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Gräser

Carex morrowii – Japansegge

Braucht jemand Pinsel? Bei mir wachsen sie neuerdings im Garten. Ich finde es sehr spannend, welche Pflanzen, die im letzten Frühjahr rund um  Teich und Bach gepflanzt wurden, jetzt wiederkommen bzw. wie sie sich entwickeln. Die kleine Japansegge ist wintergrün, dass sie blüht habe ich gerade erst entdeckt. Sie ist allerdings auch eine Pflanze, die meiner Meinung nach nicht einzeln stehen sollte, sondern eher als Randbepflanzung viele nebeneinander. Ich hatte ja leider im letzten Jahr schon den Eindruck, dass unsere Gärtner zwar fleißige Handwerker waren, aber nicht sehr pflanzenkundig. Nun – das lässt sich alles korrigieren. Zunächst muss ich beobachten, notieren und schließlich etwas dran ändern.

Carex morrowii -  Blüte (Makro)

Carex morrowii

Die Segge ist niedrig, etwa 25 – 30 cm hoch, die Blüten sind etwa 1,5 cm lang.

Das Wetter hast sich mächtig gebessert. Jetzt am Nachmittag ist die Sonne wieder zum Vorschein gekommen. Ich habe mich über das Beet hergemacht, dass den Lavendelrand bekommen soll. Leider ist alles sehr feucht, der Rasen ebenso wie die Erde im Beet. Zum Unkraut entfernen ist das zwar gut, aber den Rasen trete ich gewaltig zusammen. Na ja, der wird sich auch wieder erholen.

{ Hör ich doch grad im Radio – das gehört zwar nicht hierher, aber was soll’s – der Wetterkachelmann sitzt in Haft. Er wurde am Frankfurter Flughafen festenommen, weil er  seine Lebensgefährtin vergewaltigt haben soll.  Sachen gibt’s . . . aber, egal ob das stimmt oder nicht, irgendwie schmierig finde ich den schon immer. Aber das ist vermutlich Ansichtssache.}

So – uff, war gut, dass ich mich doch aufgerafft habe. Nun ist es fast 18 Uhr und der Teich ist sauber und wieder aufgefüllt. Dafür bin ich leicht eingenässt – also die Hosenbeine und die Socken trotz der Gummistiefel – komisch. Ich habe auch wieder ein bisschen die Bachbecken modelliert, weil sich der Kies ja doch immer bewegt. Jetzt muss ich mal gucken, wie sich die Sache in den nächsten Tagen darstellt. Aber ich habe doch ein gutes Gefühl. Die ersten Freilandnarzissen – die Minis – blühen seit heute auch *freu* – sieht schön aus.

Viele Marienkäfer habe ich heute entdeckt, alles europäische. Das find ich gut. Morgen werde ich mal gucken gehn, ob es überhaupt schon kleine Lavendelbüsche zu kaufen gibt. Es wäre gut, wenn ich die Umrandung an der Terrasse so schnell wie möglich machen könnte bevor die Rosen wachsen.

Und noch ein Linktipp für Schneeglöckchen Sammler: Oirlicher Blumengarten

Dieser Sonntag

. . . war wirklich nochmal ein Geschenk. Die Markise ist nun im Keller, Laub habe ich zusammen gerecht und trocken gelagert, damit kann ich im November noch die Fuchsie und die Herbstanemonen abdecken. Ein paar Zwiebelchen kamen noch in die Erde und es war rundrum schön im Garten. Auch die Datura musste nun weichen. Der erste Frost vor ein paar Tagen hat die Blätter schlapp werden lassen. Weil am Stechapfel alle Teile giftig sind, kam er komplett in den Müll. Irgendwie schade um die tollen Früchte. Ob man sie trocknen könnte? Aber vermutlich bleiben sie trotzdem giftig. Ab und an sieht man noch Marienkäfer fliegen und vereinzelt Schmetterlinge.  Gestern Morgen fand ich einen Tagpfauenauge in meinem Schlafzimmer auf dem Teppichboden. Möchte bloß wissen, wie der sich dorthin verirrt hat. Ich habe ihn vorsichtig ins Freie gebracht, aber lange wird der jetzt wohl nicht mehr leben.

gras1

ahornrot

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pfahlrohr

hosta

heuchera

Gräser und bunte Blätter sind eindeutig die Stars des herbstlichen Gartens

pampasblau

Der blaue Hintergrund beim letzten Bild ist ein interessantes Artefakt. Eigentlich befindet sich hinter dem Pampasgras eine schüttere Ligusterhecke. Um das Gras so leuchten zu lassen, wie ich es empfunden habe, habe ich den Filter “Aufhellblitz” mit maximaler Sättigung benutzt. Und plötzlich war die Hecke blau.

Stürmisch

. . . ist es heute morgen! Die Kiefer wirft mit Zapfen um sich, aber das macht sie sowieso immer. Der Himmel ist zwar blau, aber es gibt da oben dicke Wolken und manchmal sieht es aus, als käme irgendwie eine Regenwand auf uns zu.  Ich war heute morgen schon im Garten und habe mal die himmelstürmende Arctic Queen fotografiert. Ihre erste Blühperiode spielte sich in etwa 1m Höhe ab, aber nun ist sie bis zum Carportdach hochgeklettert. Mit dieser Blüte habe ich jetzt garnicht mehr gerechnet, umso mehr freut es mich.

arccar2

arccarport1
Das ist ein ähnliches Verhalten wie bei der Crystal Fountain, die im Frühjehr kurz über dem Boden blühte und dann vor kurzem ebenfalls nach oben schoß und pötzlich nochmal oben über den Zaun lugte und dort blühte. Am Hauseingang habe ich zwei der frühblühenden Clematis komplett zurückgeschnitten, deren Laub war total vertrocknet, ohne dass es nach einer echten Clematiswelke aussah. Aber die ist, wie ich inzwischen erkannt habe, kein so großes Problem. Meine Piilu treibt schon wieder. Aber ich werde sie gleich mal ausgraben und umsetzen, denn dort wo sie im Moment steht, bekommt sie regelmässig die Welke – glücklicherwesie immer erst nach der Blüte. Ich denke, es ist dort zu feucht und außerdem beherrscht die alte Pink Fantasy diese Stelle am Zaun (alle Clematis könnt ihr euch auch HIER ansehen.)

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Hecke mit bepflanzten Betonringen und Ziergräsern davor vom Teich aus gesehen

grasbeet2

Jeanie knabbert als erstes am Reitgras. Ziergräser stehen bei meinen Katzen hoch im Kurs .

hortensieseptDas dürfte die letzte Hortensieblüte sein -
ich denke, der Busch wird noch sehr viel größer werden.

* * *

Sternenhimmel: Als ich vor einem Monat über den Sternenhimmel im August geschrieben habe, endete das mit der melancholischen Bemerkung, dass uns im August an der Tageslänge knapp zwei Stunden verloren gehen. Im Juli mag man sich das kaum vorstellen, aber inzwischen ist mehr als deutlich. Gestern Abend war es plötzlich dunkel, während der Rasensprenger draußen noch seinen Dienst versah. Der Monat September wird erneut 1 1/2 Stunden Tageslicht verschlingen, so dass es zum Herbstbeginn vermutlich schon wieder irgendwo zwischen 19 Uhr und 20 Uhr dunkel sein wird. Sonst gibt es nichts Außergewöhnliches zu beobachten. Vollmond liegt zwischen dem 2. und 4. September. Jupiter beherrscht nach wie vor den Abendhimmel, während Venus nur für Nachteulen oder Frühaufsteher als Morgenstern im Osten zu sehen ist.

An Bach und Teich

Heute sah es erstmal garnicht nach Gartenarbeit aus. Es hatte in der Nacht geregnet und auch noch am Vormittag. Dann wurde es aber plötzlich schön (und schwül – was sonst). Nachdem ich mir in den letzten zwei/drei Wochen immer wieder Gedanken zur Bepflanzung von Bach und Teich gemacht hatte, weil ich irgendwie nicht so ganz glücklich war, bin ich heute mal wieder zur Tat geschritten. Bach ohne Farn geht gar nicht, bloß dumm, wenn das Ganze doch ziemlich in der Sonne liegt. Aber ich habe ja Sonne-/Schattenstudien gemacht und dabei festgestellt, dass rechts oben direkt an der Quelle eine Menge Schatten ist. Und wenn die Sonne dort drauf brummt, haben wir fast immer die Markise über der Terrasse und dieser Bereich wird dadurch auch wieder beschattet. Ich wollte den Farn genau dorthin pflanzen, wo eine der Taglilien stand, die nicht geblüht hat. Das ging aber schlecht wegen der Folie – vielleicht hatte die Taglilie eben auch zu wenig Erde unter den Wurzeln. Also kam der Farn noch ein bisschen näher an den Zierahorn ran und wird durch ihn auch beschattet.

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Krauser Goldschuppenfarn – Dryopteris affinis “Crispa”

Grundsätzlich wachsen Farne in unserem immer ein bisschen  feuchten, lehmigen Boden recht gut. — Am rechten oberen Bachlauf war ein etwas unglücklich bepflanzte Stelle mit einem stahlblauen, harten Ziergras, das mir dort garnicht gefiel (Helictotrichon sempervirens – Blaustrahlhafer-) und außerdem noch eine Menge Platz. Dort habe ich die Taglilien wieder eingepflanzt, ein wunderschönes Federborstengras und ein Purpurglöckchen.  Die Heuchera (Purpurglöckchen) sind eine echte Leidenschaft von mir, zumal sie wintergrün (winterpurpur oder wintergelb) sind und auch sehr schön blühen. Das blaue Gras kam zum kleinen Blauschwingel ins Steingartenbeet.

pennisetum
Federborstengras – Pennisetum setaceum “Rubrum”

bachobenrechts
Anschließend wurde aus dem Ausbuddeln, Einpflanzen und Verpflanzen wieder eine gewaltige Runde Ränder säubern, Unkraut rupfen, Erde lockern und so weiter – das Übliche. Ich freue mich auf den Moment, an dem alles soweit eingewachsen ist, dass diese Arbeit etwas weniger wird. Aber – man entdeckt dabei auch immer wieder Neues.  So treibt nun endlich mein “Minibambüsschen” (Fargesia muriela nitida) von diesem unsäglichen Gartenversand Pö***ke aus und ich habe die schwache Hoffnung, dass er vielleicht doch mal höher und größer wird als zwei Handspannen.

fargesia
Minibambus

fargesiagross
So wie die beiden am Zaun hätte ich ihn mal gerne.

Man sieht, dass die großen Fargesiae teilweise gelbe Blätter haben und schon einiges im Beet liegt. Das dürfe aber bei diesem Wetter normal sein. Wenn es nicht regnet, wird er fleißig gegossen. Vielleicht sollte ich ihn auch schon mal düngen.

hostapauls
Schön, dass die Hosta Pauls Glory wieder neue Blätter bekommt.  Sie sah nach der Blüte ziemlich schlimm aus.

goldblatthosta
Als Letzte meiner Hostas blüht diese große Goldblattfunkie. Die Blüte sieht aus wie eine kleine Lilie.
Wenn die andern aufgehen, kann ich besser dran und nochmal ein Foto machen.

Auch auf der linken Seite werde ich noch ein paar Veränderungen vornehmen, aber langsam gefallen mir Bach und Teich und jetzt kann ich mir schon eher vorstellen, dass es mal irgendwann nicht mehr so neu und “gewollt” aussieht.

Eben kommen wieder dicke, schwarze Wolken auf und es grummelt auch schon. Das gibt dann wohl den nächsten Regen.

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