Sonne/Schatten-Doku
Ein Beitrag eher für mich selbst gedacht. Ich versuche mal zu dokumentieren, wie sich Sonne und Schatten während des Tages zur Jahresmitte in unserem Garten verteilen. Diese drei Aufnahmen sind von heute – 10 Uhr: die Sonne kommt extrem schräg von Südosten. Der Vorgarten liegt um diese Zeit voll in der Sonne.

Schatten entlang der Hecke links und schräg über dem Rasen-
Die kleinen Buxe mit den Tomatentöpfen dazwischen liegen im Schatten-
Der Bach/Teichbereich liegt komplett in der Sonne -
Der Carport liegt komplett in der Sonne

Außerdem Schatten im hausnahen Terrassenbereich sowie den rechts anschließenden Beeten

Die rechte Seite zum Nachbarn hin liegt fast komplett in der Sonne,
außer ganz vorne am Haus und dann nochmal hinten vor dem Gerätehäuschen
* * *
13 Uhr > Die Sonne strahlt jetzt schräg von Süden ein – Licht und Schatten verteilen sich neu:

Die Terrasse liegt jetzt komplett in der Sonne, abgesehen von dem kleinen zurück liegenden Bereich
unterhalb der Balkonloggia. Dort hat auch das Beet seitlich etwas Schatten. Der Ahornschatten hat den Teich erreicht. Dieser liegt jetzt mit der linken Hälfte nicht mehr in der Sonne.

Etwas schmalerer Schatten entlang der Ligusterhecke links, am Carport baut sich der Schatten auf.
Die Kletterrose Kir Royal links bekommt aber immer noch volle Sonne.
Clematis Arctic Queen und die Viticella Avant-Garde in der Mitte haben schon Schatten.
Die kleinen Buxe samt Tomatentöpfen stehn in der vollen Sonne. Der größte Teil des Rasens bekommt volle Sonne ab. Es gibt nur noch vom Ahorn etwas Schlagschatten am Teichrand.
* * *
17 Uhr> Nun kommt die Sonne von Süd/Südwest und der Schatten hat sich im Laufe der letzten drei Stunden aus dem Heckenbereich links völlig verzogen.

Das Carport und weite Bereiche des hinteren Rasens (der eingesähte) liegen nun komplett im Schatten,
der auf der rechten Seite bis in die Höhe des ersten Bambus reicht. Buxe und Tomatentöpfe liegen noch in der Sonne.

*

Um diese Zeit liegt die Sonne voll auf dem hinteren Terrassenteil, das sonst fast den ganzen Tag im (Teil-)Schatten liegt. Das Beet neben der Terrasse rechts und der gesamte obere Teil des Baches haben Sonne. Dert mittlere Teil und der Teich haben nur noch teilweise Sonne. Nur die Morgensonne bringt hier bis etwa gegen Mittag viel Sonne und Wärme. Die linke Seite habe ich bisher genau richtig bepflanzt. Von vorne an der Terrasse bis nach hinten zum Gerätehaus nimmt der Schatten kontinuierlich während des Tages zu. Am meisten Sonne bekommt dort der mittlere Teil ab.

Wichtig daran ist für mich, dass sich also der Bereich, wo jetzt die Tomatentöpfe stehen, erstens für diese eignet, aber auch ein guter Platz für ein Beet wäre, dass sonnenhungrigen Pflanzen wie Rosen gewidmet wäre. Je näher man an das Carport herankommt, umso weniger Sonneneinstrahlung gibt es.

18 Uhr > Und nun werde ich meinen Liegestuhl samt Büchern in einen Bereich mit Abendsonne verschieben
* * *
Das Ende eines schönen Tages > es rappelt im Karton. Etwa eine Stunde nach diesem Foto haben wir ein kräftiges Gewitter mit einem ebenso kräftigen Regenschauer. Vorher wollte ich gerade noch den Rasenberegner anmachen, aber als ich dann Richtung Himmel guckte, habe ich es doch gelassen.

Ups – jetzt geht’s aber richtig los, ich sollte vielleicht mal den PC ausmachen.
Rotschwänzchen on Tour
Überall sieht man dieser Tage im Garten die jungen (Haus-)Rotschwänzchen – Phoenicurus ochruros – sitzen und vor allem hört man die Lockrufe der Alten. Das “Gekeckere” klingt wie früher die Kinderratschen aus Holz. Farblich verschmelzen die kleinen Wollknäuel fast mit der Rinde der Nadelbäume, in denen sie sich gerne aufhalten.

Eben diese Nadelbäume werfen gerade gewaltig mit Zapfen, denn draußen geht’s los mit dem angekündigten Gewitter. Die Luft wird bereits kühler.

Da oben in der Astgabel gleich neben dem Nistkasten fühlt er sich sicher

Ein schöner Rücken kann auch entzücken
So besonders flugfähig sehen die Schwanzfedern noch nicht aus, aber es reicht, um von einem Ast zum nächsten zu kommen.
Am Gesang kann man den Hausrotschwanz gut vom Gartenrotschwanz unterscheiden. Der Gartenrotschwanz hat den hübscheren Gesang. Er beginnt mit einem längeren Hochton, dem zwei kürzere tiefere Töne, dann ein Klingeln und oft ein Triller folgen. Der Hausrotschwanz singt schnell, kurz und wie würgend „tetetete-kschch-tetet”, oft die ganze Nacht hindurch, das was ich mit der Kinderratsche meinte. Der Lockton klingt hart „huit-teck-teck”.Beim Gartenrotschwanz ist er weicher. HIER auf der NABU-Seite kann man den Ruf anhören.
* * *
Blubb und spritz . . . und war’s das schon?

Seit heute Nacht . . .
verstehe ich plötzlich unter “Wassertomaten” erwas völlig anderes *gg*. Aber es ist halb so schlimm, sie haben Regen und Gewitter ganz gut überstanden.

So sah es gestern noch aus – ziemlich trocken wie man an der Wiese sieht. Heute ist es entschieden feuchter, aber bei uns in der Ecke ist glücklicherweise nichts Schlimmes passiert. Anderenorts in Hessen kamen golfballgroße Hagelkörner herunter und das Wasser stand in den Straßen mehrere Zentimeter hoch. Auch gerade eben gab es wieder ein Gewitterchen mit einem schönen kräftigen Landregen, das macht die Regenfässer wieder voll.





Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




Kommentare