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Herbst

Die Sonne

. . . ist in diesem November ein mehr als seltener Gast über Frankfurt. Wenn sie aber doch mal rauskommt wie gestern, so kann man im Garten noch ein paar Farbtupfer finden.

vorgartenBirke und Sträucher im Vorgarten

clema131109Die allerletzte Crystal Fountain Blüte

strauchgelb1Der Pfeifenstrauch am Rosenbogen

Sonnenuntergang, wo tagsüber keine Sonne sichtbar war (14.11. – heute)

Schlosspark

Schöne herbstliche Eindrücke und mehr gibt es heute im Hauptblog aus dem Biebricher Schlosspark.

>>> Wiesbaden-Biebrich – ein Spaziergang durch den Schlosspark

zapfenbaumWer kennt diesen Baum???

Also: es handelt sich um den nordamerikanischen Tulpenbaum – Liriodendron tulipifera – den ich noch nie mit seinen Fruchtständen gesehen habe. Gedacht hatte ich mir’s fast, aber eben nicht gewusst. Danke an Sisah für die prompte Aufklärung! Er gehört zur Familie der Magnoliengewächse, sieht aber doch ganz anders aus als die bei uns normalerweise vorkommenden Magnolien. Übrigens – bei Sisah im Fliesstalblog sieht es grad fast aus wie im Frühling.

Nun ist er

. . . wirklich da und lässt sich nicht mehr leugnen: der Herbst. Bis auf vereinzelte Rosen, die immer noch blühen und neue Knospen nachschieben, überwiegt jetzt der Anteil der Chrysanthemen, Astern, Gräsern und natürlich das Laub auf dem Rasen.

collpampas Bach und Teich dominieren Gräser und der üppige Stechapfel

carportHinten am Carport machen sich die bepflanzten Körbe richtig gut

* * *

Herbsttag

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
Rainer Maria Rilke

hauseingangUnd auch am Hauseingang ist es inzwischen herbstlich geworden

dahlienRote Farbtupfer bringen die Dahlien in den Vorgarten

Goldener Herbst

. . . im Eschborner Arboretum.

Nachdem ich heute Mittag für das ABC Projekt schon mein “U”r-Gestein im MainZauber Hauptblog eingefügt habe, folgen nun die restlichen Bilder für das Projekt 52 zum Thema “Goldener Herbst”.  So die richtig tolle Indian Summer Färbung scheint es in diesem Jahr nicht zu geben, dazu fallen schon zu viele Blätter. Irgendwie haben die Bäume ihre ganze Kraft in die Produktion ihrer Früchte gesteckt, habe ich den Eindruck.

hainbuche1An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen . . .

Mein Lieblingsbaum im Eschborner Arboretum ist also auch eine Hainbuche. Lieblingsbaum im Grunde nur deshalb weil er so toll aus dem Dunkel des Weges auftaucht. Der Weg durch den Ahornwald ist im Sommer wirklich ziemlich finster und dann öffnet er sich pötzlich und zur richtigen Tageszeit erscheint dann dieser Baum im Sonnenlicht.

araucarie1Die Araucaria verändert ihre Farbe wie die meisten Nadelbäume nicht

goldherbst1Das Arboretum hat viel von einem Landschaftspark im englischen Stil

pilzeHin und wieder wachsen jetzt auch Pilze in den Wiesen . . .

storchschnabel. . . und der blaue Storchschnabel ist im herbstlichen Braun-Gold-Grün der absolute Hingucker

rotbucheMal eine Rotbuche – keine Bucheckern mehr in den Fruchtkapseln

eiche. . . anders  bei den Eichen – Eicheln gibt es massenhaft.

Ich habe mal gelesen, dass Eicheln auch nur ein sehr bitteres Mehl ergeben, während Bucheckern ganz gut schmecken sollen. Deshalb werden Eicheln wohl nur in der Schweinemast eingesetzt. Feinschmecker scheinen die Schweine also nicht zu sein.

pimpernussDie Pimpernuss (Staphylea pinnata)

Die Pimpernuss gehört bei uns zu den seltenen Gehölzen und gilt auch in Südosteuropa zu den gefährdeten Gehölzen.

Die langen Blütentrauben können zu einer Süßigkeit kandiert werden. In den imposanten Blasenfrüchten sitzen kleine Nüsschen, die wie Haselnüsse aussehen und ähnlich wie Pistazien schmecken. Bekannt ist der daraus gewonnene Pimpernusslikör, der im Bayerischen Wald hergestellt wird. Der Pimpernuss wird eine aphrodisierende Wirkung zugesprochen.Getrocknete Samen der Pflanze, die auch gefärbt werden können, benutzte man früher zur Herstellung von Schmuck, vor allem von Ketten, zum Teil auch von Rosenkränzen (Quelle: Wikipedia)

ginkgoblattGinkgoblätter färben sich im Herbst leuchtend gelb

falter Das  Waldbrettspiel (Pararge aegeria)

Der einzige Schmetterling der auch mitten im geschlossenen Wald vorkommt, sofern eine kleine, besonnte Stelle vorhanden ist. Der Falter fliegt von April bis September/Oktober in mehreren Generationen. Er gehört zu den Edelfaltern, Unterfamilie Augenfalter.

Rasensaat und

. . . erste Herbstarbeiten: heute vor exakt einer Woche habe ich die kaputten Rasenstellen neu eingesät und schon sieht man den Rasen wachsen. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht zu der mühsamen Geschichte des hinteren eingesäten Rasens im Frühjahr.  Irgendwie wurmt mich das schon noch ab und an, dass uns der Gärtner im letzten Herbst so hängen gelassen hat. Ich bin sicher, der hintere Rasen hätte sich um einiges besser entwickelt als durch die Frühjahrssaat. Aber egal – vorbei ist vorbei, man sollte nie nach hinten gucken.

Nachdem es gestern kalt und trüb war, hat mich das heutige Wetter wieder positiv überrascht und ich habe es gleich genutzt, um mal wieder durch Bach und Teich zu waten. Ich habe Blätter rausgefischt und den Ablauf vom mittleren Becken in den Teich mal wieder vergrößert. Irgendwie scheint sich der Kies mit dem Wasserfluss doch  zu bewegen und plötzlich werden die Becken oben zu voll und unten kommt immer weniger an.

teich
bad

Am Zaun zum Wachtelweg habe ich das Geissblatt zurückgeschnitten. Die rote Früchte sehen zwar nett aus, machen aber drinnen wie draußen eine Riesensauerei, wenn man drauf tritt. Ich staune, wie dick und holzig die Ranken innerhalb einer einzigen Saison werden. Sie sind auf dem Kompost gelandet und können dort als sparrige Schicht wieder etwas für Belüftung sorgen. Frau lernt ja doch dazu. Früher habe ich mir nie groß Gedanken gemacht, wie ich den Kompost beschicke, inzwischen achte ich schon darauf, dass Feuchtes und Trockenes, Sparriges und Dichtes sich abwechseln.

Auch am Fussweg habe ich mit den Säuberungsaktionen weitergemacht, nach wie vor eine ätzende Tätigkeit. Vor allem wenn man sieht, dass dort, wo ich vor Kurzem dran war, schon wieder Unkraut aus den Ritzen kommt.  Ob ich es jemals schaffe, dass es über den ganzen langen Weg mal passabel aussieht?

collageherbst

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25. Mai 2012, 04:40
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