Hitze

Das ist nicht normal für einen 7. April. Seit Mittag haben wir auf dem Außenthermometer 30°C (Südseite zugegeben) und ich habe auf der Terrasse vor mich hin geschwitzt. Ohne Sonnenschirm ging gar nichts. Dabei weht durchaus ein kräftiger Wind, den man hier aber mehr hört als spürt. Im Garten vertrocknet schon wieder alles fast schneller als es aufblüht.

Aber seht mal, was vor mir auf dem Terrassentisch steht:

Genau – mein Weihnachtskaktus!

Aber ich habe auch noch ein bisschen was Anderes:

Das sind wohl meine bislang attraktivsten Narzissen. Sie blühen im Vorgarten.

Nach der rosa-violetten Küchenschelle blüht nun auch noch die mehr blau-violette Sorte.

Mir ist echt zu heiss. Ich habe mal nachgeforscht: Die Freibäder öffnen erst am 1. Mai. Früher hat das beheizte Silobad um die Ecke meist schon am 1. April aufgemacht. Wetten, dass es am 1. Mai dann grad wieder eine Kältephase gibt? Mich würde es nicht wundern, war schon oft genug so.

Noch über 2 Wochen bis Ostern! Hab ich schon erzählt, dass meine Pfingstrosen endlich Knopsen haben *freu*.  Bei der normalen Staudenpäonie warte ich nun seit vier Jahren darauf, die Strauchpäonie habe ich erst seit zwei Jahren. Keine von beiden hatte bisher geblüht. Die Staudenpfingstrose habe ich heute schon mal gestützt. Der kann man beim Wachsen regelrecht zusehen.  Ach – ich freu mich auf die Blüten!!!

Ich werde mich mal an meine Homepage machen. Die braucht dringend mal wieder ein Update.

Ich fühle mich eingestaubt, dreckig – igittegitt!  Nachdem es nun etwas kühler geworden ist und ab morgen schon wieder heiss werden soll, hab ich mich mal ans Unkraut entfernen und Zurückschneiden gemacht. Ich finde nämlich, es sieht im Garten grad ganz furchtbar aus (mein Mann meint, ich hätte sie nicht mehr alle).  Okay – so auf den ersten Blick geht’s ja  vielleicht schon noch, aber auf den zweiten nicht mehr. Alles wächst ineinander: Stauden, Sträucher, Gras, Unkraut. Alles ist viel zu groß und mächtig geworden und am meisten nerven mich die Zaunwinde und der fürchterliche Klee, sowohl der normale im Rasen als auch und ganz besonders dieser rotblättrige mit den gelben Blüten (Oxalis corniculata), die im nun abgeblüten Zustand wie Springkraut durch die Gegend hüpfen. Daneben gibt es noch massenhaft anderes Zeugs, was raus muss. Ich frag mich, wie das überhaupt dauernd wächst bei so trockenem Boden? Der trockene Boden ist nämlich doof. Erstens bekommt man das Unkraut schlecht raus und zweitens staubt es beim Hacken wie die Pest.

Immerhin, einiges habe ich heute schon freigelegt ;-) und ich bin willens weiter zu machen, wenn’s bloß nicht wieder so heiß wird. Was mir Spaß macht sind die ständig neuen Erfahrungen: was wächst wo besonders gut, was geht gar nicht, wie kann ich den Pflanzen helfen, damit sie wachsen und gedeihen. Der Hammer ist mein kleines Gemüse-/Kräuter-/Blumenbeet – viel zu klein für all das, was drin wachsen soll. Einiges fühlt sich sehr wohl, anderes geht gar nicht. Die Zucchini beispielsweise. Muss man die hochbinden? Die Früchte liegen alle auf der Erde auf und verfaulen. Nachdem mir den ersten Salat die Schnecken weggefressen haben, habe ich die Neuen in die Mitte des Beetes im Kreis um einen Rosmarin gepflanzt. Da geht keine Schnecke dran! Meine Johannisbeeren kann ich bald ernten, die Tomaten wachsen und gedeihen . . .   ach ja, im Herbst wird das Beet vergrößert, das steht schonmal fest! Damit verschwindet dann wieder ein Stück der Kleewiese! Anstrengend war die Buddelei ja schon, aber im Nachhinein war’s die  Sache doch wert.

Eins ist allerdings auch klar: Urlaub fällt in dieser Jahreszeit flach. Aber muss ja nicht. Früher haben wir immer geschimpft, dass wir auf die Schulferien angewiesen waren. Warum also sollten wir jetzt in der Hauptreisezeit wegfahren?

Morgen werde ich mal eine fotografische Bestandsaufnahme meiner Hostas machen, weil ich von den wenigsten den Namen kenne. Vielleicht bekomme ich die ja durch die Fotos raus. Eine Blau-Grüne mit weißem Rand ist sehr groß geworden und bekommt jetzt ganz dicke Knospen. Im Spätherbst will ich bei den Ersten mal versuchen, wie das mit dem Teilen klappt.

Ziemlich langweiliger Eintrag, ich weiß. Und dann noch ganz ohne Foto. Ich verspreche Besserung . . . morgen . . .

. . .  oder wie lange reicht eure Aufmerksamkeit bei dieser Hitze?

Gibt’s da was Interessantes?

. . . heut’ nicht mehr . . .

. . . nicht bei der Hitze!

Die Katzen sind ganz schön groggy momentan – aber wer nicht? Auch jetzt am Abend scheint es zum ersten Mal nicht mehr richtig abzukühlen. Es ist jetzt 23 Uhr und immer noch total warm. Ich habe heute erst nach 19 Uhr den restlichen Rasen gemäht – der wächst immer so doll -  vorher war mir das schier unmöglich. Gewässert habe ich dann erst zwischen 21:30 Uhr und dem Dunkelwerden. Schattige Plätzchen haben heute nichts mehr genutzt. Nur wenn mal ein Wind aufkam, wurde es für kurze Zeit angenehmer, aber das war eher selten. Und morgen soll es noch heißer werden – bis 37°C ……………………………….. Ich geh jetzt einen Stock höher und werf die Klimaanlage an.

. . .  ist derzeit leider die Rosenblüte. Gerade bei den Edelrosen schafft es die Hitze, dass sich eine Knospe öffnet und kaum ist sie aufgeblüht, schon fallen wieder die Blütenblätter. Abends bin ich nicht nur am Wässern wie verrückt, nein ich laufe auch ständig mit der Schere rum, um Verblütes abzuschneiden. Das ist wirklich schade. Aber es sind nicht nur die Rosen. Die Geißblattblüte ist im vollem Gange und auch da überlebt die einzelne Blüte kaum mal zwei Tage. Am besten macht sich momentan noch die Clematis viticella “Alba luxurians“, die im Schatten ganz hinten blüht. Ich muss sie morgen mal wieder fotografieren, denn nun erobert sie allmählich die gesamte Wand des Geräteschuppens und sieht sehr schön und vor allem interessant aus mit ihrer grün-weißen Zeichnung. Zu heiss ist es vermutlich der Clematis alpina “Blue Princess“, die ja nach der Frühjahrsblüte nochmals neue Knospen angesetzt hat, und die ersten Blüten der weiß-roten Clematis viticella “Avant-garde” sehn auch etwas merkwürdig aus. Trotzdem sind die Clematisblüten im allgemeinen langlebiger als die Rosenblüten. Die großblumige “Arctic-Queen” hat in den letzten Wochen geradezu grandios geblüht und jede einzelne Blüte hat wirklich sehr lange gehalten. Ich denke, dass es in meinem Garten noch sehr viel mehr Clematispflanzen geben wird ;-)  vor allem in schattigen Lagen.

Ich habe immer noch Probleme mit dem Seitenaufbau – im anderen Blog habe ich schon etwas dazu geschrieben – das macht keinen Spaß. Ich breche das hier mal ab für heute.

. . . war es auch heute wieder, erst gegen Abend konnte man es im Garten gut aushalten. Jetzt ist die Sonne gerade untergegangen, es ist zu dunkel, um noch weiter zu lesen, aber es herrscht immer noch eine Temperatur um 26°C.  Von meinem Schattenplätzchen unter dem verbliebenen Ahorn aus habe ich gute Sicht in den Vorgarten bis zur Haustür. Wenn ich mich dort tagsüber mal in den Liegestuhl lege, habe ich alles unter Kontrolle ohne dass man mich selbst gleich sieht.

Rechts sieht man die neuen breiten Zaunelemente, die grünen mit den Kletterpflanzen (Clematis, Geissblatt) sind noch alt. Links an der Hauswand habe ich heute endlich mal aufgeräumt, das war bitter nötig.

Bis eben noch – 21:45 Uhr – habe ich draußen auf der Terrasse gesessen. Ich bin mal gespannt, ob ich in diesem Sommer auch mal wieder einen Igel zu Gesicht bekomme oder ob die von den Gartenarbeiten vertrieben wurden. Wir haben aber sehr darauf geachtet, dass wir die Laubhügel und den Efeu im Wäldchen im März nicht abgeräumt haben. Kann natürlich auch sein, dass Igel jetzt erstmal vom Bachlauf abgeschreckt werden bzw. sie werden sich einen neuen Weg suchen müssen. Aber über die Terrasse könnten sie immer noch, haben sie auch früher schon gemacht. Abwarten!

Garfield sucht Abkühlung auf der Steintreppe

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