Hostas

Hier kommen drei relativ kleine Hostas:

Fire and Ice

Auf die “Fire and Ice” habe ich letztes Jahr lange warten müssen, daher weiß ich von ihr nun ganz bestimmt den Namen. Die Blüten sind unscheinbar hell lavendelfarben. Ich habe sie an dieser kleinen Hosta relativ schnell entfernt, weil sie das Erscheinungsbild eher gestört haben. Hier steht die Blattschmuckwirkung ganz im Vordergrund.

Perry’s True Blue ?

Gekauft habe ich diese Hosta als Paul’s Glory, bin aber sicher, dass es die verkehrte Kennzeichnung war. Oder – Paul’s Glory ist eine Mutation von Perry’s True Blue – vielleicht entwickelt sich diese Hosta wieder zurück zur Ursprungsfarbe.

Auch eine unbekannte Schöne , die gerade blüht . . .

Fast weiße Blüten aus hellvioletter Knospe

Mit den Blüten ist das gerade bei den kleinen = niedrigen Hostas so eine Sache. Ihre Schönheit kann man meistens nicht ohne Weiteres erkennen, da sie nach unten hängen (ein Problem wie bei den Lenzrosen).  Diese hier habe ich deshalb mit dem gedrehten Klappmonitor meiner Kamera gegen den Himmel fotografiert. Man sieht, dass sie wie kleine Lilien aussehen. Deshalb hat die Hosta oder Funkie auch als dritten Namen noch die deutsche Bezeichnung “Herzlilie“.

Hier mal die beiden ersten schönen “Unbekannten” – an sich sehn die sehr standardmässig aus. Irgendwer müsste wissen, welche das sind. Oder ich krieg das noch raus.

Die Blüte ist schon vorbei, ich glaube sie hat weiß geblüht oder hellviolett

Das einzelne Blatt, die Farbe ist blau-grau bereift, die Struktur leicht gehämmert
Es könnte Hosta sieboldiana ‘Elegans’ sein

Im Moment die Größte und Üppigste, satt grün mit weißem Rand
das einzelne Blatt aber schmaler und kleiner als bei der Blau-grünen

Das einzelne Blatt dazu

Und hier gibt es auch noch die Blüten bzw. Knospen dazu
Es könnte die Hosta “Paradise Standard” oder ein Abkömmling (sport) davon ein

Ich fühle mich eingestaubt, dreckig – igittegitt!  Nachdem es nun etwas kühler geworden ist und ab morgen schon wieder heiss werden soll, hab ich mich mal ans Unkraut entfernen und Zurückschneiden gemacht. Ich finde nämlich, es sieht im Garten grad ganz furchtbar aus (mein Mann meint, ich hätte sie nicht mehr alle).  Okay – so auf den ersten Blick geht’s ja  vielleicht schon noch, aber auf den zweiten nicht mehr. Alles wächst ineinander: Stauden, Sträucher, Gras, Unkraut. Alles ist viel zu groß und mächtig geworden und am meisten nerven mich die Zaunwinde und der fürchterliche Klee, sowohl der normale im Rasen als auch und ganz besonders dieser rotblättrige mit den gelben Blüten (Oxalis corniculata), die im nun abgeblüten Zustand wie Springkraut durch die Gegend hüpfen. Daneben gibt es noch massenhaft anderes Zeugs, was raus muss. Ich frag mich, wie das überhaupt dauernd wächst bei so trockenem Boden? Der trockene Boden ist nämlich doof. Erstens bekommt man das Unkraut schlecht raus und zweitens staubt es beim Hacken wie die Pest.

Immerhin, einiges habe ich heute schon freigelegt ;-) und ich bin willens weiter zu machen, wenn’s bloß nicht wieder so heiß wird. Was mir Spaß macht sind die ständig neuen Erfahrungen: was wächst wo besonders gut, was geht gar nicht, wie kann ich den Pflanzen helfen, damit sie wachsen und gedeihen. Der Hammer ist mein kleines Gemüse-/Kräuter-/Blumenbeet – viel zu klein für all das, was drin wachsen soll. Einiges fühlt sich sehr wohl, anderes geht gar nicht. Die Zucchini beispielsweise. Muss man die hochbinden? Die Früchte liegen alle auf der Erde auf und verfaulen. Nachdem mir den ersten Salat die Schnecken weggefressen haben, habe ich die Neuen in die Mitte des Beetes im Kreis um einen Rosmarin gepflanzt. Da geht keine Schnecke dran! Meine Johannisbeeren kann ich bald ernten, die Tomaten wachsen und gedeihen . . .   ach ja, im Herbst wird das Beet vergrößert, das steht schonmal fest! Damit verschwindet dann wieder ein Stück der Kleewiese! Anstrengend war die Buddelei ja schon, aber im Nachhinein war’s die  Sache doch wert.

Eins ist allerdings auch klar: Urlaub fällt in dieser Jahreszeit flach. Aber muss ja nicht. Früher haben wir immer geschimpft, dass wir auf die Schulferien angewiesen waren. Warum also sollten wir jetzt in der Hauptreisezeit wegfahren?

Morgen werde ich mal eine fotografische Bestandsaufnahme meiner Hostas machen, weil ich von den wenigsten den Namen kenne. Vielleicht bekomme ich die ja durch die Fotos raus. Eine Blau-Grüne mit weißem Rand ist sehr groß geworden und bekommt jetzt ganz dicke Knospen. Im Spätherbst will ich bei den Ersten mal versuchen, wie das mit dem Teilen klappt.

Ziemlich langweiliger Eintrag, ich weiß. Und dann noch ganz ohne Foto. Ich verspreche Besserung . . . morgen . . .

. . . war zwar nicht im gestrigen Päckchen, aber ich hatte glücklicherweise noch Reste. Kaum spitzen die ersten Funkien aus dem Boden, schon sind sie angeknabbert. Nichts Neues für erfahrene HostagärtnerINNen nehm ich mal an, aber ich fand’s doch erstaunlich. Gelesen hatte ich im letzten Jahr davon. Und weil ich darauf so gar keine Lust habe, habe ich heute rund um die Spitzen Schneckenkorn verteilt. Jedwedes andere Grün ist okay.

Aus dem Päckchen habe ich aber heute den Rhododendrondünger entnommen und meine Rhododendren, die Pieris japonicae und das Heidekraut gedüngt.

Der Gartennachmittag war kühl aber weiterhin trocken und sonnig. In erste Linie habe ich wieder Ahörnchen und anderes Unkraut rund um Teich und Bach gerupft. Das ist echte Sklavenarbeit. Meine Verbrennungen (siehe “Au” ) haben schöne dicke fette Blasen gebildet, aber sie tun nicht mehr weh, sonst wäre ich sicher nicht in den Garten. auch der GöGa ist wieder am Gerätehäuschen zugange. Seine Magenverstimmung war wohl der Vorbote einer größeren Erkältung, aber heute Nachmittag war er dann doch einigermaßen fit.

Eine Stelle, wo der Bach am oberen Becken Wasser verliert, habe ich heute auch entdeckt. Das muss ich mir demnächst mal genauer angucken, aber dazu muss es wärmer sein. Ich habe ja schon im letzten Jahr festgestellt, dass bei der Anlage nicht unbedingt Spezialisten am Werk waren und bevor ich die nun nochmal kommen lasse, mach ich das lieber selbst. Ist vielleicht dumm von mir, weil ich ja ‘ne Menge Geld bezahlt habe, aber ich habe zu der Firma kein Vertrauen mehr.

Ich habe gerade mal im Archiv den April 2009 aufgerufen. Da hatten wir an diesem Wochenende Ostern und die Natur war schon ein bis zwei Wochen weiter in der Entwicklung. Es setzte gerade diese übermässige Nadelbaumblüte ein. Ich hoffe, dass wir davon dieses Jahr verschont bleiben. Im Moment blühen die Birken und bekommen auch die ersten Blätter. Ich dachte schon, sie wären kaputt.

Ganz großartig blüht derzeit der Löwenzahn! Sieht zwar am Fußweg im Moment ganz nett aus, muss aber trotzdem weg, bevor er Samen bildet (und möglichst bevor erst wieder die Hunde ihre Hinterlassenschaften dort zurück gelassen haben). Geht bei uns aber eigentlich. Früher war’s schlimmer.

Kennt sich wer mit Farnen aus? Meine Farne sehen ganz grauslich aus, einige habe ich jetzt radikal zurückgeschnitten. Ich hoffe, sie komme nwieder, aber sicher bin ich mir nicht.

. . . kam nun von oben tatsächlich mehr als genug herunter. Schon am Freitag früh gegen kurz nach Sieben öffneten sich die Himmelsschleusen und es hat heftig geregnet. Das tat es über den Tag verteilt mehrfach und auch heute gibt es immer wieder Schauer. Hätte ich das geahnt, dann hätte ich mir am Donnerstagabend den Wassermarathon erspart. Den schönen neuen Blüten der Rose “Charlotte” hat es teilweise schon wieder den Garaus gemacht, den Blüten der Clematis Arctic Queen sowieso. Bin froh, dass ich den hohen Rittersporn gerade noch gestäbt hatte, der steht wie die Eins persönlich. Aber die Rosenzeit ist noch nicht vorbei, die Kir Royal bekommt gerade wieder neue Knospen.

Hochsaison haben jetzt die Malvengewächse – Hibiskus, Stockrosen, alles blüht oder bekommt dicke Knospen.

hibislila
Der gefüllte lila Hibiskus, der das wochenlange Lagern hinter der Hütte gut überstanden hat.
Er ist zwar relativ klein, hat aber jede Menge Knospen.

oenaothera

Als absoluter Dauerblüher mit gemässigtem Ausbreitungsdrang hat sich die zarte Kleinstform der Nachtkerze erwiesen (Oenothera speciosa). Wieso sie überhaupt als Nachtkerze bezeichnet wird, ist mir unklar, sie blüht jedenfalls tagsüber. Ich möchte sie am Rand des Baches nicht mehr missen.

fireice
Mein noch neuer Hostawinzling, die “Fire & Ice” überrascht mich doch tatsächlich mit einer Blütenknospe. Sie steht am Rand des Halbschattenbeetes unter der großen Fichte, die in den letzten heißen Tagen mächtig Nadeln abgeworfen hat.

So kann man auch an Tagen mit nicht ganz so tollem Sommerwetter immer wieder Neues und Erfreuliches im Garten entdecken.

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