schönes Wochenende!

< Gartenwetter >

Blauer Himmel,
weiße Wölkchen
und wieder lacht die Sonne -
es scheint, wir haben wirklich Glück.

War auch der Regen lang ersehnt,
für jeden Garten eine Wonne,
so wollen wir vom Sommer
doch gerne noch ein Stück.

Das Gärtnerherz ist unbescheiden,
mal ist’s zu trocken, mal zu nass;
nur eine wirklich gute Mischung
bringt uns echten Gartenspaß.

(elkeheinze) Und es sieht aus, als bekämen wir ein schönes Wochenende. War es heute bis zum Nachmittag auch noch reichlich bedeckt, so kam dann die Sonne doch immer mehr durch die Wolken und es wurde richtig schön warm. So ganz stimmt das also mit dem Regen, wenn frau gerade die Fenster geputzt hat(siehe MainZauberblog), dann doch nicht – und das ist gut so! Nach der Sklavenarbeit mit dem Fensterputzen hab ich mich am Nachmittag an die nächste Variante gemacht: den Garagenhof und den Übergang von dort zu unserem Haus vom Unkraut befreien. In den Pflasterfugen sah es furchtbar aus, zumal gerade mal wieder der Vogelknöterich die absoluten Orgien feiert. Aber bei uns wächst noch viel mehr und meine Händen riechen heute Abend trotz der Handschuhe und gründlichen Waschens sehr merkwürdig. Ab und an hatte ich sie auch aus und ich vermute, es ist der Geruch vom Stinkenden Storchschnabel (Geranium robertianum). Theoretisch soll er ja auch Mücken abwehren, ich könnte mich mal mit dem zerdrückten Kraut einreiben. Aber ob ich so riechen möchte? Das Zeug ist schlimmer als die Pest oder zumindest ebeno schlimm wie der viele Klee.

Immerhin habe ich das Eindruck gefühlte 10% unkrautfreien Boden gewonnen zu haben. Diese Rupferei geht nur fürchterlich auf die Finger.
Ich hab ein neues Gartenbuch und vielleicht finde ich dort eine Idee, wie ich dieses ewig verwahrloste Stück Vorgarten zwischen Hof (Rosenbogen) und hinterem Garten so gestalten kann, dass es gut aussieht und wenig Arbeit macht. Das Buch ist von Piet Oudolf und Noel Kingsbury. Piet Oudolf ist ein international renommierter, eigenwilliger Gärtner und Gartendesigner aus den Niederlanden, der hauptsächlich mit Gräsern und Stauden arbeitet und sich bewußt von der typisch britischen Gestaltung von Gärten abgewandt hat, die ihm nicht naturnah genug erscheint. Damit hat er bei mir schonmal ein Stein im Brett ;-)   Heute Abend – ach, ist ja schon Abend! – werde ich mich diesem Buch ganz bestimmt widmen. – Unser Vorgarten ist für mich so ein Anhängsel, das mir nicht wirklich am Herzen liegt. Er versteckt sich hinter einem Holzzaun, ist durch seine Länge und mangelnde Breite kaum vernünftig zu gestalten und vom eigentlichen Garten soweit weg, dass ich selbst kaum hingucke. Trotzdem soll er natürlich ordentlich aussehen und in den letzten Jahren habe ich ziemlich erfolglos auch immer mal wieder viel Arbeit reingesteckt. Der hintere Teil nach unserem Garten zu ist inzwischen auch ganz manierlich geworden, der vordere Teil einfach nur ein Graus. Nun ja, irgendwie werde ich den schon auch noch hinkriegen – nur nicht den Mut verlieren! Man wächst ja an den Aufgaben – oder?

Klick zu: Gisela aus Toronto hat diesen schönen Kranz kreiert. Er ist wundervoll!

Am Liederbach

Ganz viele Schneeglöckchen vom Liederbach gibt es im MainZauber Hauptblog zu sehen.

Ein schönes, mir bisher unbekanntes Gedicht, hat Gisela dazu in den Kommentar gestellt – danke! Ich nehm’s hier oben rein, wäre ja schade, wenn es in den Kommentaren verschwindet.

Schneeglöckchen
Der Schnee, der gestern noch in Flöckchen
Vom Himmel fiel
Hängt nun geronnen heut als Glöckchen
Am zarten Stiel.
Schneeglöckchen läutet, was bedeutet’s
Im stillen Hain?
O komm geschwind! Im Haine läutet’s
Den Frühling ein.
O kommt, ihr Blätter, Blüt’ und Blume,
Die ihr noch träumt,
All zu des Frühlings Heiligtume!
Kommt ungesäumt!

von Friedrich Rückert,(1788-1866)

Gartenpoesie

Gestern erreichte mich ein sehr schönes Gedicht:

Mein Garten

Schön ist mein Garten mit den goldnen Bäumen,
Den Blättern, die mit Silbersäuseln zittern,
Dem Diamantentau, den Wappengittern,
Dem Klang des Gong, bei dem die Löwen träumen,
Die ehernen, und den Topasmäandern
Und der Volière, wo die Reiher blinken,
Die niemals aus dem Silberbrunnen trinken …
So schön, ich sehn mich kaum nach jenem andern,
Dem andern Garten, wo ich früher war.

Ich weiß nicht wo … Ich rieche nur den Tau,
Den Tau, der früh an meinen Haaren hing,
Den Duft der Erde weiß ich, feucht und lau,
Wenn ich die weichen Beeren suchen ging …
In jenem Garten, wo ich früher war …

Hugo von Hofmannsthal, 1874-1929

Danke an Helmut, der es mir geschickt hat.

Desaster oder

. . . es geht eigentlich noch?

collageregen

Es geht noch. Der Regen hat fast aufgehört (17 Uhr 30) und natürlich musste ich gucken gehn, was noch steht oder auch nicht.

“Quel dommage!” dachte ich beim Anblick der Kir Royal – dabei kann ich kaum Französisch, aber dieser Ausspruch hat sich in irgendeinem Winkel meines Gehirns wohl festgesetzt und wollte nun unbedingt heraus. Aber man sieht ganz links unten, dass die nächste Knospe nur auf besseres Wetter wartet. Die Bergenien sehen eigentlich in jeder Lebenslage gut aus und die Hortensie, die unter den Auslaufern der Fichte steht, hat den Regen vermutlich sogar genossen. Gestern habe ich sie noch gedüngt, die müsste doch jetzt explodieren! Sie ist eine der “Geretteten”, die wochenlang hinter dem Schuppen gelegen hat, bis ich sie endlich einpflanzen konnte. Der ersten Taglilie hätte ich natürlich besseres Wetter gewünscht. Bleibt die Arctic Queen – vielleicht ist sie “not amused” aber sie übersteht auch dieses Wetter mit wahrlich britisch royaler Contenance. Lizbeth da drüben auf der Insel wäre stolz auf sie!

Wer die “trockenen” Fotos von gestern noch vor Augen hat – so sieht ein richtig nasser Teich aus:

sintflut

Hermann Hesse: bei Heidis Habseligkeiten habe ich ein schönes und wunderbar passendes Gedicht von Hesse gefunden, das den Titel “Blumen nach einem Unwetter” trägt >

Geschwisterlich, und alle gleichgerichtet,
stehn die gebückten im Wind,
bang und verschüchtert noch und regenblind . . .

Bitte weiterlesen bei Heidi

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9. Februar 2012, 06:33
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