Artikel-Schlagworte: „Katzen“

Cats & Doctors

Den Tierarzt sehen unsere Katzen außerordentlich selten.  Genauso wenig wie ich selbst wegen jedem Wehwehchen den Arzt aufsuche, geh ich mit den Fellmonstern zum Tierarzt. Glücklicherweise haben wir auch zwei bisher kerngesunde Feld- Wald- und Wiesenkatzen, die sich bisher immer selbst gepflegt haben, wenn irgend etwas war. Das Schlimmste war ja der Überfall des Terriers vor zwei Jahren auf unsere Jeanie. Aber auch da hat sie sich, obwohl verletzt verkrochen und wir haben sie trotz intensiver Suchaktionen erst nach Wochen wiedergesehen – scheu, aber offenbar wieder gesund und munter. Im Prinzip verhalten sich die Beiden also wie wildlebende Tiere. Jeanie ist außerdem ausgesprochen abweisend, was körperlichen Kontakt angeht, das absolute Gegenteil einer Schmusekatze. Aber irgendwie werden die beiden Oldies in letzter Zeit zunehmend verhaltensauffällig. Während der Herr Garfield immer mal wieder im Haus markiert, was ich sehr nervig finde, kratzt sich Jeanie neuerdings bald durch den Boden ihres Katzenklos und ebenso unentwegt Löcher im Garten. Draußen setzt sie sich dann hin, als wollte sie pinkeln oder Kot absetzen, aber es passiert nichts. Drinnen kann ich am Katzenklo erkennen, dass durchaus alles seine Ordnung hat. Trotzdem kratzt sie auch dort während des Tages -zigmal wie eine Verrückte. Irgendwie ist das nicht normal.

Jetzt habe ich mir mal eine (für mich) neue Tierarztpraxis in einem Nachbarort ausgeguckt, auf die ich neulich zufälllig gestoßen bin. Die Praxis, in die bisher gingen, wenn es doch mal notwendig war (z.B. für Impfungen), ist nämlich ein ziemlich – na ja – ungepflegter Ort. Außerdem an einer verkehrsreichen Straße ohne Parkmöglichkeiten und das ist blöd, denn leicht ist Garfield wirklich nicht gerade. Die neue Praxis hat einen sehr ordentlichen Internetauftritt, an der sich mancher Humanmediziner eine Scheibe abschneiden kann. Ich glaube, dort werde ich mir zunächst mal für Jeanie einen Termin geben lassen. Fragt sich nur, wie ich die Katz in einen Tragekorb locke. Am Nacken will ich sie nicht packen, seit der Terrierattacke ist sie da echt traumatisiert.

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Im MainZauber Blog gibt es noch weitere Fotos aus Bad Nauheim!

… und Katzen

Dass dies hier auch ein Katzenblog ist, geht bei mir im Sommer gerne mal vergessen. Gestern habe ich im MainZauberblog ein äußerst unangenehmes Erlebnis geschildert, das mit Katzenfutter zu tun hatte – aber das nur nebenbei. Trotzdem frage ich jetzt mal die Katzenfreunde unter euch: was füttert ihr denn so? Nassfutter, Trockenfutter, eine Mischung aus beidem (mache ich) oder Selbstgekochtes? Marken müsst ihr nicht nennen, das finde ich weniger interessant. Gerade im Sommer ist das Füttern von Feuchtfutter nicht so das ganz große olfaktorische Erlebnis für menschliche Nasen, aber ich füttere trotzdem nicht nur Trockenfutter, weil viele Katzen im Alter Nierenprobleme bekommen. Die meisten Katzen trinken ja auch zu wenig (meine allerdings nicht, die trinken aus jeder Wasserquelle an die sie rankommen). Aber ich hoffe, dass ich mit der Verfütterung von Nassfutter dieser Nierenproblematik auch ein bisschen vorbeugen kann. Meistens gebe ich in die Schale sogar noch einen Schuss zimmerwarmes Wasser mit hinein, das dann begeistert mit aufgeschlabbert wird.

Also, wie haltet ihr es mit dem Katzenfutter?

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Blattfraß

. . . an meiner Zaubernuss ist mir schon im letzten Jahr aufgefallen. Wie im Spitzenhemdchen sehn die Blätter teilweise aus, aber schön ist das trotzdem nicht. Nun weiß ich auch, wer da knabbert: es sind die nachtaktiven Raupen von Eulenfaltern. Na, wundert mich das jetzt noch? Nö, nicht bei den vielen Gamma-Eulenfaltern, die ich dieses Jahr im Garten entdeckt habe. Die waren dann aber überraschenderweise tagaktiv.

Fraßspuren der Raupen . . .

. . . des Gamma-Eulenfalters

Ornithogalum

Den Stern von Bethlehem oder Ornithogalum umbellatum oder Doldiger Milchstern habe ich zuerst bei den Bachblüten kennengelernt. Nun blüht er in meinem Garten und sieht wirklich sehr hübsch aus. Bei Dr. Bach ist er eine Blüte der Notfalltropfen und als Einzelessenz soll sie helfen vergangene noch nicht bewältigte Traumata zu verarbeiten (Schock-Blüte). In Reinsubstanz ist die Pflanze ungeniesbar weil giftig.

Doldiger Milchstern – Ornitogalum umbellatum

Die Goldfliege (Lucilia caesar), auch Kaisergoldfliege, gehört eindeutig zu der Gattung der Schmeissfliegen. Keiner mag sie, ich frag mich, warum ich sie heute zuhauf  in meinem neuen Beet entdeckt habe, aber bei genauem Hinsehen ist sie wirklich ausgesprochen hübsch: Der Körper schimmert metallisch grün-blau, die Augen sind rot.

Goldfliege

Alles wächst und gedeiht.

Es ist heute recht windig, nicht unbedingt sehr warm, aber wenn die Sonne scheint doch angenehm. Immerhin war’s mir warm genug, um mal wieder Kneippkur im Teich zu machen. Es muss immer mal wieder was aus dem Wasser gefischt werden und weil der Teich ja ganz flach ist, steigt man am besten einfach hinein. Das obere Bachbecken ist tiptop, das untere wohl auch, aber an das mittlere muss die Gartenfirma auch nochmal ran. Vermutlich das gleiche Problem wie bis vor Kurzem oben, die Folien sind an den Überlappungsstellen einfach nicht dicht. Das ist ärgerlich aber nicht zu ändern, ich will, dass das in Ordnung gebracht wird. Aber vielleicht erst im Spätherbst, denn jetzt wächst mir dort schon zuviel.

Frische Nadeln an der alten Tanne

[Nebenbei - das Bild hat doch ein geniales Bokeh - findet ihr nicht? Wenn ihr jetzt nicht wisst, was ein Bokeh ist, dann seid ihr nicht auf der Höhe der Zeit *g* - Bokehs sind in der Bloggerfotografenwelt derzeit schwer angesagt. Und hier könnt ihr euch informieren: Kwerfeldein/Bokeh]

Mich haben zunächst mal die frischgrünen Nadeln im Kontrast zu den alten, dunkelgrünen fasziniert. Bokehs entstehen vermutlich bei den meisten Hobbyfotografen rein zufällig, hier auch ;-)   In diesem Fall – erraten kann man’s wohl kaum – wird die Erscheinung von der Reflektion der Sonnenstrahlen durch eine weiße Hausmauer erzeugt. Dabei wirkt es, als wären weiße Blüten unscharf abgebildet.

Weniger erfreulich finde ich, dass die Kiefern bereits wieder blühen und gelben Pollenstaub verbreiten. Ich hoffe mal, es wird nicht so kriminell wie im letzten Jahr.

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Der hübsche Linus hat sich mal wieder in Szene gesetzt . . .

. . . was Garfield mal ausnahmsweise völlig kalt lässt . . .

Kein Wunder – er schläft auch tief und fest

Es wird allmählich Abend

Jeanie an der Morgensternsegge – dass sie dieses harte Gras frisst, wundert mich

Die Abendsonne setzt ihre eigenen Glanzlichter
(hier der Blick vom Garten Richtung Vorgarten und Heimchenweg)

Ende April

. . . in unserem Garten – was will ich mehr (selbst wenn das Wetter nochmal schlechter werden sollte):

Soviel Gartenzauber kann mir schon keiner mehr nehmen!

Admin
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