Mogelpackung
Was für eine Mogelpackung war dieser Tag heute doch! Zunächst wunderbar sonnig und warm, dann hat sich gegen Mittag alles komplett zugezogen und ich dachte, ich krieg einen Hüttenkoller, so grau war da draußen alles. Und nun – der reinste Hohn – geht es auf 17 Uhr zu und die Sonne scheint kurz vorm Untergehen wieder. Da habe ich mir nur kurz die Digi geschnappt, um wenigstens im Garten noch ein paar Fotos zu machen.
Die Blätter der Zaubernuss sehen gerade ganz toll aus
Auch einer meiner Rhododendren – der Älteste – bekommt im Herbst regelmässig einige sehr schön gefärbte Blätter.
Die anderen Rhododendren bleiben grün oder bekommen allenfalls mal ein paar gelbe Blätter.
Ein Knaller: der Schlitzahorn am Teich
Eine im Sommer fast langweilige, weil rein dunkelgrüne Hosta sieht jetzt gerade nochmal richtig toll aus.
Meinen Oleander habe ich heute auch wieder ins Freie gestellt. Es ist ja wieder richtig warm geworden und er hat noch so viele Knospen.
Kleiner Streifzug
. . . am Abend. Im Moment ist es sehr feucht im Garten, ein ungewohnter Anblick. Auch heute hat es wieder geregnet, den dritten Tag in Folge. Heute allerdings nicht mehr so stark, jedenfalls hier nicht, im Taunus war’s heftig. Ich war kurz in Bad Schwalbach, das war der reinste Weltuntergang (siehe Mainzauber-Blog). Ich hätte gerne ein paar Naturaufnahmen von dort mitgebracht, aber daran war gar nicht zu denken.
Im Garten gibt es nach wie vor viel zu wenige Marienkäfer im Vergleich mit den vielen Larven, die ich noch vor Kurzem entdecken konnte. Und was da krabbelt ist gelb und eindeutig asiatisch. Rote Marienkäfer sehr ich gar nicht.
Harmonia axyridis – der asiatische Marienkäfer, erkennbar am “M” oder “W” auf dem Kopf
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Was macht ihr denn so mit den Hostablüten? Viele schneiden sie ab, habe ich mal gelesen, um die Harmonie der reinen Blattschmuckstaude nicht zu stören. Bei mir dürfen sie fast alle blühen, nur die ganz jungen nicht. Ich glaube, für die ist es besser, wenn sie nicht zum Blühen und zur Samenbildung kommen. Aber wenn man sich die Blüten einer gestandenen Hosta wie meiner “Big Daddy” ansieht, dann stehen sie doch Lilien in nichts nach.
Bin übrigens nicht sicher, ob es eine “Big Daddy” ist. Jedenfalls ist es eine graublaue
Riesenblattfunkie mit reinweißen Blüten.
Am Teich blüht eine andere Hosta in Zartlila
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Clematis viticella purpurea “Plena elegans” blüht nun im Kasten am Wintergarten . . .
. . . und passt dort eindeutig nicht hin. Sie teilt sich den Kasten mit der bereits verblühten “Hagley Hybrid” und das ist erstens zuviel des Guten und zweitens unharmonisch. Mir fehlt noch das gewisse Händchen, die richtigen Sorten zu kombinieren und an den richtigen Stellen zu pflanzen. Wo ich wirklich ernsthaft darüber nachgedacht habe, was wo zusammenpassen könnte, da klappt es auch, wie mit der weißen Madame Le Coultre in der Korkenzieherhasel oder den zwei unterschiedlich lila blühenden Sorten zusammen mit der Rose “Compassion” am Hauseingang. Aber es passiert mir immer wieder, dass ich eine tolle Sorte kaufe und sie dann willkürlich pflanze. Das rächt sich meistens.
“The President” am Hauseingang hat die Pyramidenspitze erobert . . .
. . . die sie sich mit der Kletterrose “Compassion” und der Clematis “Mrs. Cholmondeley” teilt.
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Clematis viticella “Etoile violett” blüht zuverlässig und vor allem zeitgleich mit der weißen Kletterrose “Ilse Krohn” am
Rosenbogen zwischen altem und neuen Haus. Aber irgendwie ist das trotzdem nicht befriedigend, die Blüten sind am großen
Bogen einfach zu unscheinbar. Vor allem gelingt es mir einfach nicht, von der anderen Seite her noch eine Rose oder Clematis
hochranken zu lassen. Entweder sie gehn kaputt oder klettern nicht so, wie sie sollten.
Nicht bestätigen kann ich bei mir im Garten, dass die großblütigen Hybriden grundsätzlich anfälliger für die Clematiswelke wären als die kleinen Sorten. Ich habe Sorten wie die fast unverwüstliche “Pink Fantasy”, die sich seit Jahren hält oder auch “Madame Le Coultre” während einige kleinblütige Sorten durchaus schon eingegangen sind. Auch das Laub der “Etoile violett” sieht von unten her im Moment kriminell aus. Eingegangen ist mir unterm Flieder die “Lady Betty Balfour”, aber dieser Platz ist offenbar ganz, ganz schlecht. Das ist schon die zweite, die dort nichts wird. Ich glaube, die Wurzelkonkurrenz des Flieders ist zu stark. Der treibt ja unentwegt neuen Schösslinge. Es hilft nichts: man muss beobachten und lernen, verändern, beobachten und immer so weiter.
Blattchallenge

Mir fehlt diese Woche noch mein Beitrag zur Blattchallenge von Frau Kunterbunt, das geht ja gar nicht. Schöne Herbstblätter gibt es genug, ich habe mich mal für das Blatt meiner Hosta “Fire & Ice” entschieden. Die Hostazeit ist für dieses Jahr vorbei und die meisten Hostablätter vergilben nicht unbedingt sehr attraktiv. Dieses Blatt macht da eine Ausnahme und diser Meinung ist wohl auch der kleine Gast, der sich darauf niedergelassen hat.
Mir gefallen die Schnörkel an der Spitze und unten am Stielansatz so gut
Ausgesprochen attraktiv kommt auch dieses Blatt daher:
Sieht der bunte Rand nicht wunderschön aus? Es handelt sich um ein Blatt eines
Duftschneeballes. Die Viburnumsträucher haben bereits wieder Blütenknospen angesetzt.









Alle David Austin Rosen haben wieder Knospen.
Doch noch eine blühende Hosta – Überraschung!
Bartblume – Caryopteris “Kew Blue” mit Hummel
Danke für diesen Award, aber bitte keine weiteren.




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